Nusslaub gegen Wühlmausfraß?

Registriert
13. Juli 2010
Beiträge
19.326
Ort
Vorderpfalz, Rheinebene
Hi,

bin zufällig auf diesen Text gestoßen:

http://www.steigmatt.ch/site/files/teilen_staerkt_die_pflanze.pdf

Da steht, dass eine Dame ihre gefährdeten Dahlienknollen mit Nusslaub umwickelt pflanzt. Ich nehme an, sie meint das gerbsäurehaltige Walnusslaub. Das hielte Wühlmäuse vom Nagen ab.

Kennt jemand diese Methode?

Wir haben massenhaft Walnusslaub im Garten, das ja nicht unbedingt auf den Stauden liegen bleiben soll und nur in Maßen auf den Kompost darf. Wenn dieses Laub plötzlich eine nützliche Verwendung bekäme, fände ich das ja mal richtig prima.

Grüßle
Billa
 
  • Mit Walnusslaub und Mäusen hab ich keine Erfahrung, ich habe allerdings mit Walnusslaub ("beschwert" mit Rasenschnitt) in einer Ligusterhecke erfolgreich den Giersch bekämpft.
     
  • du kannst es ja einfach mal ausprobieren und uns davon berichten.....

    Ich habe schon so viel gegen Wühlmäuse ausprobiert, bisher ohne Erfolg....
    Sind sie an einer Stelle weg, kommen sie an anderer wieder.
     
  • Nix da, erst werdet ihr ausgefragt :grins:

    Ich pflanz momentan ganz viele noch herumstehenden Töpfe mit Drahtnetz ein, und ich kann das mit dem Laub frühestens im Frühjahr 2013 versuchen, wenn ich irgend eine Staude teile, von der die eine Hälfte als Versuchskaninchen trotz Laubs draufgehen dürfte.

    Sind sie an einer Stelle weg, kommen sie an anderer wieder.
    Na du, darum geht es ja auch nicht - vertreiben lassen die sich mit ein wenig eingegrabenem Laub sicher nicht. Es geht darum, sie von den Knollen oder Wurzeln fernzuhalten, die mit dem Laub umwickelt werden.

    Billa, ob die Wühlmaus das auch weiß ???
    Diese schweizerische Wühlmaus anscheinend schon...und eure? :)

    Grüßle
    Billa
     
  • Ich bringe jedes Jahr das Laub meines alten Nussbaumes auf den Komposthaufen. En Problem ist , dass dieses Laub sehr langsam verrottet. Aber dass die Wühlmäuse abgeschreckt werden, halte ich für eine Legende. Denn wenn ich den Komposthaufen im Frühjahr aufnehme, dann finde ich im halb verrotteten Laub häufig Wühlmausnester!
     
    Danke, ihr zwei, dann war das wohl mal wieder ein "nettes Versüchle". Schade, schade...

    Däumling, das bedeutet, mein komplettes Walnusslaub kommt per LKW zu dir :grins: - schick schon mal den Fahrer los und überleg dir, wohin du's tust!

    Grüßle
    Billa, die dann bei den elenden Drahtkörbchen bleibt
     
  • Billa,
    ich leide aber mit Dir, bei mir leben hunderte von Wühlmeisen, die mein Grundstück
    an der Waldseite , wo auch noch ein Graben vorhanden ist, dermaßen unterhöhlen, daß ich manchmal bis zu 20 cm tief einsinke.
    ( Boh , ist das nicht ein toller Satz ?? Anhang anzeigen 303707 )
    Selbst die Zwiebeln meiner sündhaft teuren Kaiserkronen, die ja helfen solen, haben diese Biester aufgefressen.
     
  • mir geht es da auch so, die kommen vom Wald und der Wiese, die an mein Grundstück grenzen, immer wieder nach.
    Ich hatte gelesen, sie mögen Tobinambur-Knollen.....wollte sie damit von anderen Sachen weglocken.....leider haben die ihnen nicht geschmeckt, keine einzige.......

    Nach dem Winter wenn der Schnee weg ist, ist es besonders schlimm, der Rasen ist dermassen durchwühlt und überall diese Haufen :mad:
     
    Moin,

    daß ich manchmal bis zu 20 cm tief einsinke.

    das kennen wir auch, Jolantha. Übel.

    Topinambur hab ich Trottel mal wider besseres Wissen mitten in den Garten gepflanzt. Das ist für die lieben Mäuse wie ein Willkommensschild. Seltsamerweise sind immer trotzdem welche übrig, egal an welcher Stelle. Knollen, nicht Mäuse.

