Kräuter- / Blumenrasen

Watts

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05. Feb. 2009
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Schönen guten Tag!

Nachdem das Haus fertig ist, brauche ich mal den versierten Tip von Rasenprofis:

Derzeit habe ich eine ganz feine "Gras"-Landschaft, die mit Quecken nur so gespickt ist. Also die Quecken sind eigentlich der Rasen.

Sträucher sind gepflanzt und alles ist soweit OK. Ich möchte jetzt die Quecken durch einen Rasen ersetzen - ein Ansinnen, was sicherlich nachzuvollziehen ist.

Schön wäre jetzt zu wissen, welcher Rasen (sonniger und sandiger Standort) geeignet wäre, wenn man nicht Golf darauf spielen möchte, der auch Blumen oder Kräuter beinhalten kann und strapazierbar ist. Mähe ich gerne mit der Sense. (Nicht ganz einfach - vor allem für mich als Ahnungslosen.)

Wie geht man bei einem solchem Rasenprojekt vor - vor allem mit der ersten Urbarmachung des Geländes, was vor Quecken nur so strotzt? Ich habe aber auch etwas Positives zu vermelden: Aufgrund des sandigen Untergrunds könnte ich den Mutterboden von Hand durchsieben, wenn das was nützen sollte.

Also zusammenfassend:

- Wie ist die (zeitliche) Abfolge für ein solches Projekt? Was ist zu tun?
- Welcher Rasentyp würde so in etwa meinen Wünschen entsprechen?

Über ein paar Tips wäre ich wahnsinnig dankbar, da ich in diesem Bereich echt keine Ahnung habe.

Sonnige Grüße,

Watts
 
  • Hi Christa,

    erst mal herzlichen Dank für die Antwort.

    Du hast natürlich Recht mit der Quecke aber da muss ich wohl ran und den ganzen Boden durchsieben. Eine andere Möglichkeit habe ich wohl nicht, wie man mir sagte. Ich hoffe, dass dann der Neuwuchs in Verbindung mit einem Rasen etwa weniger heftig ist.

    Kommen wir noch mal zu richtigen Rasentyp: Sonnig und sandig ist der Standort. Daher wäre mal interessant zu wissen, wer Erfahrung mit Rasen auf ähnlichem Untergrund hat.

    Auf die Mischwiese werde ich wohl verzichten, da ein gleichzeitiges Wachsen von Wiese und Rasen nicht möglich ist. Es scheint mir sinnvoller zu sein, einige Bereiche (Inseln) abzutrennen.

    Schöne Grüße,

    Watts
     
  • ich bezweifle, dass das mit den inseln eine sinnvolle idee ist - die samen daraus werden den echten rasen wohl kaum respektieren...
    eine richtige wiese oder ein trockenrasen ist zudem ein komplexes ökosystem, das schon ein wenig platz braucht, um zu funktionieren. auf inseln werden sich wenige arten durchsetzen - und am ende hat man ne monokultur dort, die auch nicht spannender ist als englischer rasen.
    ich würde einfach rasen sähen - sonnig und sandig, besser gehts ja kaum - und dann der natur ein paar freiheiten gestatten. wenn man nicht jedes moos und jeden klee als persönliche beleidigung betrachtet, wirds irgendwann auch hübsch bunt.
    auf meinem hundeplatz habe ich in den sonnigen bereichen, "rasen", wie ich mir immer gewünscht habe über die jahre, mit gänseblümchen, wegerich, färberwaid, jeder menge wildem oregano. nicht wirklich eine wiese und auch immer normal mit dem mäher gemäht, aber doch ein fröhlicher ort.
    mein eigener rasen im küchengarten - schön schattig auf lehm - glänzt dagegen bis heute als grüne wüste. bisher hats da nicht mal ein gänsebblümchen geschafft.
    na wenigstens kann man so ungerührt barfuß laufen, denn die würde sich ein biene oder hummel da hin verirren :rolleyes:
     
  • Hi Billymoppel!

    Ich wusste gar nicht, dass man einen Rasen in diese Richtung lenken kann?!?

    Bisher habe ich Phacaelia und Senf angepflanzt. Zur Belohnung gabs so viel Kreuch- und Fleuchtgetier, dass ich keinen englischen Rasen mehr haben möchte. Wir hatten Grillen, die jeden Abend so gute Songs sangen, dass man sich in Griechenland wähnte...

    Das würde ich ganz gerne beibehalten, da der "Rest des Gartens" komplett essbar ist (Beerensträucher, Sanddorn, Topinambur, 30 verschieden Kräuter usw.)

    Wenn ich Dich richtig verstehe, bereite ich aber den Boden so vor, dass erst mal alles was Quecke oder Wildkraut heißt, rausgesiebt wird, oder? Dann gehts an das Säen. Und dann den rasen einfach Rasen werden lassen?

    Schöne Grüße,

    Watts
     
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