Tagetes minuta als Waffe gegen Ackerwinden?

Ursel

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05. Juni 2009
Beiträge
174
Hallo!
In einem der Öffentlichkeit zugänglichen Garten in England hat man im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, dass auf einem von Tagetes minuta umwachsenen Beet die Ackerwinden vertrieben werden konnten. Tagetes minuta sind sehr groß werdende Pflanzen - die Angeben im Netz variieren zwischen 1,5 und 2 Metern), die wohl in Südamerika ursprünglich heimisch sind (auch Riesentagetes genannt) und dort als Gewürz angebaut werden.
Hat jemand hier im Forum damit Erfahrung? Ein Problem, das sich beim Anbau dieser großen Pflanzen ergeben könnte, wäre natürlich die für Gemüse unerfreuliche Einschränkung der Sonnenbestrahlung.
Was meint Ihr?
Gruß von
Ursel
 
  • Hallo!
    In einem der Öffentlichkeit zugänglichen Garten in England hat man im letzten Jahr die Erfahrung gemacht, dass auf einem von Tagetes minuta umwachsenen Beet die Ackerwinden vertrieben werden konnten. Tagetes minuta sind sehr groß werdende Pflanzen - die Angeben im Netz variieren zwischen 1,5 und 2 Metern), die wohl in Südamerika ursprünglich heimisch sind (auch Riesentagetes genannt) und dort als Gewürz angebaut werden.
    Hat jemand hier im Forum damit Erfahrung? Ein Problem, das sich beim Anbau dieser großen Pflanzen ergeben könnte, wäre natürlich die für Gemüse unerfreuliche Einschränkung der Sonnenbestrahlung.
    Was meint Ihr?
    Gruß von
    Ursel

    Einen Versuch wär es wohl wert, oder? Es sei denn, du wllst etwas besonders sonnenhungriges anbauen.... meine Erfahrung ist, dass man diese Ackerwinden auf gemulchten Flächen gut entfernen kann: man muss nur hinterher sein und den Wurzeln nachgehen.

    lg M.
     
    Guten Abend!
    Ja, ich will es ausprobieren. Aber generell brauchen doch alle Gemüse viel Sonne, oder? Einen Teil des diesjährigen Bettes, in dem Kartoffeln geplant sind, hatte ich 2 Vegetationsperioden in meinem Kampf mit den Winden mit einer Unkrautfolie abgedeckt (keine gute Qualität übrigens, wurde von unten von Disteln und Winden trotzdem durchstoßen) und darauf Rindenmulch gelegt. Jetzt kommt also etwa im März die Stunde der Wahrheit. Um den Winden den Rest zu geben und auch das daneben liegende letztjährige Kartoffelbeet zu schützen wollte ich alles mit diesen Tagetes minuta "umzäunen". Das wird wahrscheinlich auch seltsam aussehen. Aber auf den Effekt kommt es ja an.
    Gruß von
    Ursel
     
  • Guten Abend!
    Ja, ich will es ausprobieren. Aber generell brauchen doch alle Gemüse viel Sonne, oder? Einen Teil des diesjährigen Bettes, in dem Kartoffeln geplant sind, hatte ich 2 Vegetationsperioden in meinem Kampf mit den Winden mit einer Unkrautfolie abgedeckt (keine gute Qualität übrigens, wurde von unten von Disteln und Winden trotzdem durchstoßen) und darauf Rindenmulch gelegt. Jetzt kommt also etwa im März die Stunde der Wahrheit. Um den Winden den Rest zu geben und auch das daneben liegende letztjährige Kartoffelbeet zu schützen wollte ich alles mit diesen Tagetes minuta "umzäunen". Das wird wahrscheinlich auch seltsam aussehen. Aber auf den Effekt kommt es ja an.
    Gruß von
    Ursel

    Nunja, Kartoffeln sind nun nicht soo sonnenhungrig (wie z.B. Paprika oder Melonen) und durch die hohen Pflanzen kommt ja trotzdem Licht durch, das ist maximal lichter Schatten. Müsste funktionieren für Kartoffeln. Berichte auf jeden Fall, ob es wirkt.
    lg M
     
  • Klar, ich werde die Ergebnisse dieses Experiments ans Forum weitergeben.
    Danke zunächst einmal für die Rückmeldungen!
    Ursel
     
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