Mischkultur bei Tomaten

Zwei Dinge noch:

Ich halte wenig von Salat und Tomaten obwohl sich beide hervorragend vertragen.
Tomaten bevorzugt als Starkzehrer viel Dünger und Salat bildet bei zuviel Dünger zu hohe Nitratwerte welche im Körper zu giftigem Nitrit umgewandelt werden.

Ich persönlich bevorzuge vor allem Kräuter zu Tomaten wovon die wichtigsten Petersilie, Basilikum sind und natürlich Knoblauch welches natürlich nicht zu den Kräutern zählt. Vor allem aber setze ich nichts zu den Tomaten, sondern setze Tomaten zu fast allem anderen, indem ich in fast jedes Beet eine oder maximal 2 Tomaten pflanze. Recheriere mal nach Solo - Tomaten im Forum. wie wäre es denn mit Tomaten im Erdbeerbeet oder Tomaten im Blumenbeet (sieht übrigens toll aus)
Ergebnis: Die Tomaten bekommen kaum oder nur sehr spät braunfäule weil diese besser abtrocknen können und sie können sich gegenseitig auch nicht so leicht infizieren.
 
  • Zwei Dinge noch:

    Ich persönlich bevorzuge vor allem Kräuter zu Tomaten wovon die wichtigsten Petersilie, Basilikum sind und natürlich Knoblauch welches natürlich nicht zu den Kräutern zählt.

    In welchem Abstand sollten die Petersilien denn zu den Tomaten stehen?
    Ich habe für meine Tomaten unter dem Tomatendach einen Abstand von 60cm vorgesehen. Einfach mitten drin rein mit den Peters?
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Genau ... die Abstände der Tomaten beibehalten und dazwischen die Kräuter.

    Im GWH würde ich jedoch wenigstens 10cm Abstand von den Tomaten halten, weil - zumindest bei mir - im GWH die Petersilie richtig groß werden kann. Auch Basilikum würde ich mit einem kleinen Abstand zur Tomate pflanzen, weil diese sicher zwar weniger in die Breite aber dafür mehr in die hohe ausbildet.

    Denkbar wäre auch als Unterpflanzung ein bitterer Salat, von dem man nur wenige Blätter zu einem anderen Salat zugibt. Natürlich ist dieser dann auch hoch nitratbelastet, dies kann man aber dadurch minimieren dass man den dünger nur nahe an die tomate gibt und den Salat etwas weiter wegpflanzt. Dennoch wird der Salat höhrer Nitratwerte als zugleassen haben, aber weil man nur wenige Blätter verwendet hält sich das Problem in Grenzen.

    Rankende Kapuzinerkresse hat kein ganz so großes Nitratproblem weil die Hauptwurzeln an anderer Stelle sind. Allerdings verwurzeln sich diese auch nahe der Tomaten aber wenn man auch dort nur wenig Blätter verwendet ist das Problem eher gering.

    Das beste - ich wiederhole mich - sind natürlich einmaltragende Erdbeeren. Bevor die Tomaten so groß sind dass sie die Erdbeeren beschatten, haben diese bereits ausgetragen.

    Eine interessante Variante wäre auch Blumenkohl oder anderer nur kein Rosenkohl. in vorgeschriebene Abstände Plfanzen (bei Reihenmischkultur) in den Zwischenraum zwischen den Kohlpflanzen je eine Tomate pflanzen. Damit sind die Tomaten wieter auseinander als üblich und die Kohlblätter decken den Boden weitgehend ab.dazwischen dann noch ein paar Kräuter pflanzen und hi und da eine Tagetes oder andere starkreichende Pflanze die hoffentlich den Kohlweisling verwirren und die Bodengsundheit fördern durch Begrenzung von Nematoden.
    Die Tomaten sind längst groß genug, eher die Kohlpflanzen sich soweit ausbreiten dass sie die Tomate noch stören können.

    Buschbohnen sind ein Klassiker von dem ich aber wenig halte, weil diese die jungen Tomaten durch ihre starke Wuchskraft zu sehr behindern. Möglich ist es jedoch wenn man recht hohe verdelte Tomatenpflanzen kauft, die bereits beim einpflanzen höher sind als die Buschbohnen wachsen. Nachteil bleibt, dass die Buschbohnen viel zu früh wieder rauskommen und dann ist wieder nackte Erde im Beet, ewelches man jedoch mit Nachkultur beheben kann.
     
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