Rettich-Pfänzchen welk

Registriert
03. Mai 2014
Beiträge
117
Ort
Brandenburg
Hallo ihr Lieben,

vielleicht kann mir jemand helfen, es ist erst mein 2. Gartenjahr und mir fehlt noch die Erfahrung. Letztes Jahr hatte ich auch Rettich ausgesät, der wuchs prima, da ich da noch nicht wußte, das Kohlweißlinge auch Rettichpflanzen mögen, war der dann komplett hin.

Dieses Jahr an neuer Stelle ein neuer Versuch, vor ein paar Wochen ausgesät, die Samen sind wunderbar gekeimt (ich hatte Ostergruß und den weißen Rettich von Pötschke), jetzt sind die Pflanzen 5 cm groß und innerhalb von 2 Tagen fing alles an zu welken, viele sind schon eingegangen und sehen an den Schrumpelblättern ganz grau aus... und das nach 2 Tagen?! Jetzt sind nur noch ein paar Pflänzchen übrig, die noch gut aussehen... Ein Netz ist seit der Aussaat drüber, gegossen wurde auch ganz brav, Unkraut wurde immer weggejätet, und jetzt weiß ich nicht mehr weiter...

Hat jemand einen Rat?

viele liebe Grüße Knöpfchen
 
  • Hallo!

    Erst einmal herzlich willkommen im Forum. Kannst du mal nachsehen, ob deine Pflänzchen Bodenkontakt haben oder ob irgendein gemeiner Wühler sie unterirdisch freigegraben hat? (Bei Wühlmaus wären deine Pflanzen angefressen, bei Maulwurf hingen die Mini-Rettiche einfach in der Luft...)
    Ich wünsche dir viel Glück!

    Liebe Grüße, Pyromella
     
    danke für den Willkommensgruß!!!!!! Ich hab mal Fotos gemacht, eigentlich sehen die Wurzeln der Größe der Pflanzen entsprechend ganz gut aus... nix weggefressen oder so... oder was meinst du?

    liebe Grüße Knöpfchen
     

    Anhänge

    • Rettich 2.webp
      Rettich 2.webp
      171,6 KB · Aufrufe: 143
    • Rettich 1.webp
      Rettich 1.webp
      79 KB · Aufrufe: 140
  • Ich hatte gedacht, deine Pflänzchen könnten mit ihren Wurzeln in der Luft hängen, weil da jemand an ihnen längsgegraben hätte.
    Tut mir Leid, aber für alles weitere habe ich keine Idee, was ihnen fehlen könnte.

    Liebe Grüße, Pyromella
     
  • Sind da Viecher in den zusammengerollten Blattteilen? Normal welke Blätter liegen einfach flach auf dem Boden, gerollt ist immer verdächtig.

    PS: Habe noch mal einen Blick auf das Gesamtbild geworfen. Das ist meiner Meinung nach kein normale Wassermangelwelke. Entweder fehlt dem Boden etwas (Nährstoffe), oder es ist zu viel, z.B. versalzt.

    PPS: Ich tue mir schwer mit der Ferndiagnose - zunächts mal die einfache Frage: wie viel und wie regelmässig hast Du denn gegossen? Sind die Rettiche dort ausgesät, oder wurden sie dorthin verpflanzt?
     
    Hallo zurück,

    gegossen habe ich ihn täglich abends, als die Sonne die letzten Tage schon so kräftig war, hab ich morgens und abends gegossen. Er wurde direkt an Ort und Stelle gesät... Ich hab auch kein Getier erkennen können unter den Blättern. Aber vielleicht sind sie auch so klein, daß ich nichts feststellen konnte :-(

    Mit dem Boden ist das so eine Sache. Wir haben den Garten letztes Jahr im Juli übernommen, da war es eher eine Wiese mit vielen stoppeligen krautigen Pflanzen drauf... Wir haben alles teifgründig vom Unkraut befreit und Rinderdung-Pellets mit eingearbeitet, das war so im September. Dann hatte ich die Fläche erstmal in Ruhe gelassen und nur immer Unkraut gejätet, bis ich mich dieses Jahr ans Bewirtschaften gemacht habe. Fürs Aussäen der Lieblingsgemüse war es eh zu spät letztes Jahr.

    Tja und nun das... Ich ärgere mich hier ohnehin mit einigem Getier umher... erst waren es die Nacktschnecken, dann Engerlinge, dann kamen jetzt auch noch diese komischen Märzfliegen (wenn ich sie richtig eingeordnet habe)... es wird nicht langweilig. Im Beet nebenan waren übrigens Radieschen (auch mit Insektennetz abgedeckt), die anfangs hervorragend wuchsen, dann aber schlagartig ebenso welk wurden. Die hab ich dann vorfristig geerntet und mir erstmal nix bei gedacht, aber der Rettich ein paar Meter weiter nun auch noch... ach menno!
     
  • Klingt zunächst alles gut. Bin gespannt ob ein Rettich Experte noch eine Diagnose geben kann, da ich auch recht viele Rettiche in Kultur habe und sie ungern verlieren würde. Zwei von meinen haben Schecken abgenagt, der Rest wächst langsam aber bislang recht gut.

    PS: So vom Bild her würde ich den Zustand der Pflanze noch nicht als bedrohlich einschätzen. Im Freiland kämpft alles gegen alles, selten ist etwas perfekt gesund. Das meiste kommt dennoch zurecht.
     
    Danke Hajo für den lieben Zuspruch. Die ganz doll mitgenommen aussahen, hab ich rausgerupft, die anderen werden noch eine Weile verhätschelt... Daumen drücken... trotzdem seltsam... ich hab eben nochmal vorsichtig zwischen den Reihen gehackt und im Boden rumgefummelt, hab aber keine Tiere oder ähnliches gesehen...
     
    Hallo Knöpfchen,

    das könnte auch ein witterungsbedingter Schaden sein, der Wechsel von Sonne und warm (womöglich noch nasse Blattränder vom gießen) auf kühle Nächte sind für junge Blätter manchmal eine Herausforderung.
    Das Pflänzchen in der Hand sieht aber recht gesund aus, wenn die anderen auch nicht schlechter dran sind kann das durchaus noch was werden.

    Gruß Conya
     
    Hallo an alle, ich hab gestern Abend nochmal mit der Nase im Beet gehangen und tatsächlich so Mini-Tiere gesehen, die um die Pflänzchen gehüpft sind, immer von der Erde zum Blatt gehüpft und wieder runter... sind das etwa diese Erdflöhe?

    Wenn ja: als Nachkultur wollte ich eigentlich Romanesco einpflanzen, ruinieren die mir diesen dann auch noch?

    liebe Grüße Knöpfchen
     
  • Nun, ein normaler Boden ist von dutzenden wenn nicht hunderten Sorten Insekten besiedelt. Und hüpfen können erstaunlich viele.

    Normalerweise sitzen Schädlinge aber ziemlich fest an der Pflanze, und vollführen keinen Kriegstanz um sie herum. Das kostet zu viel Kraft. Lieber wird gesessen und gesaugt.
     
  • danke für den lieben Zuspruch, ich bin jetzt jeden Tag mit der Hacke durch und hab noch mehr gewässert als sonst und padautz: sie sehen viel besser aus, ich bin direkt optimistisch geworden!!!
    liebe Grüße Knöpfchen
     
  • Zurück
    Oben Unten