Suche Ideen für meine (Pool-) Terrasse

Bauler

Neuling
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05. Apr. 2026
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Hallo,

möchte vor meinem Gartenhaus eine Terrasse pflastern und habe bisher keine so recht gute Idee dafür.

Aktueller Hauptgrund ist aktuell, dass ich einen Aufstellpool aufstellen möchte und hierfür eine gerade Fläche benötige. Der Pool wird über die Wintermonate abgebaut.
Falls die Interesse am Pool mal abnimmt bzw. wenn der Pool nicht aufgebaut ist, möchte ich die Fläche als Terrasse oder z.B. als Grillplatz nutzen.

Der Pool soll entweder quer (1) oder längs (2) aufgestellt werden. Die eingezeichnette Fläche entspricht den Gesamtmaßen, welche der Pool mit seinen Stangen benötigt und ist nicht die größe vom Pool selbst. Bei der Variante 2 würde er aber nicht so wie eingezeichnet aufgebaut werden sondern eher mittig.
Bei Variante 1 könnte der Pool bzw. Terrasse auch etwas weiter nach vorne. Bei Variante 2 nicht viel weiter als eingezeichnet damit der restliche Garten davor nicht zu schmal wird.

Der Pflanzstreifen zwischen dem Sandkasten und Pflaster vom Gartenhaus muß nicht unbedingt bleiben, wenn es besser aussehen würde oder auch sinnvoller wäre. Das kleine rechte Thujabäumchen sollte nach Möglichkeit bleiben.
Die H-Steine Richtung Gartenhaus müssten etwas nach rechts gezogen werden.
Der Sandkasten muss weichen. Habe mir aber das OK meiner Kinder eingeholt
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Habe mich auch mit dem Gefälle etwas verschätzt. Auf der Strecke zwischen dem linken großen Thujabaum und dem schwarzen Pfosten ist ein gefälle von ca. 20 cm.

Wie könnte ich also die Terrasse gestalten, damit es stimmig wird?

Wegen Gefälle auf der linken Seite auslaufen lassen oder eine Rasenkante verwenden und eine "Stufe" haben?
Übergang Terrasse zum Zugang Gartenhaus.
Pflanzstreifen weg?

Vielen Dank für Ideen
Viele Grüße
Bauler
 

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  • Hallo @Bauler,

    erst mal willkommen im Forum.

    Bei Deinem Vorhaben gibt es mehrere Möglichkeiten, daher hier mal ein Vorschlag.

    Die Terrasse würde ich quer anlegen (1), da sie so optisch besser zum Fundament des Gartenhauses passt und nicht so weit in den Garten hinein ragt.

    Dazu den Pflanzstreifen entfernen und sie direkt an das Fundament anschließen, damit spritzendes Wasser die rückseitige Poolwand nicht mit Erde aus dem Pflanzstreifen verschmutzt. Außerdem bekämen die Pflanzen bei aufgebautem Pool vermutlich nur wenig Licht.

    Eine waagerechte Fläche ist notwendig, sonst steht das Wasser im Pool schräg. Somit kommst Du um eine Stufe nicht herum, die ich mit 25er oder 30er Randsteinen anlegen würde, damit beide Flächen auf einheitlichem Niveau liegen.

    Grüße,
    Jörg
     
    Ich würde es auch quer zur Gartenhütte bauen.
    Den Steifen zur Gartenhütte hin würde ich von Pflanzen befreien und zwischen Gartenhütte und Pool auch Steine legen.
    So kannst du dann auch gut zwischen durch gehen.
    Man muss ja vielleicht mal was an der Hütte machen.
    Überhaupt würde ich um den ganzen Pool herum die Steine breiter legen als der Pool ist, damit man mit sauberen Füßen in den Pool gehen kann und man nicht Gras und Sand in den Pool schleppt.
     
  • Sorry für die späte Antwort und vielen Dank für die Tipps.

