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de Rothe
Bevor die manche Antworten kommen, wäre es vielleicht gut, wenn wir wüssten wo es 'bei uns' ist. Nicht dass als Nächste jemand 'bei uns aber nicht' schreibt und die geneigten Leser noch weniger wissen, als je zuvor
Da hast Du zwar 100%ig recht, "bei uns" meint ein Dorf im Osten Österreichs. Aber an sich sollte das nur illustrieren, dass die "Entsorgung" unerwünschten biologischen "Abfalls" über die Restmüll-Tonne nicht das Ziel sein muss, weil wir durchaus Alternativen haben.
Und wenn Du da weiter (leider OFF-Topic) hoeren willst:
- alles, was Papier ist --> Zwangstonne vor dem Haus,
- alles, was Kunststoff / Kunststoff-Kombimaterial ist --> eigener "Sack", wird getrennt abgeholt (und kontrolliert),
- alles, was Metall ist, laufend zur zentralen Sammelstelle führen,
- alles, was Glas ist, laufend zur zentralen Sammelstelle führen,
- alles, was regulärer Sondermüll (sehr weite Definition) ist, 2 x im Jahr spezieller Termin zur Abgabe an einem bestimmten Platz (samt Kontrolle),
- alles, was eher komplexe Zusammensetzung hat (von Möbelstück bis hin zum Fernseher), einmal die Woche an bestimmten Platz (da eher locker ..., aber trotzdem Kontrolle)
- alles, was irgendwie "suspekt" ist, ab zur regionalen Sondermüll-Deponie (15 km entfernt und kostenpflichtig = das Auto wird bei Ein- und Ausfahrt gewogen, die Differenz muss man bezahlen)
daher:
- alles, was irgendwie verrottbar ist ("Kompost") --> VERPFLICHTUNG zur Eigen-Kompostierung (nichts davon darf in einer der genannten Abgabemöglichkeiten vorhanden sein, wer's nicht schafft, kann's (kostenpflichtig) beim Kompostplatz der Gemeinde abgeben (selber hinbringen).
- und nur alles, was dem gesamten davor nicht entpricht und damit übrig bleibt: Restmüll-Tonne (aber die hat Probleme, voll zu werden ...)
Also für mich ist "Müll" eine (finanziell nicht uninteressante) "Wissenschaft" geworden ...
LG