Peperoni-Verwertung - entschärfen

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22. Mai 2017
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Ostalbkreis
Hallo zusammen,

Ich habe dieses Jahr sehr viele Paprika erfolgreich großgezogen. Nun hängen etwa hundert tolle Früchte erntereif an den Pflanzen. Eigentlich super.
Allerdings ist mir vermutlich ein Grande maleur passiert und ich habe damals die Samen der mildern mit den scharfen verwechselt.
Nun sind die Dinger alle total scharf und keiner in der Familie, schon gar nicht meine Töchter, wollen die nun essen.
Kennt ihr eine Möglichkeit, die Dinger zu entschärfen? Irgendwie einlegen oder in Kombination mit was kochen um die Schärfe erträglich zu bekommen?
Danke und Gruß im voraus!
 
  • Hallo zusammen,

    Ich habe dieses Jahr sehr viele Paprika erfolgreich großgezogen. Nun hängen etwa hundert tolle Früchte erntereif an den Pflanzen. Eigentlich super.
    Allerdings ist mir vermutlich ein Grande maleur passiert und ich habe damals die Samen der mildern mit den scharfen verwechselt.
    Nun sind die Dinger alle total scharf und keiner in der Familie, schon gar nicht meine Töchter, wollen die nun essen.
    Kennt ihr eine Möglichkeit, die Dinger zu entschärfen? Irgendwie einlegen oder in Kombination mit was kochen um die Schärfe erträglich zu bekommen?
    Danke und Gruß im voraus!
    Also alles sind Chili, ja? wie sehen sie aus? Sehr klein oder groß genug zum Füllen? Wenn man Chilis pur isst, sind sie meist nicht genießbar. Aber schön gefüllt mit Hirtenkäse und gebacken (paar Tomaten mitbacken) dann sehr lecker. Das geht bis Schärfe 4-5 ganz gut.
    Aber danach muss man sie konservieren (Paste herstellen mit Salz, Dörren und pulverisieren, mit Apfel zu Marmelade, süßsaure Marmelade oder in Essigsud einlegen und einkochen .
     
    Die sind ungefähr 12 cm lang und drei bis vier Zentimeter im Durchmesser. Das mit dem Käse werde ich ausprobieren - danke für den Tip!
     
  • Ich habe dafür Dieses Rezept a gespeichert.
    Von den Gewürzen etc. her toll. Aber die Rezepte haben unglaublich viel Zucker. Das hätte ich selbst vor meiner Ernährungsumstellung nicht gegessen. Hast Du die Rezepte schon ausprobiert?
    Und irgendwie habe ich ein Problem damit, meine Tomaten mit chinesischem Tomatenmark in einen Topf zu vereinen. :ROFLMAO: Aber das ist wohl meine persönliche Macke.
     
  • Oh, okay... Hast Du ein gutes Rezept schon mal gefunden?
    Nein, aber das würde ich an meinem Hexenkessel selber kreieren. Es geht ja nur um das Süße, Gewürze kann man lassen. Äpfel oder Zwetschgen als Süßungsmittel und natürliches Pektin zum Binden. Essig reduzieren, und lieber (mehr Säure auf weniger Flüssigkeit, z. B. Spritessig) Wenn’s nicht süß genug ist, mit eingeweichten, pürierten Datteln oder Dattelsirup oder Kokosblütenzucker ergänzen.
    Hinterher einkochen. So würde ich das machen. Und, Du hast mich jetzt auf den Geschmack gebracht, ich werde auch noch was brodeln. 😁

    Ach und wenn es wirklich zu flüssig ist, gibt es Apfelpektin ohne Zusätze zu kaufen. Keine Stärke verwenden, das verdirbt leicht!

    Ach ich habe so Bock ein zuckerfreies Chilisößchen zu kochen. Danke für die Inspiration. :paar:
     
    Ich denke auch, das kriegt man auch ohne vorliegendes Rezept hin.
    Ja besten Dank für die Tips, hmmhmm, einkochen, weniger Essig das leuchtet ein.
    Ich würde bei einem Mango Chutney vielleicht eher auf Aprikosen gehen, aber klar, Datteln geben nochmal mehr dunkle Süße. Ich probier es aus!
     
    In der verlinkten Soße sind aber keine Mangos drin!
    Ein Mangochutney würde ich aus frischen und getrockneten (einweicht und püriert) Mangos machen. Da geht es ja auch um die Farbe. Sonst kommt als zusätzlicher Zucker noch ein wenig Reissüße infrage. Und notfalls halt eine Prise normaler Zucker. Aber eigentlich müsste es so gehen. Je nachdem, wie süß man es gewohnt ist. Generell würde ich ein Chutney lieber Einreduzieren als mit Bindemitteln zu arbeiten. Das schmeckt viel runder.
     
    Von den Gewürzen etc. her toll. Aber die Rezepte haben unglaublich viel Zucker. Das hätte ich selbst vor meiner Ernährungsumstellung nicht gegessen. Hast Du die Rezepte schon ausprobiert?
    Und irgendwie habe ich ein Problem damit, meine Tomaten mit chinesischem Tomatenmark in einen Topf zu vereinen. :ROFLMAO: Aber das ist wohl meine persönliche Macke.
    Ich wollte eigentlich nur das Rezept "süsssauer" verlinken, hab am Handy nicht gesehen, daß die Suche noch mehr gefunden hat.

    Ja, das habe ich ausprobiert, und find's lecker. Die eingelegten Chilis kann man gut als Beilage beim grillen etc. nehmen, sind deutlich weniger scharf als frisch, wobei ich die Sorte nicht mal weiß. Vielleicht habe ich auch nur extra scharfe Paprika.

    Ich vergaß, daß @Tubi zuckerfrei lebt ......
     
    In der verlinkten Soße sind aber keine Mangos drin!
    Ein Mangochutney würde ich aus frischen und getrockneten (einweicht und püriert) Mangos machen. Da geht es ja auch um die Farbe. Sonst kommt als zusätzlicher Zucker noch ein wenig Reissüße infrage. Und notfalls halt eine Prise normaler Zucker. Aber eigentlich müsste es so gehen. Je nachdem, wie süß man es gewohnt ist. Generell würde ich ein Chutney lieber Einreduzieren als mit Bindemitteln zu arbeiten. Das schmeckt viel runder.

    Ja, da ist keine Mango drin, mir ist später halt eingefallen, daß ich doch so gerne fruchtig scharf esse.
    Und ich habe leider ein Mangopüree aus dem Asialaden, wo auch elendig viel Zucker drin ist. Müßte man auch anders kaufen. Also, ich arbeite auch gern an Zutaten, die mit weniger Zucker auskommen.
    Und ich gebe Dir Recht, lieber eindicken als Bindemittel.
     
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