Rasenerneuerung und Hund

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Hallo ihr lieben,

wie man auf den beiden Bildern sieht, leistet unser "braver" Hund gute Arbeit und hat den Rasen schön zerlegt. Im letzten Jahr war die Fläche noch sehr gut bewachsen, mit ein paar Kahlstellen durch häufiges Abbremsen des Hundes. Nachdem diesjährigen Winter war die Fläche schon ziemlich stark angegriffen und unser Hund hat ihm den Rest gegeben.

Mein Problem ist, das ich die Fläche leider nicht absperren kann um in Ruhe den Rasen nach zusähen.

Ich habe am Freitag einmal probehalber (bis auf die Höhe wo mein Hund liegt) nach gesäht, gewässert bisher, in der Hoffnung das einigermaßen etwas brauchbares dort wächst.
Gesäht wurde noch der letzte Rest der RSM 3.2 Saatmischung.

Ich habe mir nun überlegt gehabt, mir den Rasensaat Super-Strap-Rasen zuholen, da dieser ja z.B. auf Hundeplätzen etc. verwendet wird und sehr wiederstandsfähig sein soll.
Ich brauche diesen nicht nur für diese Fläche sondern für andere auch noch, die ich aber zum Glück absperren kann und somit der Rasen in ruhe wachsen kann.

Habt ihr Empfehlungen, Tipps o.a. für mich, brauche Rasen der Hunde-wiederstandsfähig ist :D
 

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  • Meiner Einschätzung nach wird es Dir auch mit der robustesten Rasensorte nicht gelingen, auf der Fläche etwas rasenähnliches zu installieren. Derartige Rasenmischungen mögen auf Hundeplätzen funktionieren, allerdings auch nur deshalb, weil sich da vielleicht 10 Hunde rund 500m² teilen. Und das auch nur temporär. In Deinem Fall hat der Rasen keine Chance sich von der Belastung zu regenerieren. Für gescheiten Rasen hast Du einfach zu viel "Hund" auf zu wenig Fläche.
     
    Für gescheiten Rasen hast Du einfach zu viel "Hund" auf zu wenig Fläche.
    Ich kann Beepo nur zustimmen. Hund und Garten, meist müssen die Gärten dann irgendwie hundefreundlich sein, und als Hundebesitzer muß man sich eben an manche Dinge gewöhnen.
    so ein paar Pflanzlöcher auf Vorrat hat er Dir ja noch nicht angelegt. :D

    Unser 1. Hund hatte sich unter der Feuerdornhecke eine richtige Mulde gebuddelt, da hat er im Sommer gerne gelegen, im Schatten, etwas kühler, und er hatte doch alles im Blick. Erst war ich entsetzt von seinem Werk, aber dann habe ich aufgegeben und die Mulde Mulde sein lassen. So waren wir beide zufrieden.

    Was ich damit sagen will: mit Hund muß man eben oft einige Abstriche und Zugeständnisse machen.

    Um das Ganze bei Dir etwas schöner zu machen könntest Du vielleicht ein paar kleinere Beete anlegen, mit auffälliger ( für Hunde) Abgrenzung, und dann mit ihm üben: auf Beete treten ist für Hunde verboten. Es sollte irgendwann klappen.

    Dann hast Du zwar immer noch die Fläche, die eigentlich Rasen sein sollte, aber dazwischen etwas, was schön anzusehen ist. :)
     
  • Ich habs schon geahnt, wenn er was ruhiger wäre dann würde es natürlich besser aussehen mit Rasen.

    Er hat ja nicht nur die Fläche, gibt ja noch mehr Garten :), nur diese ist besonders in Mitleidenschaft gezogen worden, dann müssen wir halt damit leben, ich dachte halt es gibt eventuell eine gute Lösung.

    Wir haben ja schon alle Beete etc. mit einem Zaun eingegrenzt wo er nicht hin darf.

    Trotzdem vielen Dank für eure beiden Antworten :cool:
     
  • Das erste Grün zeigt sich solangsam aber sicher, ich bin gespannt wie es wird,
    muss ja nicht gleich komplett zuwachsen aber bisschen dichter wäre schon ein großer erfolg :D
     
    eigentlich ist die antwort leicht: geh genug und ausreichend mit dem hund spazieren und verfrachte ihn ansonsten in wesentlichen ins haus, wo er die zeit dazwischen verdösen darf. dann hast du genug platz, um stückweise abzusperren.
    allerdings würde ich auch keinen rasen, sondern wiese säen.
    ich hab nen hundeplatz und käme nie auf den gedanken, da rasen zu säen.
    eine begehbare grünfläche ohne matsch ist mehr als ausreichend.
     
  • Ja Wiese kommt danach auch rauf, war halt nur der letzte Rest an Rasensamen, der ja nicht ungenutzt bleiben soll.

    Bewegung bekommt er reichlich außerhalb des Grundstücks.... aber eine Mischung aus Belgischen- und Kauskasischem Schäferhund ist halt sehr aktiv, da kann man machen was man will :)

    PS: Wie schon gesagt Ende des letzten Jahres war die Fläche ja schön dicht, nur der Schneearme Winter und zuviel Hund hat er nicht überstanden.
    Das jahr zuvor wo viel Schnee lag machte es dem Rasen nichts.
     
    Ich kenne das Problem zur Genüge und kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Du hast einfach zu viel Hund auf zu wenig Quadratmeter.

    Wir bauen deswegen einen Zwinger und einen Auslauf mit Riesel.

    Alternative wäre, den Bereich in zwei Teile zu unterteilen, damit sich immer ein Bereich "erholen" kann.

    Aber einen schönen Rasen wirst mit der Methode auch nicht hinbringen, egal mit welcher Rasenmischung. Das Gepisel tut dem Rasen ja auch nicht gut auf Dauer.

    Dass beim Hundplatz der Rasen schön ist, ist für mich klar - der wird am Tag ja nur 1-2h benutzt, den Rest des Tages kann der Rasen ungestört wachsen.
     
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