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25. Juni 2013
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Hallo,

als Meister des welken Daumens und Liebhaber von grünem Asphalt, hat es mich als Besser-Hälfte-Besitzer doch zu einem Eigenheim mit Garten verschlagen, in dem ich wegen besagter Hälfte meine Grüne-Picassophase nicht verwirklichen darf.

Also wir haben eine und dass kann selbst meine Verwelkergen nicht leugnen, verlotterte ca 100qm große Rasenfläche. Diese soll nun nach Wunsch meiner Du-willst-mich-doch-sonnen-sehen-Erpresserin erneuert werden. Ja ich weiß nun kommt bei einigen schon der Gedanke, boah Junge mal die Suchfunktion benutzt, ja habe ich aber ich habe so ein zwei spezielle Dinge. Der Rasen liegt zu einer Terrasse und der sonstigen Fläche etwa 27,8 cm tiefer, nun habe ich überlegt, ob ich auf den alten Rasen ein Vlies legen kann, darauf dann Mutterboden verdichten, noch ein Vlies und dann Rollrasen so, dass ich einen ebenen Übergang zwischen Terrasse und Rasen bekomme ?
Sollte ich eine Kies- oder Splittschicht unter den Mutterboden legen?
Den Mutterboden mit Dünger versetzen ?


MfG

Silberheim
 
  • Also wenn Du schon rangehst, dann mach es vernünftig. Fräs den alten Rasen unter oder was immer, damit der sich zersetzt im Boden, wobei das einen hügeligen Untergrund geben kann, wenn der ungleichmässig verteilt ist und dann verrottet. Abtragen und kompostieren wäre ideal. Oder weggeben. Aber Flies drüber und der fault vor sich hin... Ne... Und wozu überhaupt Flies?

    Zudem wird Mutterboden nicht verdichtet, der soll locker sein, damit der wasserdurchlässig ist und da was drin leben kann.

    Entscheide Dich, ob Du die 30cm mit einer Schräge abböschen willst, dann würde ich da einfach Mutterboden oben drauf tun, oder ob Du den ganzen Rasen 30cm höher willst. Ob man dann Mutterboden aufschüttet oder vorher was abträgt, hängt davon ab, wie der Boden jetzt aussieht. Was hast Du denn für Boden?
    Kies oder Split muß da nicht drunter. Der Rasen braucht nicht frostfrei gegründet werden, ist kein Hausfundament. Wenn der Untergrund nicht so lehmig ist, daß da kein Wasser abläuft, würde ich mir da keine Gedanken drum machen und nur dafür sorgen, daß obendrauf etwas ist, womit Rasen was anfangen kann. Das ist Mutterboden mit Sand, Sand deshalb, damit Wasser besser durch kann, Rasen mag keine Staunässe.
     
    Erstmal willkommen hier und Glückwunsch zum Eigenheim (und zu Deinem herlichen Eingangspost... :grins:)

    Um Deinem geliebten Eheweib ein schnelles Sonnenbad auf einem sattgrünen Rasen zu ermöglichen, empfehle ich Dir Rollrasen in der bewährten Sandwichmethode >klick< auf den alten Rasen zu legen, bzw. aufgrund Deines "Verwelkergens" ;) legen zu lassen, dann hast Du wenigstens Garantie auf die erbrachte Leistung.

    Die Pflege (regelmäßiges düngen und mindestens einmal die Woche mähen) obliegt allerdings weiter Dir...:-P dann steht allerdings einem wohlgebräunten Eheweibe nichts mehr im Wege....
     
  • Wir haben teilweise auch so hoch einfach aufgeschüttet, als wir nach 12 Jahren dann endlich unser Grundstück bebaut haben, aber wir haben einfach Rasen gesäht. Das dauert natürlich länger. Dazu muss der aufgeschüttete Boden verdichtet werden, sonst sackt er beim ersten Regen zusammen. Wie Blumenerde ja auch, die drückt man ja auch an. Es langt aber eine Handwalze. So weich wie frisch aufgeschüttet, taugt er für Beete. Nicht aber für Rasen. Wobei das bei Rollrasen anders sein kann, aber unverdichtet sackt man beim betreten der Fläche zum Verlegen dann ca. 10 cm tief das kann nicht gewollt sein. Man kann ja die letzen zentimeter ungewalzt lassen.

    Und wir hatten keinen reinen Mutterboden sonden Friedhofserde der wie unser boden hier sowieso einen kräftigen Lehmanteil hat.

    Gruß Suse
     
  • Also verdichten macht man mit ner Rüttelplatte, das ist der Tod vom Mutterboden. Plattwalzen und den Rasen da andrücken mit einer Walze - ok, so soll es sein.
     
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