    Werde sie dann quer machen.
    Habe mir gedacht, dass ich evlt. trotzdem versuche, dass ich keine Stufe machen müsste und den Rasen noch oben hin ein paar Meter angleiche (Erde entfernen).
    Den Pflanzsteifen mache ich dann auch weg.

    Als Steine möchte ich nicht all zu kleine nehmen.
    Evlt. so 20x40 und für den Zugang zum Gartehaus etwas kleinere evlt. 20x20 (den werden ich wahrscheinlich auch machen müssen?
    Der Unterbau (von unten nach oben):
    20 cm Frostschutz (an der unteren Seite)
    Splitt ca. 3 cm
    Gartenflies auch?

    Eigentlich sollte ja eine Terasse ein Gefälle haben. Der Pool eher gerade.
    Was wäre ein Mittelweg bzw. gerade noch so vertretbar damit das Wasser weg läuft?
    Oder trotzdem in der Waage verlegen?
     
  • Sorry für die späte Antwort und vielen Dank für die Tipps.
    No problem. ;)

    Werde sie dann quer machen.
    Habe mir gedacht, dass ich evlt. trotzdem versuche, dass ich keine Stufe machen müsste und den Rasen noch oben hin ein paar Meter angleiche (Erde entfernen).
    Den Pflanzsteifen mache ich dann auch weg.
    (y)

    Als Steine möchte ich nicht all zu kleine nehmen.
    Evlt. so 20x40 und für den Zugang zum Gartehaus etwas kleinere evlt. 20x20 (den werden ich wahrscheinlich auch machen müssen?
    Der Unterbau (von unten nach oben):
    20 cm Frostschutz (an der unteren Seite)
    Splitt ca. 3 cm
    (y)

    Gartenflies auch?
    Nein, das ist nicht nötig.

    Eigentlich sollte ja eine Terasse ein Gefälle haben. Der Pool eher gerade.
    Was wäre ein Mittelweg bzw. gerade noch so vertretbar damit das Wasser weg läuft?
    Oder trotzdem in der Waage verlegen?
    2-3 % sind üblich.
    Nimmst Du weniger, ist der Wasserabfluss reduziert und das Poolwasser steht trotzdem schräg.
    Du musst wissen, ob Du damit leben kannst.

    Ich würde kein Gefälle einbauen, die Fugen breiter anlegen (z.B. 5 mm mit Fugenkreuzen) und mit Splitt verfugen.
     
  • Ich würde kein Gefälle einbauen
    Das habe ich mir eigentlich jetzt gedacht es so zu machen.
    Das Wasser kann ja unproblematisch in alle Richtung weg laufen ohne hier einen Schaden zu verursachen.

    Welchen Vorteil hätten in diesem Fall dann ein Gefälle?

    Bei einer Terrasse welche ans Haus anschließt, möchte man natürlich das Wasser weg vom Haus haben und dass es nicht so lange stehen bleibt.

    Ich würde überall die gleichen Steine in der gleichen Größe nehmen.
    Dann eher überall die 20x20 oder überall die 20x40?
    Die größeren sehen evlt. ruhiger aus. Verlegen lassen sich die kleineren wahrscheinlich leichter?
    Brechen die großen bei der Verwendung einer Rüttelplatte?
    17x21 Steine hatte ich schon mal verlegt, was eigentlich relativ unproblematisch war. Diese waren aber glaube ich etwas höher und konnten dann wahrscheinlich nicht so leicht brechen.

    Welche Steinhöhe sollte ich eigentlich mindestens nehmen?
     
    Das habe ich mir eigentlich jetzt gedacht es so zu machen.
    Das Wasser kann ja unproblematisch in alle Richtung weg laufen ohne hier einen Schaden zu verursachen.

