Problem mit Pumpe / Brunnen

robertmd

Neuling
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17. Apr. 2026
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Hallo liebe Gemeinde,


mit dem gekauften Haus habe ich einen Brunnen übernommen, der bis Ende
2025 auch sauber lief.
Dabei kam eine Gardena 4000/4E zum Einsatz.

Diese erlitt im Winter leider einen Schaden und wurde nun durch eine
Gardena 5000/5E ersetzt.

Nun zeigen sich folgende Fehlerbilder:

- Pumpe ein + Wasserentnahme: nach etwa 1 bis zwei Minuten kommt Wasser und alles arbeitet sauber
- Pumpe ein + keine Wasserentnahme: Pumpe geht immer wieder aus und an
- Pumpe aus + nach mehreren Stunden Einschalten: Wasser auffüllen erforderlich
- Pumpe ein - Wasserentnahme stoppen - Pumpe aus: längere Zeit "gluckern" an der Pumpe und öffne
ich die Nachfüllöffnung, ist ein deutlicher Unterdruck und das Einsaugen der Luft zu hören

Was mir eben ins Auge gefallen ist:
Ich hatte im Rahmen der Fehlersuche auch den kleinen "Ansaugschlauch" (zwischen Pumpe und dem
"Rohr", welches in die Erde geht, ersetzt. Nun sah ich eben, dass er inzwischen
"eingefallen" / "zusammengedrückt" ist.
Es wirkt also, als hätte die Pumpe versucht anzusaugen, aber kein Wasser bekommen und somit
durch den Unterdruck den Schlauch zusammengedrückt.

Nun stelle ich mir die Frage, ob ich das Saugrohr aus dem Erdreich ziehe um alles zu prüfen und
wie ich dabei verhindere, dass das "Loch" zusammensackt.

Kann jemand mit Tipps helfen?

Dank und Gruß
 
  • Das hört sich für mich nach einem defekten oder blockierten Rückschlagventil an.

    Zum Saugrohr melden sich bestimmt noch Brunnenspezialisten.
     
    Moin!
    Ich hatte im Rahmen der Fehlersuche auch den kleinen "Ansaugschlauch" (zwischen Pumpe und dem
    "Rohr", welches in die Erde geht, ersetzt. Nun sah ich eben, dass er inzwischen
    "eingefallen" / "zusammengedrückt" ist.
    Welche Art von Schlauch hast du denn benutzt? Einen Saugschlauch mit eingearbeiteter Spirale aus Hart-PVC oder Stahl? Bilder helfen auch.

    Das Saugrohr aus der Erde ziehen, ohne dass das Loch zusammenfällt, ist nur möglich, wenn es wirklich nur ein Saugrohr in einem Brunnenrohr ist. Wenn der Brunnen gespühlt oder geschlagen ist (Saugrohr direkt in der Erde), vergiss das ganz schnell wieder.

    Gruß, Steffen
     
  • Hallo,

    zum Schlauch, habe ich den ursprünglichen baugleich (Gardena 1729) ersetzt.

    Das mit dem Schlauchziehen streiche ich dann mal.

    Neue Idee: ich werden oberirrdisch zwischen dem "Saugschlauch" und dem "Pumpenrohr" ein zusätzliches
    Rückschlagventil setzen.

    Dann blieben ja nur die Möglichkeiten:
    - alles wieder schick
    - alles weiterhin problembehaftet, dann dorfte das RSV im Erdinneren ja nicht die Störquelle sein.

    der "gequälte" (kann man den noch retten?) Saugschlauch und der neue.

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  • Hallo,

    ah..,ok…ich dachte, das „obere“ RSV hält das Wasser im „Schlauch“…Mist…

    Zur Tiefe des Brunnens etc. kann ich leider keine Angaben machen. Es gibt keine Unterlagen und der Erbauer lebt nicht mehr.
     
    Falls Du mit dem Gedanken eines neuen Brunnens spielst, könntest Du die aktuelle GW-Tiefe relativ einfach messen.
    Davon hängt ja ab, ob man ihn selbst bohren kann bzw. was der Brunnenbauer berechnet.

    An eine Rolle Packband o.ä. einen Ringschlüssel anbinden und im Bohrloch ablassen, bis der Schlüssel am Grund aufsitzt.
    Nach dem Herausziehen (zu Zweit) die Tiefe mit dem Maßband / Gliedermaßstab messen.
     
    Die Ventile schließen durch den Druck der Wassersäule.
    Man kann so ein Ventil auch oben an die Saugleitung montieren. Dann hat man eine "hängende Wassersäule" genauso, wie die Limo in einem Strohhalm bleibt, wenn man oben den Daumen drauf hält.

