Steingarten

  • In Schotter mit Unkrautvlies wird nichts wachsen außer Unkraut und spätestens ab dem 2. Jahr wirst du unjätbares Unkraut darin haben.
    Dann asphaltiere es besser und streiche es grün an, dann hast du Ruhe.
    Sorry, aber ich dachte, zu dem Thema Schotterbeet ist schon alles geschrieben und erklärt
    Und dein KI-Bild ist kein Schotter- sondern ein Kiesbeet!
     
  • Schottergärten sind in vielen deutschen Bundesländern durch die Landesbauordnungen (z.B. in NRW, Baden-Württemberg, Niedersachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein) verboten, da sie nicht als Grünflächen gelten und gegen das Gebot der wasserdurchlässigen und begrünten Flächen verstoßen. Auch viele Städte wie Stuttgart, Hannover, Köln, Freiburg, Mainz, Düsseldorf und Frankfurt haben eigene Satzungen oder Bebauungspläne, die Schottergärten explizit untersagen, insbesondere in Neubaugebieten.
     
  • Danke für die vielen Antworten.
    Eine Regelung hierfür gibts bei uns nicht.
    Mir geht es grundsätzlich darum arbeit zu sparen.
    Wenn ich das mit einem Schottergarten nicht erreiche, hat sich das somit denke ich erledigt.
    Wenn Bodendecker eine gute Alternative sind, werden wir uns hierzu Gedanken machen.
    Welche Pflanzen sind denn hierfür empfehlenswert? Wie genau lege ich ein solches Beet mit Bodendecker an?
     
  • Bodendecker ist kein ganz genau umrissener Begriff. Eigentlich alles, was den Boden bedeckt. Schlau, gell?
    Das können durchaus auch höhere Sträucher sein, die einen überhängenden Wuchs haben. Bei uns steht ein Pfeiffenstrauch (Bauernjasmin) der soweit überhängt, dass die Zweigspitzen fast wieder den Boden berühren. Darunter hat auch der Giersch aufgegeben, wegen Lichtmangel..
    Vom immer gerne empfohlenen Efeu oder Vinca Minor würde ich persönlich abraten. Das ist den Teufel mit dem Beelzebub austreiben wollen. V. Minor wird auch nie so dicht, dass nichts dazwischen durchkommt.

    Die verschiedenen Arten von Geranium ( nicht das Zeug im Balkonkasten!) eignen sich gut und lassen sich auch wieder im Zaum halten, wo sie stören. Dazwischen können dann auch höhere Einzelpflanzen wie Ziergräser, Rosen, etc. stehen, damit die Fläche nicht so langweilig und „ungeliebt“ aussieht.
     
    Polsterphlox, Polsterthymian, Katzenminze, Silberglöckchen, Kugelblumen, Grasnelken, Heidenelken, Heideehrenpreis, Sedum, Hauswurze, kriechender Günsel

    Die bekommst du in Gärtnereien meistens in kleinen Töpfchen. Dazu eine Angabe, wie viele Töpfchen du pro m² brauchst.

    Die oben genannten flachen Pflanzen kannst du dann in Grüppchen zu Flecken setzen. Oder du entscheidest dich für eine Sorte und unterpflanzt damit höhere Pflanzen.
     
    Als guten Bodendecker und auch Unkraut-Unterdrücker kann ich dir Geranium macrorrhizum (Felsen- bzw- Balkan-Storchschnabel) wärmstens empfehlen, ist wintergrün, blüht im Frühjahr je nach Sorte weiß, rosa oder pink und macht die Fläche sehr gut dicht. Du kannst sogar noch Zwiebelpflanzen wie Narzissen dazwischen stecken, dann sieht es noch etwas netter aus.
    Wenn du noch einen schönen Herbstaspekt dazu haben möchtest, pflanze noch höher werdenden Staudenknöterich, z.B. Polygonum amplexicaule 'Firetail' dazwischen, der kann mit dem Storchschnabel mithalten. Beides wird auch von Schnecken gemieden, also nach dem Einwachsen eine relativ pflegeleichte Pflanzung die auch nicht so öd aussieht.
     
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