Motten oder Falter im Gewächshaus

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Sachsen, am Westrand der Landeshauptstadt
Hallo,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder mit einem kleinen Problem, vielleicht kann mir jemand helfen.

Ich habe seit diesem Jahr kleine Motten oder Falter im Gewächshaus. Diese Viecher sind mit eingeklappten Flügeln etwa 1 cm lang und vielleicht 2 mm breit, wenn sie fliegen, sind sie eher dreieckig. Ich habe davon Massen. Kann mir jemand sagen, was das ist und was die so anstellen?
Die kommen offenbar aus der Erde, ich seh nirgends Maden oder Eier. Im Gewächshaus ist zur Zeit Kohlrabi, Salat und ein paar Töpfe selbstgezogener Tomaten usw. Bisher ist kein Fraßschaden festzustellen. Beim Gießen scheuche ich die auf, dann fliegen die weg. Es sind wirklich viele. Wenn man eine Gießkanne im Gewächshaus unterstellt, finden sich darin dann nach ner Weile einige ertrunkene Falter, also Wasser scheint sie anzuziehen.
Ich habe den Winter über Pflanzkübel (Rosen usw.) im Gewächshaus gehabt, im Frühjahr wie jedes Jahr umgegraben und Hornspäne eingebracht, dann Salat und Kohlrabi gepflanzt, Rinderdung ins Pflanzloch. Alles so wie jedes Jahr. Keine Komposterde eingebracht, keinen Pferde- oder Hasenmist, nichts, was sie hätte eintragen können. Mit einem mal waren die Viecher da, etwa Mitte April denk ich.
Sehr kurios, auch im Haus, wo ich Pflanzen überwinter, hatte ich einige dieser Tierchen und letzte Woche kamen mir welche aus einer Hängeampel mit Siefmütterchen entgegen.
Die treten dieses Jahr das erste mal auf, waren noch nie da und scheinen auch keinen Schaden zu machen, sind aber meganervig. Hab mal paar Bilder angehangen. Sieht auf dem einen Bild aus, wie eine Schabe, aber das täuscht, es sind kleine Falter.
Was ist das, wo kommen die her, was kann ich dagegen tun und machen die irgendwelche Schäden? Google konnte mir nicht helfen, Nachfrage beim Gärtner ergab auch nur Ratlosigkeit.

Danke schon mal!
 

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  • Ja, daß sieht schon Motten artig aus. Miniermotten, Zwergwickler da kommt einiges in Frage. Gibt es Schafwolle/Dünger in der Erde?
    Manche Mottenlarven fressen auch einfach Detritus.
    Vielleicht mal im Lepiforum anfragen.
     
    Ich habe nur Hornspäne und Rinderdung (Pellets) eingearbeitet, anderen Dünger gibt es nicht in der Erde. Ein wenig Pflanzenkohle ist mit dabei. Außer ein paar Wurzelresten der letztjährigen Gurken, Paprikas und Chilis gibt es auch nichts weiter in der Erde, kein Laub, keine neue Erde, nichts. In der Erde sind als "Mitbewohner" Regenwürmer, paar Kellerasseln und die unvermeidlichen Ameisen, also nichts ungewöhnliches.
    Salat- und Kohlrabipflanzen sind vom Großmarkt in gepreßter Erde gewesen, ob da was mit drinnen war, kann ich nicht sagen. Aber ich hab die Viecher ja auch in geringer Zahl im Haus gehabt, kann also nicht in den Jungpflanzen gewesen sein :rolleyes:
     
  • Hallo,

    Ich gebe mal Rückmeldung, wenn auch mit nur mäßigem Erfolg. Es könnte sich evtl. um die Monopis imella handeln. Mehr habe ich leider nicht herausgefunden, außer daß die inzwischen fast überall sind. Im Lepiforum kamm auch nichts außer dem Hinweis, es könnte sich evtl. um Monopis imella handeln.
    Neben dem Gewächshaus sind die auch in Pflanzkübeln und Blumentöpfen, teilweise auch Balkonkästen. Egal, ob sonnig oder schattig. Wo die herkommen oder ob ich die mit irgendetwas verschleppt habe, kann ich nicht sagen, ist aber wohl eher ein Problem von außen und nicht von mir verursacht denke ich. Komisch nur, daß ich nirgends Puppen finde. Die Motten kommen eindeutig aus der Erde bzw. halten sich nur dort auf, in der Erde ist aber nichts zu finden, was auf Puppenrester hindeutet.
    Die einzige Idee, die ich habe, wäre die, daß die magisch von Hornspänen oder Rinderdungpellets angezogen werden, was ich ja immer und seit Jahren in die Erde beim Pflanzen mit einarbeite. Da Motten ja Aasfresser sind, wäre das eine -wenn auch sehr vage- Idee.
     
  • Danke für das Feedback.Monopis imella könnte schon passen.Die Briten betiteln diese Motte auch als Detritus Motte.
    Sie sind vielleicht nervig, aber keine ausgesprochenen Pflanzenschädlinge und vermutlich ist das Massenauftreten auch nur zeitlich begrenzt.
     
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