Licht und Schatten auf Balkonien

Die Feiertage über war ich mit Besuchen im Krankenhaus beschäftigt; mein Mann meinte nämlich, Ostern mal anders als sonst verleben zu "wollen". Gestern morgen wurde er entlassen, alles ist wieder gut, aber (nicht nur) der Balkon blieb dabei halt auf der Strecke.

Gestern Nachmittag haben wir dann erst einmal wieder die Rankgitter aufgehängt, die im Dezember abgemacht werden mussten, da die Balkondecke über uns neu gemacht wurde. Von der Clematis, die sich u. A. dort entlang hangeln soll, entfernte ich noch alle trockenen Triebe, bevor ich sie zurück an ihren Platz stellte. Sie trieb insgesamt sehr gut aus. Einen 60er-Kasten hatte ich bereits letzte Woche mit gemischter Erde (alte + neue) gefüllt, dort legte ich nun die restlichen Saatbänder von der hängenden Blumenmischung und dem Salat hinein und ließ ein paar Radieschensamen dazwischen fallen. Tonnenweise Tannennadeln fegte ich auf und holte sie aus den Balkonkästen. Der Boden der Traubenhyazinthen war damit quasi komplett bedeckt; nun kommen die Pflanzen deutlich besser zur Geltung. Im gestrigen tollen Sonnenschein noch dazu doppelt und dreifach. Heute ist es eher trüb, und die Zeit und Lust auf mehr fehlt. Mal schauen, ob ich am Wochenende mehr machen werde. Es blieb, wie gesagt, nicht nur der Balkon auf der Strecke, und auf Stress habe ich nun auch keine Lust. Noch dazu ich vorher ja auch noch ziemlich erkältet war. Da lese ich lieber noch ein Buch. :)
 
  • Danke an euch. Meinem Mann geht es wieder gut. (y)

    Heute haben wir echt doofes Wetter. Trüb, Niesel-Piesel - nichts, was bei mir Lust auf Gartenarbeit wecken würde. Aber immerhin schaffte ich es zusammen mit meinem Mann in den Kräutergarten, wo wir mit fünf Pflänzchen zurückkamen: Schnittlauch, hängender Rosmarin, Polster-Thymian, Lavendel und mehrjähriger Basilikum.

    Letzterer hat bei mir scheinbar nicht überlebt. Bisher will sich zumindest nichts Grünes zeigen. Echt schade nach all den Jahren, wo ich ihn schon hatte. Einen Rosmarin kaufte ich letztens schon, aber das Kraut benötigen wir tatsächlich immer mal wieder (genau wie den Schnittlauch) und ich dachte, ein bisschen was Hängendes im Turm würde sich auch gut machen. Auch der Polster-Thymian wird sicherlich leicht überhängen und damit ganz hübsch aussehen. Und vielleicht schaffen wir es ja auch endlich mal, ihn zu verwenden... Der Lavendel kommt nicht in den Kräuterturm, sondern in den kleineren der "Granit"-Töpfe.

    Nächste Schritte: a) Alte mit neuer Erde mischen. b) Die Etagen des Turms damit füllen. c) Die Pflanzen, die schon raus können, einpflanzen.

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  • Es kommt halt immer drauf an, was vorher in der Erde war, wie "frisch" die alte noch ist, was man nun hineinpflanzt und was man ggf. noch an Langzeitdünger untermischt. Frische Erde ist in der Hinsicht definitiv immer am einfachsten und macht das Leben einfach. Alles andere ist ein Jonglieren zwischen dem richtigen Dünger und den richtigen Dosierungen - nichts, was ich sonderlich mögen würde. Meist sind meine Töpfe auch so dermaßen durchwurzelt, dass ich primär neue Erde benötige. Dieses Jahr habe ich aber noch relativ viel "unverwurzelte" Erde, die möchte ich nicht allesamt wegwerfen. Für die mediterranen Kräuter wird es gehen, für Salat und Zuckerschoten auch. Beim Rest muss ich dann schauen, wie viele Pferdepellets oder dergleichen ich untermische. Mehr Sorgen macht mir der aktuelle Sack Erde. Mein Mann hat es gut gemeint und mir einen riesigen Sack besorgt, der allerdings eher für den Garten geeignet wäre, da auch viele Holzstücke drin. Aber gut, ich lasse mich überraschen.
     
  • Ich hatte in den letzten Jahren immer 2 Drittel frische und 1 Drittel alte Erde gemischt, das hat gut geklappt.
     
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