Kompost

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maryrose

Guest
Typische Anfängerfrage:
kann ich die mit Braunfäule befallenen Tomantenpflanzen und -früchte auf den Kompost geben oder ist es besser, sie via Restmülltonne zu entsorgen?
Lg maryrose
 
  • Hallo maryrose,
    hier wurde schon öfter empfohlen, sie nicht auf dem Komposthaufen zu entsorgen, da die Sporen sehr lange überleben.

    Obwohl wir bis zum Schluss (ca. Oktober) praktisch keine Braunfäule an unseren Tomis finden, entsorgen wir vorsichtshalber die Reste in der städt. Bio-Tonne.

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke:o
     
    Danke!! Bekenne mich schuldig, nicht nachgeschaut zu haben.
    Wir haben unsere Tomaten gut durch den Sommer gebracht, dann aber haben ihnen die Spätsommer-Regengüsse und die Sonnenzeiten dazwischen doch den Rest gegeben.
    Grüße maryrose
     
  • :)Das macht nichts, maryrose.

    Wenn du länger hier bist, wird es dir ebenfalls geläufig werden, nachzusehen.:)

    Einen schönen Abend
    wünscht dir
    Moorschnucke:o
     
  • Typische Anfängerfrage:
    kann ich die mit Braunfäule befallenen Tomantenpflanzen und -früchte auf den Kompost geben oder ist es besser, sie via Restmülltonne zu entsorgen?
    Lg maryrose

    Auf diese Frage wirst Du bald manche Antworten erhalten - in der Regel die Empfehlung "Restmülltonne" - aber das kann's doch nicht sein (bei uns wäre das ohnehin verboten - da darf in der Restmülltonne nicht einmal ansatzweise was diesbezuegliches sein - und das wird in Stichproben kontrolliert, da versuch's ich nicht einmal, wozu auch, es geht auch anders).

    Wir machen's so: Alles (egal was, Braunfäule oder nicht) von Tomaten wird eigens kompostiert, das Ergebnis sicherheitshalber nur überall dort ausgebracht, wo keine Tomaten sind.

    Aber diverse Quellen im Internet sagen sowieso, dass alles "locker" zu sehen ist, nur ganz bestimmte Sporen könn(t)en überleben - und so wie ich das sehe, hängt das nur von der sich entwickelnden "Kompostierungshitze" ab
     
  • Bevor die manche Antworten kommen, wäre es vielleicht gut, wenn wir wüssten wo es 'bei uns' ist. Nicht dass als Nächste jemand 'bei uns aber nicht' schreibt und die geneigten Leser noch weniger wissen, als je zuvor

    Da hast Du zwar 100%ig recht, "bei uns" meint ein Dorf im Osten Österreichs. Aber an sich sollte das nur illustrieren, dass die "Entsorgung" unerwünschten biologischen "Abfalls" über die Restmüll-Tonne nicht das Ziel sein muss, weil wir durchaus Alternativen haben.

    LG
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ad de Rothe
    Bevor die manche Antworten kommen, wäre es vielleicht gut, wenn wir wüssten wo es 'bei uns' ist. Nicht dass als Nächste jemand 'bei uns aber nicht' schreibt und die geneigten Leser noch weniger wissen, als je zuvor

    Da hast Du zwar 100%ig recht, "bei uns" meint ein Dorf im Osten Österreichs. Aber an sich sollte das nur illustrieren, dass die "Entsorgung" unerwünschten biologischen "Abfalls" über die Restmüll-Tonne nicht das Ziel sein muss, weil wir durchaus Alternativen haben.

    Und wenn Du da weiter (leider OFF-Topic) hoeren willst:

    - alles, was Papier ist --> Zwangstonne vor dem Haus,
    - alles, was Kunststoff / Kunststoff-Kombimaterial ist --> eigener "Sack", wird getrennt abgeholt (und kontrolliert),
    - alles, was Metall ist, laufend zur zentralen Sammelstelle führen,
    - alles, was Glas ist, laufend zur zentralen Sammelstelle führen,
    - alles, was regulärer Sondermüll (sehr weite Definition) ist, 2 x im Jahr spezieller Termin zur Abgabe an einem bestimmten Platz (samt Kontrolle),
    - alles, was eher komplexe Zusammensetzung hat (von Möbelstück bis hin zum Fernseher), einmal die Woche an bestimmten Platz (da eher locker ..., aber trotzdem Kontrolle)
    - alles, was irgendwie "suspekt" ist, ab zur regionalen Sondermüll-Deponie (15 km entfernt und kostenpflichtig = das Auto wird bei Ein- und Ausfahrt gewogen, die Differenz muss man bezahlen)

    daher:
    - alles, was irgendwie verrottbar ist ("Kompost") --> VERPFLICHTUNG zur Eigen-Kompostierung (nichts davon darf in einer der genannten Abgabemöglichkeiten vorhanden sein, wer's nicht schafft, kann's (kostenpflichtig) beim Kompostplatz der Gemeinde abgeben (selber hinbringen).
    - und nur alles, was dem gesamten davor nicht entpricht und damit übrig bleibt: Restmüll-Tonne (aber die hat Probleme, voll zu werden ...)

    Also für mich ist "Müll" eine (finanziell nicht uninteressante) "Wissenschaft" geworden ...
    LG
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Hallo paradeisergarten,
    der logische Schluss lautet - entgegen der Meinung in D.: IHR seid die Weltmeister im Müll trennen!!:)

    Herzliche Glückwünsche
    von
    Moorschnucke:o
     
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