    Grüßle
    Billa
     
    Als ich diese Woche mein Zinnienbeet umgrub, machte ich eine unangenehme Entdeckung. Plötzlich hatte ich auf dem Spaten Hände voll Tulpen Brutzwiebeln. Ich zweifelte schon an meinem Verstand, denn dort hatte ich keine Tulpen gelegt. Ich grub weiter um und fand Klumpen von mittelgroßen und großen Tulpenzwiebeln. Da wurde mir klar. Ich hatte den angelegten Wintervorrat einer Wühlmaus ausgehoben. Denn 2 m weiter grenzte mein Tulpenbeet, etwa 15 Quadratmeter groß. Und in die letzten 2 Reihen legte ich Brutzwiebeln. Als ich auf das vor 2 Wochen gelegte Tulpenbeet trat, merkte ich die Bescherung. Ich sank ein. Die Wühlmäuse hatten schon fleißig geerntet. Ich habe das Tulpenbeet festgetreten, damit die Zugänge zerstört werden!Die Fußballfans singen: SCHIRI, wir wissen, wo dein Auto steht! Und meine Wühlmäuse jubeln: Werner, wir wissen, wo deine Tulpen stehen. Prost Mahlzeit!
     
    Jetzt muss ich auch schmunzeln! Bei 1500 Zwiebeln bräuchte ich allerhand Drahtgeflechte. Ich bin ein absoluter Tulpenfan mit etwa 80 verschiedenen Tulpensorten. Meine wertvollsten Sorten pflanze ich immer in die Mitte des Beetes. An die Ränder pflanze ich Brutzwiebeln, zur Ablenkung. Vor einigen Jahren haben die Wühlmäuse einen einsamen Rekord aufgestellt. Da fand ich etwa 15 m vom Beet entfernt Tupenzwiebelnester. In dem Herbst hatte ich meine Neuerwerbungen an einem seperaten Ort gepflanzt ( 20 neue Sorten) Die haben sie total geplündert. Da war mir fast zum Heulen zu Mute. Aber jetzt habe ich einen starken Verbündeten, ein Dachs ist jede Nacht in meinem Garten. Er hat heuer schon 3 Mäusenester ausgebuddelt. Kreisrunde, 20cm tiefe Löcher. Er erwischt die Mäuse wohl im Schlaf. Ich belohne ihn immer durch Speisereste auf dem Kompost.Unverhofft kommt oft!
     
    Übrigens das Maleur mit Topinambur kenne ich auch- Die Wühlmäuse verschleppen die Knollen an die unmöglichsten Standorte. Ich brauchte 5 Jahre, um das Zeug auzurotten. Die Wühlmäuse sind ja schließlich keine Karpfen, die man anfüttern muss!
     
    Moin,

    Jetzt muss ich auch schmunzeln! Bei 1500 Zwiebeln bräuchte ich allerhand Drahtgeflechte.

    hahaha! Ja, das würd schwierig...sehe ich ein. :grins:

    Tulpenfan, soso...hast du auch die Ice Cream? Die hab ich mir grad zugelegt, kam aber zum Glück gleich mit Plastikgitterkörbchen als Mauseschutz. Wenn sie mir die wegfressen, explodiere ich.

    Grüßle
    Billa
     
    Eine irre Tulpe.Pass auf, dass die Kinder nicht daran lecken.Da hast du eine interessante Wahl getroffen. Mir geht es auch so, wenn ich die Tulpen lege, sehe ich sie schon in meinen Gedanken blühen. Blöd, wenn die vedammten Wühlmäuse einen Strich durch die Rechnung machen.Ich war auch nicht untätig. Nachdem ich festgestellt habe, dass die Mäuse unter einer 10 jährigen Kugelhortensie (50-60 Blüten)ihre Basis errichtet haben, habe ich um das Tulpenbeet Bretter eingegraben. Da haben sie im Winter was zu nagen und können sich in aller Ruhe die Zähne ausbeißen!
     
    Ich drück die Daumen, dass das klappt! 50-60 Blüten - Wahnsinn!

    Ich habe gerade eine kleine Lilien-Panik - aus lauter Angst, dass mir die Mäuse meine schönen recht neuen Lidl-Lilien wegfuttern, hab ich alle, die ich gefunden habe, wieder ausgegraben. Die Wurzeln hab ich abgefriemelt, den trockenen Stiel oben rausgezupft, und jetzt wollt ich sie eigentlich lagern. Und nun mache ich einen Link aus einem anderen Thread auf, in dem steht, Lilienknollen hielten nur wenige Tage. Kann ich nicht glauben - die von den Discountern lagern doch auch wochenlang in Sägespänen und im Laden!

    Die wenigen entdeckten Brutknollen hab ich getopft und grabe sie samt Topf im Garten ein. Aber was mache ich am besten mit den großen Zwiebeln? Da du Gärtner bist/warst, Werner, nutze ich die Gelegenheit und frage dich kurz, ja?

    Grüßle
    Billa
     
  • Zurück
    Oben Unten