Milder Winter schädlich für Pflanzen

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16. Jan. 2014
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Man bekommt es von überall mit, die Vögel singen, die Sonne scheint, die Natur denkt es sei Frühling...

Inwiefern schadet dies eigentlich den Pflanzen?
Ich sorge mich etwas um meine sorgsam gepflegte Gartenbepflanzung.
 
  • Da mache ich jetzt überhaupt keine Sorgen . Der Natur dürfte das relativ
    wurscht sein .:)
     
    Es ist nur blöd für z.b Hortensien, die jetzt kräftig austreiben.
    Die könnten dann, wenn es wirklich noch einen kräftigen Wintereinbruch gibt, zurückfrieren, bzw. die jetzt schon angelegten Blüten.

    :d
     
  • Bei uns halten sich die Probleme noch in Grenzen.

    Sollten jedoch die Obstbäume zu blühen anfangen, dann werden vermutlich die gesamte Ernte in diesem Jahr ausfallen. Das wäre nicht das erste Mal.

    Ein weiteres Problem ist die Insektenplage. Milde Winter führen gerne zu einem schädlingsreichen Jahr.

    Natürlich gilt dies nicht nur für Insekten, sondern insbesondere auch für Schnecken.
    Auch Ratten und andere Schädlinge freuen sich über milde Winter.

    Zum Glück ist es wenigstens nicht zu trocken. Den viele Pflanzen neigen im winter dazu eher zu vertrocknen als zu erfireren.

    Den meisten Frostkeimern dürfte es hingegen kalt genug gewesen sein, sodass ich dort keine Probleme erwarten würde.
     
  • Es ist nur blöd für z.b Hortensien, die jetzt kräftig austreiben.
    Die könnten dann, wenn es wirklich noch einen kräftigen Wintereinbruch gibt, zurückfrieren, bzw. die jetzt schon angelegten Blüten.

    :d
    Das könnte natürlich passieren . Aber wie gesagt das ist Natur.
    Irgend eine Garten/ Wetter Katastrophe Haben wir doch jedes Jahr.
    Und wirklich daran drehen können wir zum Glück ja auch nicht.
     
    Schlimm ist das für die Pflanzen nicht, wenn anschließend der Frühling käme. Wenn es viele Insekten gäbe, freuen sich die Vögel und sind produktiv. Wenn es viele Vögel gibt, freuen sich die Katzen. Es hat alles was für sich, oder auch nicht.

    LG Karl
     
  • Wir haben jetzt Mitte Januar und ich habe immer noch meinen Oleander auf der Terrasse stehen, das muss man sich mal vorstellen.....
    Und bei den prognostizierten Temperaturen bleibt er da auch noch eine ganze Weile.
     
    Hallo zusammen,
    bei uns wurden schon die ersten Mandelblüten an der Haardt gesichtet.
    Sollten, wie schon geschrieben, die Obstbäume blühen, wird es ein schlechtes Obstjahr werden. Da tuen mir schon jetzt die Obstbauern leid.

    Macht euch keinen Kopf über den bis jetzt ausgeblieben Winter, denn er wird noch kommen:
    1) wir habe noch keine Ostern,
    2) die Kältewelle, die in Nordamerika/Kanada war, kommt in abgeschwächter Form noch zu uns.
     
    Ja liebe Leute, das ist die Natur, dagegen ist noch kein Kraut gewachsen.

    Die Mücken schwirren im Garten in Scharen herum,
    das wird das Jahr der Schädlinge, soviel steht schon mal fest, :schimpf::schimpf:.
    Ihr seht es ja selbst, vieles treibt schon ganz frisch aus, und später
    kommt der Gong von oben.
    In den letzten Jahren haben sich die Eisheiligen auch nicht mehr sehenlassen,
    irgendwann im April haben sie sich überlegt, schon früher ihren Spaziergang
    bei uns anzutreten. Hoffentlich geht uns nicht das normale Frühjahr flöten,
    ich freue mich schon ganz doll auf Läuse & Co.:confused::schimpf:
    Für die Piepmätze ist das Wetter, sowie es jetzt ist, optimal, aber die lassen sich
    schon eine ganze Weile nicht mehr sehen.
     
    besser so mild als dieses schlimme wetter wie in den USA.
    es hat viele vorteile, die will ich gar nicht alle aufzählen.

    meine kamelien jedenfalls freuen sich für jeden tag, den sie draussen bleiben können.
    und giessen muss ich sie auch nicht, weil genug wasser von oben kommt.
     
  • Gut, dass wir drüber reden. Ich muß unbedingt meinen Pfirsichbaum spritzen. Womöglich blüht der schon im Februar. Dann ist es garantiert zu spät - sowohl fürs Spritzen als auch für die Blüte und die spätere Ernte.

    Wegen der Schädlinge hoffe ich jedenfalls noch auf ein paar frostige Tage. Winter, in denen es mal mild und dann wieder kalt wird, sind die besten Schädlingsvernichter. Wenn die Tiere nämlich aus ihren Verstecken kommen, weil es mild ist und dann doch Frost kommt, erwischt es sie genauso wie die Knospen der Hortensien oder die der Obstbäume.
     
  • es gibt übrigens keinen zusammenhang zwischen der strenge des winters und der menge der schädlinge, denn die meisten schädlinge sind sozusagen einjährig und hinerlassen über den winter nur eier - die problemlos auch -30 grad aushalten oder mehr. außerdem haben die meisten insekten eine unbglaublich schnelle vermehrungsrate - also sind die bedingungen maßgeblich zu dem zeitpunkt, wo sie sich fortpflanzen.
    nirgendwo gibt es so viel mücken wie sibieren, nur als beispiel, weil die welt zum zeitpunkt der vermehrung aus matsch besteht und zwar über einige monate.
    hat man auch letztes jahr gesehen: der winter war lang und reltiv kalt und danach kam im osten/mitte deutschlands der große regen mit monatelangen feuchtstellen überall - und wir hatten eine mückenplage biblischen ausmaßes. hier konnte man sich den ganzen sommer kaum draußen aufhalten.
    die paar taumeligen mücken, die wegen der milden temperaturen jetzt noch (bzw. schon) draußen rum schwirren, werden sich nicht vermehren, denn zu vermehrung der insekten gehört auch ein lichtzyklus
    wespen gab es dagegen sehr wenig, weil der nasse und kalte frühsommer für deren staatenbildung sicher sehr ungünstig war und es hohe verluste gegenen hat.
     
    ich mach mir schon orgen um einen teil meiner pflanzen, vor allem um die rosengewächse, die ja leider die angwohnheit haben, auch unabhängig vom lichtangebot zu gedeihen.
    meine rosen haben z.t. gar nicht erst aufgehört zu wachsen, d.h. die triebe stehen voll im saft. ein teil meiner himbeeren dito, die haben bereits ausgetrieben. kommt jetzt noch mal anhaltender frost, friert das alles weg. es wird die pflanzen zwar nicht umbringen, aber bis sie sich davon erholt haben, wird dann dauern.
    für meine großen lorbeerbäume freue ich mich hingegen, da sie mit schildläusen zu kämpfen haben, musste ich sie noch keinen tag rein räumen, wo sich die schildis dann immer ungehemmt vermehren - vielleicht geht der befall so mal etwas zurück.
     
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