Schwerer Lehmboden; Pflanzloch, Substratgemisch für Pfirsich und andere Obstbäume

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25. Mai 2013
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Hallo Forengemeinde.
Aufmerksam hab ich den Thread durchgelesen, und bin erstaunt mit wieviel Unwissen ich bis jetzt "gesegnet" war. :oops:
Wie pflanzt man Bäume ein - Tipps und Tricks - Hausgarten.net

Weil unser erstes Pfirsichbäumchen gar nicht in die Gänge kam, und mit der Kräuselkrankheut auch nicht zurecht kommt, wollen wir jetzt einen neuen Anlauf wagen.
In 2m Entfernung soll eine andere Sorte (Tellerpfirsich?) gesetzt werden. Pflanzlochdurchmesser 1m, Tiefe bis jetzt 0,6m.
Dazu habe ich noch 2 Fragen offen, und hoffe hier geholfen zu werden:
- Kann ich den Aushub (20cm Rasenerde, darunter schwerer Lehmboden) wieder teils einarbeiten? Wenn ja, mit welchem Verhältnis?
- Soll ich den alten béfallenen Baum vorher auswildern, um eine schnelle Übertragung auf den neuen Baum zu erschweren? Und auch die Bodenodberfläche an der alten Stelle etwas abtragen?

Wenn die Profis hier beestätigen dass man auch in dem dichten Lehmboden durchaus erfolgreich einen Osbtbaum pflanzen kann, würden wir dann im Herbst noch 2 Säulenkirschen setzen.
Vielen Dank, und schönen Gruß aus Niederösterreich. :zwinkern:
 
  • Hallo helldriver,

    zum Boden könnte ich mich äußern, aber ich lasse erst mal Deine Landsleute ran. ;)
     
    Auf Lehmboden kannst du natürlich Obstbäume pflanzen. Kirsche macht das nichts aus, auch Apfel und Birne, Pflaume, gedeihen gut darin.
    Ausgerechnet Pfirsich (und auch Aprikose) verträgt das aber ganz schlecht. Wenn die in einem zu schweren, zu nassen Boden stehen, werden sie anfällig und alsbald Gummifluss zeigen.
    Wenn du wirklich Pfirsich setzen möchtest, musst du das Pflanzloch sehr großzügig ausheben. 60 cm sind da etwas wenig, und den Boden entweder komplett ersetzen, oder den vorhandenen Boden mit grobem Sand und etwas Kompost durchlässiger machen.
    Den Überschuss kannst du natürlich an anderer Stelle im Garten ausbringen.
    Deinen vorhandenen Pfirsich musst du nicht entsorgen. Die Kräuselkrankheit ist leider ein häufiger „Begleiter“ von Pfirsich, egal ob ein befallenes Exemplar in der Nähe steht, oder nicht.
     
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