Sphaeropsis sapinea bei Kiefer?

Ilex90

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Eine Kiefer, die an der Terrasse steht, fängt an, von innen braun zu werden. Könnte es Sphaeropsis sapinea sein? :(

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Terrassenseite
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Von der Gartenseite aus sieht sie oberflächlich ganz gut aus.
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Zollstock 2m

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Aber wenn man auf der Gartenseite etwas weiter hineinhält - auch hier braune Nadeln.
 
  • Das wird Dir hier wohl niemand exakt beantworten können. Für eine sichere Diagnose derartiger Erreger ist eine Labor-Untersuchung notwendig.

    Wie sah es denn in den letzten Wochen mit der Bodenfeuchtigkeit aus ? Koniferen haben gegenüber Laubgehölzen einen verlangsamten Saftstrom, sodass Trockenschäden erst mehrere Wochen später sichtbar werden.

    Eine sehr schöne Kiefer übrigens. :D Könnte Pinus cembra sein.
     
    Wie sah es denn in den letzten Wochen mit der Bodenfeuchtigkeit aus ? Koniferen haben gegenüber Laubgehölzen einen verlangsamten Saftstrom, sodass Trockenschäden erst mehrere Wochen später sichtbar werden.
    Meinst du, es könnten "nur" Trockenschäden sein?
    Ich habe sie in den trockenen Sommerwochen ein paarmal nach Elis' Rosenbewässerungsmethode gewässert. Insg. vielleicht 3-4 mal. Jetzt in den letzten 3 Wochen nur 1x. Da Kiefern Pfahlwurzler sind, ich war der Meinung, das reicht. Aber dann bekommt sie besser morgen gleich wieder was.

    Eine sehr schöne Kiefer übrigens. :D Könnte Pinus cembra sein.
    Danke :) ist nicht mein Verdienst...
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Meinst du, es könnten "nur" Trockenschäden sein?
    Das ist gut möglich.

    Ich habe sie in den trockenen Sommerwochen ein paarmal nach Elis' Rosenbewässerungsmethode gewässert. Insg. vielleicht 3-4 mal. Jetzt in den letzten 3 Wochen nur 1x. Da Kiefern Pfahlwurzler sind, ich war der Meinung, das reicht. Aber dann bekommt sie besser morgen gleich wieder was.
    Das könnte bei der langen Trockenheit zu wenig gewesen sein. Der Baum misst immerhin 4 m.

    Soweit ich weiß, macht sich der Pilz zuerst an den Triebspitzen bemerkbar.
    Wenn bei Deiner Kiefer die älteren Nadeln vertrocknen, vermute ich eher Trockenheit.

    Danke :) ist nicht mein Verdienst...
    Ich weiß, der Deiner Mutter, oder ?
     
  • Darum dachte ich ja, der hat auch eine sehr lange Pfahlwurzel, damit kommt er noch an genug Feuchtigkeit heran.
    Das Problem ist eben gerade das, dass das Grundwasser teilweise sehr stark abgesunken ist und Bäume mit tiefen Wurzeln nun auch auf dem Trockenen sitzen. Regnet es dann einmal, ist die obere Schicht mit Glück etwas feucht, nur sitzen die Feinwurzeln der Tiefwurzler dann eben nicht dort oben, sondern in der Tiefe und bekommen noch immer nichts zu trinken.
     
  • ..., nur sitzen die Feinwurzeln der Tiefwurzler dann eben nicht dort oben, sondern in der Tiefe und bekommen noch immer nichts zu trinken.
    Mein Kenntnis- und Erfahrungsstand dazu ist folgender:

    Tief-/Pfahlwurzler, hier Pinus, haben sowohl an der Pfahlwurzel als auch im im oberen Bereich (in ca. 30-50 cm Tiefe) lebenswichtige Faserwurzeln.
    Gerade im oberen Bereich sind diese reichlich vorhanden.
    Ich habe übrigens bereits die eine odere andere Kiefer "geborgen".

    P.S. Das Wurzelsystem einer Kiefer ist sehr anpassungsfähig und orientiert sich an den jeweiligen Bodenverhältnissen.
     
    Ja, ich habe es schlecht geschrieben:

    „nur sitzen die Feinwurzeln der Tiefwurzler dann eben nicht nur dort oben, sondern auch in der Tiefe und bekommen noch immer nichts zu trinken.“

    Du hast natürlich recht, das war missverständlich. Das rot geschriebene hätte ich noch dazu fügen sollen.
     
  • Man merkt, dass du Lehrer bist.
    Du korrigierst deine eigene Arbeit mit dem Rotstift. 👍
     
  • Mein Kenntnis- und Erfahrungsstand dazu ist folgender:

    Tief-/Pfahlwurzler, hier Pinus, haben sowohl an der Pfahlwurzel als auch im im oberen Bereich (in ca. 30-50 cm Tiefe) lebenswichtige Faserwurzeln.
    Gerade im oberen Bereich sind diese reichlich vorhanden.
    Ich habe übrigens bereits die eine odere andere Kiefer "geborgen".

    P.S. Das Wurzelsystem einer Kiefer ist sehr anpassungsfähig und orientiert sich an den jeweiligen Bodenverhältnissen.
    Danke für deinen mutmachenden Beitrag @Rentner!
    Was meinst du damit, dass du bereits Kiefern "geborgen" hast? :)

    Nachdem das Internet sagte, dass gerade immergrüne Gehölze (z.B. Koniferen), die ja auch im Winter Wasser verdunsten, von der Zellwandstabilisierung durch eine Kaligabe im Herbst profitieren, habe ich etwas Vitalkali rundrum gemacht und langsam mit dem Gartenschlauch eintröpfeln lassen.
     
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