Metall-Geräteschuppentür macht Probleme

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Hallihallo an alle Foris,
ich kann es kaum glauben, dass ich mal wieder in einem Forum aktiv bin. Und dazu noch in einem, in welchem ich vor vielen Jahren ab und zu vorbeigeschaut hatte. Euch gibt es noch! Wie toll! :giggle:

Vielleicht könnt ihr uns ja helfen? Wir haben gerade einen neuen Garten übernommen. In diesem steht unter anderem ein Metallgeräteschuppen. Dort wurde vor ein paar Jahren, so die Vorbesitzer, eingebrochen. Wie so üblich mehr Schaden verursacht als irgend etwas erbeutet. Die Tür ist dabei eingedrückt worden und vom Vorbesitzer nur notdürftig wieder zurückgedrückt .
Wir können die Türen, die - wie so oft - auf Rollen oder Kufen in der Metallschiene hängen, nicht mehr öffnen. Bzw. wir haben sie mit Müh und Not überhaupt wieder verschließen können, als wir dort hineingeschaut hatten.

Handwerklich sind wir nicht wirklich großartig begabt. Wobei es vielleicht auch keine großen handwerklichen Begabungen braucht? Nur Wissen, was zu tun ist? Bohren und Schrauben können wir zumindest ;)

Ich möchte gerne wissen, wie man am besten die Türen wieder gängig bekommt. Dazu ist es wohl nötig, entweder die Türen zu tauschen (gibt es das überhaupt als Ersatzware?) oder neue Kufen oder ggf. Rollen anzubringen (ggf. vorher die Türen wieder gerade biegen, sofern das geht).

Falls nichts davon funktioniert/machbar ist, habe ich noch eine Überlegung angestellt. Ob die überhaupt ausführbar ist? Ist aber eher nicht das Optimum:
Könnte man ggf. links und rechts der Seitenwände eine Leiste etc. anschrauben und dann einen kleinen Vorbau daran schrauben? Damit man vor die Metalltür eine neue Türe setzt? Wisst ihr was ich meine? In dem Metallhaus wird nichts wertvolles aufbewahrt, es sollte aber so geschlossen werden können, dass z.B. Marder nicht hineinkönnen.

Ein neues Metallhaus können wir nicht kaufen und aufstellen, weil es (bei allen Gärten dort) nur erlaubt ist, Reparaturen vorzunehmen, nichts abzureißen und neu hinzustellen.
Freue mich über Antworten!
Viele Grüße
Chris
 

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  • Die Tür ist dabei eingedrückt worden und vom Vorbesitzer nur notdürftig wieder zurückgedrückt .
    Eingedrückt von außen nach innen, nehme ich an ?
    Wo genau liegt das Problem beim Öffnen ?
    Sind die 4 Metallwinkel mit je 2 Schrauben ein provisorischer Verschluss ?

    Zum Öffnen würde ich mit 2 großen Flachschraubendrehern hebeln, bis ich mit den Fingern in Handschuhen zwischen die Türen komme. Anschließend eine Tür abwechselnd oben und unten ruckweise Stückchen für Stückchen zur Seite ziehen.

    Wenn Du ins Haus kommst, können wir weitersehen.
    Vielleicht reicht ein Gummihammer, um sie gängig zu machen oder sie müssen ausgebaut werden.


    (gibt es das überhaupt als Ersatzware?)
    Kennst Du den Hersteller oder gibt es ein Typenschild ?

    Wenn das Modell schon alt ist, wird es mit neuen Ersatztüren schwer bis unmöglich.


    Könnte man ggf. links und rechts der Seitenwände eine Leiste etc. anschrauben und dann einen kleinen Vorbau daran schrauben? Damit man vor die Metalltür eine neue Türe setzt? Wisst ihr was ich meine?
    Finde ich aufwändig.
    Ich würde erst mal versuchen, die Türen gängig zu machen und alles original zu belassen.
     
    Hallo Jörg,
    vielen Dank für deine Infos/Ideen.

    Ja, die Türen sind nach innen gedrückt worden.

    Wo genau liegt das Problem beim Öffnen ?
    Sind die 4 Metallwinkel mit je 2 Schrauben ein provisorischer Verschluss ?
    Es klemmt. Man kann die Türen nicht in den Schienen nach seitlich schieben. Bzw. die Kufen laufen nicht wirklich in den Schienen .
    Wir haben schon geschaut, ob da irgendwelche Blätter etc. drin sitzen und die Schiebemechanik dadurch behindert wird. Das ist nicht der Fall.

    Genauso ist es beim Schließen. Wir haben die Türen einmal geöffnet und kaum mehr so weit schließen können, dass wir das Vorhängeschloss überhaupt benutzen konnten.

    Die Metallwinkel sind schon so am Haus gewesen. So wie sie aussehen, sind sie schon seit Beginn an dort. Wir haben mal WD40 versucht, das hat aber nichts verändert.

    Zum Öffnen würde ich mit 2 großen Flachschraubendrehern hebeln, bis ich mit den Fingern in Handschuhen zwischen die Türen komme. Anschließend eine Tür abwechselnd oben und unten ruckweise Stückchen für Stückchen zur Seite ziehen.

    Flachschraubendreher sind normale Schrauben"zieher" oder? Dann aber stabile Dreher nutzen meinst du?

