JoergK
Foren-Urgestein
Viele Datura-Arten stammen aus Nord- und Mittelamerika.
Manche Arten sind außerhalb der polaren und subpolaren Klimazonen weltweit verbreitet. Die ursprüngliche Herkunft ist bei diesen nahezu kosmopolitisch wachsenden Arten unbekannt.
Wieder andere Arten sind aus Züchtungen hervorgegangen.
Die überwiegend stehenden Blüten und die dornigen Früchte grenzen die Gattung zu den Engelstrompeten (Brugmansia spec.) ab, die in Südamerika heimisch sind und früher bei Datura eingegliedert waren.
Beide Gattungen sind giftig und werden u.a. als Zierpflanzen, zu medizinischen Zwecken und bei Ritualen als Rauschmittel genutzt.
Da die Schwelle zwischen Rausch und Vergiftung sehr schmal ist, ist von Selbstversuchen abzusehen !
Zu Engelstrompeten / Brugmansia gibt es übrigens ein eigenes schönes Thema:
Hier möchte ich versuchen, möglichst viele verschiedene Daturas zusammen zu tragen. Denn ich habe festgestellt, dass auch andere Mitglieder bereits Bekanntschaft mit der Gattung gemacht haben.
Wenn Ihr also Fotos, Erfahrungen oder sonstige Informationen zu Datura spec. habt, würde ich mich über Feedback freuen. Mehrfachnennungen der Arten ausdrücklich erwünscht.
Schön wäre auch die Nennung der Namen, wenn bekannt oder vermutet.
Ich beginne mit 3 Arten, deren Saatgut ich in Südeuropa gesammelt habe.
Zur Bestimmung der Pflanzen am Naturstandort habe ich unterschiedliche Literatur zur Mittelmeer-Flora und wikipedia verwendet.
Während die Blüten ab Beginn der Dämmerung sehr angenehm mehr oder weniger stark duften, verströmen die Blätter dauerhaft bei Berührung einen unangenehmen Geruch.
Die Aussaat klappt im Frühjahr auf der Fensterbank problemlos. Das ist sowohl für das Original-Saatgut gültig, als auch für das Saatgut der Folgegenerationen aus Bochum.
Nach den Eisheiligen ausgepflanzt kommen die Pflanzen ab Mitte / Ende Juli zu Blüte, die bis etwa Ende Oktober anhält. Es bilden sich laufend reife Früchte, bis der erste Nachtfrost die Pflanzen abtötet.
Weil in D. die meisten natürlichen Bestäuber fehlen, gehe ich von Selbstbestäubung aus. Denkbar wären auch Nachtfalter, die ich hier aber noch nicht beobachten konnte.
Manche Arten sind außerhalb der polaren und subpolaren Klimazonen weltweit verbreitet. Die ursprüngliche Herkunft ist bei diesen nahezu kosmopolitisch wachsenden Arten unbekannt.
Wieder andere Arten sind aus Züchtungen hervorgegangen.
Die überwiegend stehenden Blüten und die dornigen Früchte grenzen die Gattung zu den Engelstrompeten (Brugmansia spec.) ab, die in Südamerika heimisch sind und früher bei Datura eingegliedert waren.
Beide Gattungen sind giftig und werden u.a. als Zierpflanzen, zu medizinischen Zwecken und bei Ritualen als Rauschmittel genutzt.
Da die Schwelle zwischen Rausch und Vergiftung sehr schmal ist, ist von Selbstversuchen abzusehen !
Zu Engelstrompeten / Brugmansia gibt es übrigens ein eigenes schönes Thema:
Hat jemand Erfahrung mit einer Datura im Kübel, welche im Winter gut eingepackt draußen bleiben kann? Ich habe bei Jemandem gesehen, daß er eine große Menge an Engelstrompeten im Garten ausgepflanzt hatte und nicht reinholt. Unsere ist so groß und schwer, dass ein Transport und der Platz im Winter schwierig wird.
- Else Frühling
- Antworten: 96
- Forum: Gartenpflanzen
Hier möchte ich versuchen, möglichst viele verschiedene Daturas zusammen zu tragen. Denn ich habe festgestellt, dass auch andere Mitglieder bereits Bekanntschaft mit der Gattung gemacht haben.
Wenn Ihr also Fotos, Erfahrungen oder sonstige Informationen zu Datura spec. habt, würde ich mich über Feedback freuen. Mehrfachnennungen der Arten ausdrücklich erwünscht.
Schön wäre auch die Nennung der Namen, wenn bekannt oder vermutet.
Ich beginne mit 3 Arten, deren Saatgut ich in Südeuropa gesammelt habe.
Zur Bestimmung der Pflanzen am Naturstandort habe ich unterschiedliche Literatur zur Mittelmeer-Flora und wikipedia verwendet.
Während die Blüten ab Beginn der Dämmerung sehr angenehm mehr oder weniger stark duften, verströmen die Blätter dauerhaft bei Berührung einen unangenehmen Geruch.
Die Aussaat klappt im Frühjahr auf der Fensterbank problemlos. Das ist sowohl für das Original-Saatgut gültig, als auch für das Saatgut der Folgegenerationen aus Bochum.
Nach den Eisheiligen ausgepflanzt kommen die Pflanzen ab Mitte / Ende Juli zu Blüte, die bis etwa Ende Oktober anhält. Es bilden sich laufend reife Früchte, bis der erste Nachtfrost die Pflanzen abtötet.
Weil in D. die meisten natürlichen Bestäuber fehlen, gehe ich von Selbstbestäubung aus. Denkbar wären auch Nachtfalter, die ich hier aber noch nicht beobachten konnte.














