Säulenobst & Co. auf der Terrasse

Lilli S.

Mitglied
Registriert
19. Mai 2024
Beiträge
482
Ort
Rheydt am Niederrhein
Hallo zusammen,

auf meiner Terrasse gibt es genug Platz für ein paar Kübelpflanzen. In den letzten Jahren hatte ich Engelstrompeten stehen, jetzt finde ich das langweilig und möchte gerne mit Obstbäumchen versuchen. Meine Wahl fiel auf Mirabellen-Aprikose "Miracose". Da ich wenig Erfahrung habe, bin ich etwas unsicher...

Mich interessieren eure Erfahrungen mit Zwerg- und Säulenobst auf der Terrasse.

Meine Terrasse ist 3,5 x 3,5 m groß. Im Sommer viel Sonne. Davor ist ein Steingarten, dementsprechend ist auch das Mikroklima, sehr warm. Auf der rechten Seite (Windseite) ist der Zaun.
Terrasse.webp
+++++
Vielen Dank für eure Vorschläge, Ideen und Erfahrungen!

Hier ist noch der Link - Ahrens und Sieberz "Miracose"
 
  • Also meine Schwägerin hat gesagt, so ein kleiner Baum braucht die gleiche Pflege wie ein großer Baum.
    Er kann auch die gleichen Krankheiten bekommen.
     
  • Es gibt „zwergige“ Pfirsichbäumchen. Da Pfirsiche (zumindest die „richtigen“, also die mit gelbem Fruchtfleisch) nicht so wirklich winterhart sind, wäre das eine interessante Alternative. Im Kübel könnte man ihnen ja ein Winterquartier anbieten.
    Einfach einen normalen, im Prinzip grosswüchsigen Baum in einen Topf zu setzen, halte ich für ein dem Scheitern geweihtes Unterfangen. Und, bevor jetzt wieder Gegenbeweisfotos kommen, nein, ich rede nicht von Bonsais. Das ist wieder eine andere Baustelle. 😉
     
    Fachleute gefragt ;)
    Ist diese Propfstelle in Ordnung?
    Ich habe null Ahnung und für mich sieht es komisch aus...
    1.webp 2.webp 3.webp
    4.webp 5.webp
    Das ist die o.g. Miracose als Säule, 2-jährig, ca. 90 cm groß (ohne Topf) und hat eine kleine Krone gebildet, obwohl sie eigentlich säulenartig wachsen soll​
    6.webp
    Vielen Dank im Voraus!
     
  • Hallo Lilli,

    das Edelreis scheint gut verwachsen zu sein.

    Dass die Veredelungsstelle dunkler ist, muss nichts Schlechtes bedeuten.
    Mir fallen aber auf Foto 5 die beigen Stippen am linken Wundrand auf. Dies könnte ein Pilzbefall sein. Knibbele doch mal mit den Fingernägeln die lose Borke ab. Dann sieht man besser, wie die Wunde überwallt.

    Sind noch Reste des Wundverschlusses vorhanden (Foto 4), oder ist das auch Borke ?

    Ich würde im Sommer noch den Stummel über der Veredelungsstelle schräg wegschneiden. Solches Totholz kann Krankheitserreger anziehen.

    Das Edelreis hätte früher nach oben gebunden werden müssen, um den Leittrieb zu bilden. Dafür ist es aber jetzt zu spät.

    Schön, dass das Bäumchen gesund austreibt.
    Das Blatt o.l. auf Foto 6 und die hängende Triebspitze rechts würde ich im Auge behalten. Das könnte der Beginn des Monilia-Ausbruchs sein, von dem leider viele Prunus betroffen sind. Sollte Monilia vorhanden sein, werden bald viele Triebspitzen so aussehen.
     
    Wow, Jörg - eine Erklärung vom Feinsten (y)
    Ich weiß, es ist schwierig anhand von Fotos etwas Bestimmtes zu sagen, vielen Dank für deine Zeit und Ratschläge!
    Die Veredelungsstelle sieht in meinen Augen nicht gut aus. Mich stört nicht die Farbe, sondern die Oberfläche. Es ist unsauber und platzt auf.
    Ob das meine Unwissenheit ist, oder vielleicht die Unsicherheit, aber mein Bauchgefühl sagt, dass etwas nicht stimmt. Also, as-gartenshop hat schon eine Nachricht von mir bekommen. Ich bin gespannt, was sie sagen...​
     
    Du hast sie also erst kürzlich gekauft.
    Dann bin ich gespannt, was A+S Dir antwortet.
    Dann würde ich im Moment nichts machen. Die Antwort wird ja vermutlich kurz nach dem Wochenende kommen.

    Das Aufreißen kann auch am natürlichen Dickenwachstum liegen.

    Wenn Du sie doch behalten solltest, empfehle ich, die Wunde gründlich zu säubern, also z.B. mit einer alten Zahnbürste und warmem Wasser. Dadurch verschwinden Pilze oberflächlich und die lockere Borke fällt ab.
    Dann kann man die Veredelungsstelle einige Tage lang beobachten und sieht gut, ob / wie sie sich verändert.
     
  • Hi @Lilli S.

    • Mittlerweile Kübelgröße 46 L
    • habe echte Säülenäpfel, müssen nicht auf Säule getrimmt werden
    • Kauf (2004) im 7-L-Co, der nicht ganz durchwurzelt war, deshalb
    • 2 Jahre später auf 12-L-Co
    • 3 Jahre später auf 20-L-Co
    • 5 Jahre später auf 35-L-Co
    • 2020 in 46-Lit-Co mit Dränage
    Wegen der seitlich wirkenden Sonnenstrahlen erhitzt sich auch ein hellbrauner Kübel schnell im Sommer.
    Zuweilen tägliches Wässern notwendig.
    Ein gutes wasserspeicherndes und doch nicht zusammensumpfendes Substrat ist sehr wichtig.
    Ich nehme ein stark mineralhaltiges Substrat, wie
    Hawita Profi Dachgarten Extensiv Hawita_Profisubstrate_DE_2020.webp
    das hat 50% mineralische Anteile, gegenüber dem "Intensiv" mit nur 30%

    Hier ältere Texte von mir:

    Untersetzer gegen das Einwandern von Ameisen

    Mein Lesezeichen: Obst im Kübel, Säulenobst, Kübelpflanzung, Container-Substrat
     
    Zuletzt bearbeitet:
    habe echte Säülenäpfel
    Tausend Dank!!!
    Genau das wollte ich auch wissen :)(y)
    Mein Obstbäumchen kam in einem 24-er Topf, (10 L) und war über die Hälfte mit Holzspäne gefüllt.
    Miracose.webp
    Die Miracose wollte ich eigentlich auf die Terrasse bringen, aber jetzt steht sie auf dem Balkon und da bleibt sie wahrscheinlich auch. Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass sie dieses Jahr noch blühen wird...
    Danke für deinen Link "Mein Weg zu vier Säulenobstbäumen für meinen Balkon". Wenn ich das nur vorher gefunden hätte, meine Suche im Forum hat nicht viel ergeben.
    Jetzt ist meine Freude ganz dahin und die Erwartungen - gleich null...​
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Zurück
    Oben Unten