Pilzbefall am abgeschnittenen Stamm bei Crassula Ovata

...wie steht's mit Holzkohle, als Stückchen oder feingemahlen
auf der Wunde. Saugt Feuchtigkeit auf und desinfiziert.
Schaden wird's bestimmt nicht.
 
  • Ich hatte von Zimt und Holzkohle gelesen, konnte Holzkohle bloss nicht so schnell auftreiben. Muss wohl Mal ein Stökchen im Garten verbrennen. Ich Versuches es Mal morgen.
     
    Warum machst Du nicht ungefähr das, was Rentner geschrieben hat?
    Der alte Knochen hat wirklich Ahnung.

    Hol das Ding aus dem Seramis raus, schneid den Kram ab, und lass dann erstmal alles ne Woche abtrocknen.
    Anschließend pflanzt Du ihn in geeignetes, durchlässiges Substrat,
    und alles wird gut.
     
  • Ich befürchte einfach, dass es am verbliebenen Stamm anfängt zu schimmeln, wenn ich die beiden Stumpen dicht an ihm abschneide. Die sind unten nämlich ein dicker Stamm bzw Wurzelklumpen. Ich weiß nicht wie es fachgerecht heißt...

    Der Baum wurde nach der "OP" umgepflanzt und wurde seit 2,5 Wochen nicht mehr gegossen. Das sollte daher kein Grund für meine aktuelle Problematik mit dem Schimmel sein. Fürs Später habe ich schon Blähtonbruch bestellt. Aber in der Priorität ist es den Baum vom Schimmel zu befreien, denke ich.
     
  • Schimmel tritt in der Regel dort auf, wo die Luftzirkulation nicht besonders optimal ist. Das kann am verdichteten Substrat und/oder an einem schlecht belüfteten Standort liegen. Wenn dann noch der eine oder andere kleine Pflegefehler dazu kommt, wird der Effekt entsprechend verstärkt.

    Also, ab in mineralisches Substrat, Topf nicht zu groß wählen, kein Wasser und kein Dünger ab Oktober, sowie möglichst kühl und möglichst hell stellen.
    Dann sieht das irgendwann auch mal so aus.

    Eben fotografiert:

    crassula_steckling_blzdkbg.png


    crassula_steckling_bllwjsd.png
     
    Kurzes Update, falls es jemanden interessiert: Den schimmelbefall konnte ich in der Tat erst mit der Holzkohle stoppen, aber das Gammeln ging wohl weiter. trotz trockenem Untergrund und kein Wasser. Das schlimmste: Den verbliebenen gesunden Baumstamm konnte ich leider auch nicht mehr retten, der fing doch unten von innen zu gammeln. Das habe ich erst gemerkt als die sonst gesunden Ästchen zu hängen anfingen. Am Stamm unten war schon alles weich. Als ich dort abgeschnitten habe, habe ich nur Brei darin gesehen. Also die kleinen Ästchen erstmal im Trockenen auf den Blähton gelegt. Bei manchen kommen kleine Wurzeln, bei manchen nicht. Wie lange soll man warten bis man die einpflanzen/etwas giesst? Manche fangen langsam an weich zu werden.
     

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  • Hallo Sonnenschein,

    Das tut mir jetzt erstmal leid, dass sich deine Pflanze verabschiedet hat. Danke, dass du dich rückmeldest!

    Die Kleinen kannst du, mit oder ohne Wurzeln schon stecken. Wenn du mit 'weich' meinst, schlotterig ohne Fäulnis, fehlt ihnen halt irgendwann einfach Wasser. Rein mit ihnen in den Blähton, oder anderes, mineralisches. Mit dem Gießen, das weißt du ja, vorsichtig sein.

    Viel Erfolg, Tilda ☘
     
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