    Ist dort nur ein Eisenrohr in der Erde an dem oben ein Saugschlauch angeschlossen wird, verhindert ein RV am Pumpeneingang, dass die Wassersäule wieder im Brunnen verschwindet.

    Was genau Robert dort hat, ist aber nach wie vor ein Rätsel. Er hat in einem anderen Forum bereits die selben Fragen gestellt und auf die Bitte um Bilder nur den geschrumpften Schlauch gezeigt.

    Vielleicht wird das ja jetzt hier besser.

    Grüße
    Peter
     
  • Bilder vom Brunnen wären in der Tat gut. Gespühlte oder geschlagene Brunnen haben in der Regel kein Ventil im Brunnenfuß, eben weil man dort nie wieder dran kommt. Ergo braucht man sowieso eins überirdisch zwischen Brunnenrohr und allem, was danach kommt.
     
  • Anbei die Bilder:
    - angeschlossene Pumpe (das Klebeband wurde nur mal aus optischen Gründen angebracht, da ist alles dicht)
    - das Bild vom "Brunnen" ist (für einen Laien wie mich) nicht so sehr aussagekräftig; Tiefe dort freigelegt ca 50cm

    Die spannende Frage wäre jetzt nur...RV oben zum Test einsetzen...oder ist das von Haus aus aussichtlos? :)

    Und...danke für eure Tipps und Anmerkungen ;)
     

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    Da gehört ein RV hin. Das ist Standard.

    Das ist aber auch kein Brunnen, sondern mE die Saugleitung zum Brunnen.

    Dass sich der kurze Saugschlauch zusammengezogen hat liegt entweder an einer schlechte Qualität oder der Zufluss ist tatsächlich verstopft. Dann sehe ich schwarz.

    Du kannst folgendes testen:

    nimm einen durchsichtigen Schlauch von 1m, schließ den an das PE Rohrr an und halte ihn senkrecht. Dann fülle Wasser ein bis zum Überlauf und beobachte, wie schnell es versinkt und nimm die Zeit für den einen Meter. Geht es ganz schnell ist das gut, je langsamer, desto schlechter.
     
    Was man auf den Bildern erkennen kann: Es geht ein PE-Rohr in die Erde, und zwar nicht nur flach, sondern auch in die Tiefe. Ich schließe daraus, dass der Brunnen wohl gespühlt wurde (Rammbrunnen besteht aus Stahlrohr, gebohrte Brunnen aus blauen PVC-Rohren). Ergo wird kein Rückschlagventil im Brunnen vorhanden sein. Dein einziges Rückschlagventil ist also das in der Pumpe, welches offensichtlich nicht ausreicht.
    Setze ein Rückschlagventil direkt nach dem PE-Rohr ein (wie auch schon von anderen geschrieben).
     
    Ich setze da morgen ein RV ein und werde dann neu berichten :)

    Die Anlage so, wie sie aktuell steht, lief (bis eben zum ersten Test in diesem Jahr) sauber und sehr zuverlässig.
    Insofern muss sich irgendwo ein neues Problem ergeben haben.
     
    Ich bekomme hier ne Macke *g*

    RV gekauft...eingesetzt... Pumpe startet...fördert aber kein Wasser.

    RV rausgenommen...Pumpe startet...fördert nach 30 Sekunden Wasser.

    RV wieder rein...Pumpe startet...fördert kein Wasser.

    RV auf Funktion und auch Einbaurichtung kontrolliert...alles schick.
    RV montiert...aber Verbindung Richtung Brunnen getrennt. Pumpe eingeschaltet und...Fehler: Die Pumpe schafft es nicht, das RV zu öffnen...
    Verbaut ist dieses: Rückschlagventil 1" Zwischenventil
     
    RV montiert...aber Verbindung Richtung Brunnen getrennt. Pumpe eingeschaltet und...Fehler: Die Pumpe schafft es nicht, das RV zu öffnen...
    Hast Du einfach nur die Pumpe laufen lassen, dann muss die auf Störung gehen. Oder hast Du aus einem Eimer mit einem Schlauch versucht Wasser zu saugen?
     
    Ich hab nur die Pumpe (befüllt) anlaufen lassen, also vielleicht 30 Sekunden, also ohne Eimer o.ä.
     
    Ich hab nur die Pumpe (befüllt) anlaufen lassen, also vielleicht 30 Sekunden, also ohne Eimer o.ä.
    So wird das nichts. Testen kannst Du das nur mut Wasser,

    Du schreibst die Pumpe ist eine Gardena 5000/5E. Das wäre eine Automaticpumpe, die muss nach ca 10sek ohne Wasser auf Störung gehen. Da passt was nicht zusammen.
     
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