Ölweide verändert sich/stirbt

Seedeicher

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Moin Gemeinde, unsere Ölweide verändert sich nach mehreren Jahren. Einzelne Sträucher bekommen zunächst gelbe Blätter, die dann abfallen. Nach etwa einem Jahr wachsen an dem Holz dann Blätter, die ganz anders aussehen, weich sind und zum Winter abfallen. Die Bilder unserer Hecke zeigen nun alle diese Entwicklungsstufen. Weiß jemand Rat? Was geht da vor?
 

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  • Hallo Seedeicher,

    willkommen im Forum.

    Hast Du die Pflanzen schon genau auf Schädlinge untersucht, inkl. Blattunterseiten ?
    Ansonsten ist es ungewöhnlich, dass alte Gehölze nach Jahren langsam absterben. Weißt Du, wie sie gepflanzt wurden (Pflanzlochgröße, Boden) ?
     
    Keine Schädlinge sichtbar. Pflanzung und Boden eher mittelmäßig und Klima eher stressig (Sylt). Die Ölweide ist aber in den ersten 5 Jahren gut gewachsen. Seltsam ist doch auch, dass mittlerweile eine ganz andere Pflanze am selben Stock wächst, wenn der es überstanden hat. Der erste, den das getroffen hat, sieht man ganz rechts im Foto.
     
  • Die Ölweide ist aber in den ersten 5 Jahren gut gewachsen.
    Das kann auf ein Bodenproblem hindeuten.

    Seltsam ist doch auch, dass mittlerweile eine ganz andere Pflanze am selben Stock wächst, wenn der es überstanden hat. Der erste, den das getroffen hat, sieht man ganz rechts im Foto.
    Sehr unwahrscheinlich, da Elaeagnus als Sträucher meines Wissens nach nicht veredelt werden.
    Schaue noch mal genau hin, wo die Pflanzen entspringen.
    Ich vermute eher, dass ein Wildgehölz direkt neben der Ölweide gekeimt hat.
    Detailfotos der "neuen" Pflanzen wäre hilfreich.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Die „neue“ Pflanze kommt eindeutig aus dem Holz der Ölweide (s.Foto). Von links nach rechts: absterbende Ölweide/normale/neue - alle Stöcke sind gleich alt und sahen vorher gleich/normal aus mit den typischen Blättern
     

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    Ich würde gerne von den auf Foto 3 und 4 gezeigten Blättern, die Blattrückseiten sehen.
    Vermutlich sind es unterschiedliche Arten.
     
  • Die „neue“ Pflanze kommt eindeutig aus dem Holz der Ölweide (s.Foto).

    Ich kann es auf den Fotos nicht erkennen. Aber wenn Du das sagst, kann ich es mir nur durch eine durchgetriebene Unterlage erklären.

    Unterlagen neigen schon mal dazu, durchzutreiben und die "Edelpflanze" zu überwuchern, wenn die Äste der Unterlage nicht entfernt werden.

    Sind Dir bei Elaeagnus Veredelungen bekannt, @Pflanzenexperte ?
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hier sind die Fotos der Blätter-Rückseiten. Ich als Laie hatte auch schon die Vermutung, das eine andere Art „durchkommt“
     

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    Zu Veredelungen kann ich nichts sagen.

    Aber es handelt sich sicher um 2 unterschiedliche Arten Elaeagnus.
    Die mit der hellen Blattunterseite und den erkennbaren Trichomen müsste E.pungens sein.Ist immergrün und WHZ nur 7b, blüht auch erst im Herbst!
    Die einfach soweit erkennbar grüne Blattunterseite gehört wohl zu E.umbellata, nicht immergrün und winterhärter mit WHZ 5b, Blütezeit jetzt.
    Am wahrscheinlichsten meiner Meinung nach ist, daß es sich von Anfang an um verschiedene die Art betreffende Gehölze gehandelt hat.
    Und die mit den gelben Blättern ist empfindlicher
    was die Winterhärte betrifft und bekommt dann Frostschäden entsprechend.
    Im Link findet man nicht alle Arten, die habe ich nachgeschlagen, aber es dürfte reichen.
     
    Vielen Dank für die kompetenten Antworten. Daraus lerne ich zweierlei: 1. unser Winterklima kann wohl schädlich sein und 2. da hat man mir wohl eine falsche Ölweide verkauft. Weshalb diese dann von „immergrün“ nach „nicht immergrün“ wandelt verstehe ich dennoch nicht. Von den 5 Ölweiden, die 2018 gepflanzt wurden, ist nur noch eine immergrüne übrig. Ob die, die mittlerweile keine Blatter mehr hat und die mit gelben Blättern sich erholen und wie die im Foto ganz rechts zu „nicht immergrün“ wechselt, wird sich zeigen. Aber wahrscheinlich werde ich die Büsche austauschen. Beste Grüße
     
  • Man darf sich von den Begriff "immergrün" nicht täuschen lassen.In strengen Wintern fallen da auch die Blätter ab.Es gibt auch zum Beispiel einen immergrünen Liguster, der war hier bei mir, über den Winter hin auch nackt.
     
  • da hat man mir wohl eine falsche Ölweide verkauft

    Zufrieden bin ich mit dem Ergebnis ja noch nicht.

    Unterschiedliche Elaeagnus-Arten sind möglich, aber Du schreibst, dass alla Gehölze nach der Pflanzung gleich aussahen.
    Außerdem schreibst Du, dass die Äste mit den hellgrünen Blättern aus den Pflanzen mit den dunkelgrünen Blättern entspringen.
    Auch das würde gegen eine falsche Lieferung sprechen.

    Wenn Du mehr Klarheit möchtest, stelle bitte eine Nahaufnahme exakt der Stelle ein, an der ein Ast mit hellgrünen Blättern entspringt. Das kann die Pflanze selbst sein oder eine Stelle am Boden direkt neben dem Stamm.

    Ich glaube nicht, dass sich die gelbblättrigen Pflanzen erholen werden, da die Schädigung bzw. Schwächung schon länger andauert.
     
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