    Unsere Überlegung ist auch, ob wir diese Metallwinkel versuchen sollten etwas zu hebeln. Ob die irgendwie verkantet/verbogen (da sie so alt sind) sein könnte. Meinst du das wäre evtl. auch ein möglicher Grund?

    Was sollten wir von innen anschauen, sollten wir es schaffen noch einmal ins Häuschen zu kommen? Denn das Problem besteht bis dahin ja weiterhin.

    Kennst Du den Hersteller oder gibt es ein Typenschild ?

    Wenn das Modell schon alt ist, wird es mit neuen Ersatztüren schwer bis unmöglich.

    Nein es gibt leider keinerlei Hinweise auf den Hersteller. Und das Häuschen ist sicher schon 30 Jahre oder älter ...

    Wäre es möglich solche Türen (also passende Türen) in einem Metallbetrieb herstellen zu lassen? Wäre sicher s...teuer, da es ja eine Individualanfertigung wäre, aber fragen (im jeweiligen Betrieb) kostet ja nichts. Wäre ein Metallbetrieb der richtige Ansprechpartner?

    Feiertagsgrüße von Chris
     
  • Flachschraubendreher
    offiziell Schlitzschraubendreher

    Bild 2 & 3 zeigen die Befestigungslaschen, die die Laufrollen halten.
    1. Schrauben entfernen, sollten Blechtreibschrauben sein, also ohne Gegenmutter
    2. Türen nach aussen ziehen und aus der unteren Schiene heben.
    Möglicherweise hat sich der Boden gehoben...
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Hallo Chris,

    Hallo Jörg,
    vielen Dank für deine Infos/Ideen.
    Gerne. Es sind aber nur Ideen "ins Blaue hinein", weil ich nicht weiß. wie die Türen in den Führungen sitzen.

    Ja, die Türen sind nach innen gedrückt worden.

    Es klemmt. Man kann die Türen nicht in den Schienen nach seitlich schieben. Bzw. die Kufen laufen nicht wirklich in den Schienen .
    Also sitzen die Kufen schräg in den Führungen und sind verkantet.

    Wir haben schon geschaut, ob da irgendwelche Blätter etc. drin sitzen und die Schiebemechanik dadurch behindert wird. Das ist nicht der Fall.
    Dann wären die Türen auch nicht soo schwergängig.

    Genauso ist es beim Schließen. Wir haben die Türen einmal geöffnet und kaum mehr so weit schließen können, dass wir das Vorhängeschloss überhaupt benutzen konnten.
    Spricht - wie beim Öffnen - für eine Verkantung.

    Die Metallwinkel sind schon so am Haus gewesen. So wie sie aussehen, sind sie schon seit Beginn an dort. Wir haben mal WD40 versucht, das hat aber nichts verändert.


    Flachschraubendreher sind normale Schrauben"zieher" oder? Dann aber stabile Dreher nutzen meinst du?

    Unsere Überlegung ist auch, ob wir diese Metallwinkel versuchen sollten etwas zu hebeln. Ob die irgendwie verkantet/verbogen (da sie so alt sind) sein könnte. Meinst du das wäre evtl. auch ein möglicher Grund?
    Das weiß ich nicht.
    Galileo hat in #4 was Interessantes zu den Winkeln geschrieben.

    Ja, Schraubendreher = Schrauben"zieher".
    Flachschraubendreher = Schlitzschraubendreher

    Was sollten wir von innen anschauen, sollten wir es schaffen noch einmal ins Häuschen zu kommen? Denn das Problem besteht bis dahin ja weiterhin.
    Ich würde sie mit einem Gummihammer von innen nach außen treiben bzw. dängeln, bis sie wieder einigermaßen zu schieben sind. Danach kann man prüfen, wo es noch klemmt und nacharbeiten.

    Oder Du bekommst sie ausgebaut und begradigst sie auf einer planen Oberfläche.

    Nein es gibt leider keinerlei Hinweise auf den Hersteller. Und das Häuschen ist sicher schon 30 Jahre oder älter ...
    Das habe ich mir schon gedacht.

    Wäre es möglich solche Türen (also passende Türen) in einem Metallbetrieb herstellen zu lassen? Wäre sicher s...teuer, da es ja eine Individualanfertigung wäre, aber fragen (im jeweiligen Betrieb) kostet ja nichts. Wäre ein Metallbetrieb der richtige Ansprechpartner?
    Möglich bestimmt, aber sicher teuer, weil Maßanfertigung / Kleinstauftrag / nicht lukrativ. Ich sehe das daher als "Plan B" an und würde dann eine kleine Schlosserei ansprechen.
    Es ist sicher möglich, die Türen wieder gängig zu machen. Nicht wie neu, aber soweit, dass Du sie Deinem beschriebenen Zweck entsprechend nutzen kannst.
     
  • In dieser Logik könnte man auch nur die Front inklusive Tür, Rollen und Kufen ersetzen. Der Schuppen würde auch optisch gewinnen…. 😇
    Bekannter von mir bekam im Odenwald keine Genehmigung für Abriss des gemauerten Ferienhauses und deutlich größeren Neubau.
    Der eingereichte Umbau wurde genehmigt und das neue Haus zum Teil über das alte gesetzt :p
     
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