    Welchen Vorteil hätten in diesem Fall dann ein Gefälle?
    Das Gefälle dient immer dazu, Wasser von Flächen schneller abfließen zu lassen (trockene Füße) und es von Gebäuden weg zu leiten.
    Wenn Du bzgl. des Gartenhauses bei Starkregen auf Nummer sicher gehen willst, könntest Du zwischen Gartenhaus-Fundament und Pool-Terrasse einen 5-10 cm schmalen Streifen mit grobem Kies anlegen oder bei der Pool-Terrasse sehr schwaches Gefälle (1 %) einbauen, oder beides.
    Zusätzlich breitere Fugen auf der Pool-Terrasse sollten die Überschwemmungsgefahr beseitigen.

    Das reguläre Gefälle von 2-3 % auf der Pool-Terrasse ohne Kiesstreifen und breiteren Fugen ist natürlich auch möglich, aber wegen des schräg stehenden Wassers im Pool suboptimal. Denn bei angenommenen 3 m Pooldurchmesser oder -breite wären das 6-9 cm Höhenunterschied beim Wasserstand, also deutlich sichtbar.

    Bei einer Terrasse welche ans Haus anschließt, möchte man natürlich das Wasser weg vom Haus haben und dass es nicht so lange stehen bleibt.
    (y)
     
    Brechen die großen bei der Verwendung einer Rüttelplatte?
    Die finalen Fliesen verlegst du gar nicht mit der Rüttelplatte, egal ob groß oder klein!
    Du bereitest den Untergrund vor, rüttelst die Frostschutzschicht aus grobem Schotter ab, verteilst den feineren Splitt, machst das Feintuning bezüglich Gefälle, etc. und verlegst dann die Platten mit dem GUMMI-Hammer. Ganz sachte einmassieren quasi….selbst ein normaler Eisenhammer würde Dir die Platten zerdeppern.
     
    In ä4 schreibt Bauler von Steinen. Daher gehe ich von Pflastersteinen aus.

    @Bauler
    Die zerbrechen nicht durch eine normale Rüttelplatte (50-80 kg)
    Größere Steine lassen sich nicht schwieriger verlegen als Kleine - eher im Gegenteil. Hilfreich ist dann ein Plattenheber aus dem Baumarkt.
     
  • In ä4 schreibt Bauler von Steinen. Daher gehe ich von Pflastersteinen aus.

    @Bauler
    Die zerbrechen nicht durch eine normale Rüttelplatte (50-80 kg)
    Größere Steine lassen sich nicht schwieriger verlegen als Kleine - eher im Gegenteil. Hilfreich ist dann ein Plattenheber aus dem Baumarkt.
    O.K., Naturstein ist sicher robuster. Ich ging von Keramikfliesen aus, wegen dem Format….😉
     
    ich würde keinen Splitt nehmen dort wo der Pool drauf steht. Da würde ich lieber die Fugen mit Fugensand schließen.

    Warum ?
    Splitt (2-5 mm) führt das Wasser besser ab. Wird auch für versickerungsfähige Pflasterflächen empfohlen, insbesondere in Kombination mit breiteren Fugen.
     
    Das habe ich mir eigentlich jetzt gedacht es so zu machen.
    Das Wasser kann ja unproblematisch in alle Richtung weg laufen ohne hier einen Schaden zu verursachen.

    Welchen Vorteil hätten in diesem Fall dann ein Gefälle?

    Bei einer Terrasse welche ans Haus anschließt, möchte man natürlich das Wasser weg vom Haus haben und dass es nicht so lange stehen bleibt.


    Dann eher überall die 20x20 oder überall die 20x40?
    Die größeren sehen evlt. ruhiger aus. Verlegen lassen sich die kleineren wahrscheinlich leichter?
    Brechen die großen bei der Verwendung einer Rüttelplatte?
    17x21 Steine hatte ich schon mal verlegt, was eigentlich relativ unproblematisch war. Diese waren aber glaube ich etwas höher und konnten dann wahrscheinlich nicht so leicht brechen.

    Welche Steinhöhe sollte ich eigentlich mindestens nehmen?
    Ich würde die großen Platten nehmen ,wirkt ruhiger und grösser und ist auch nicht schwerer zu verlegen.
     
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