klein und robust

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Hallo Tomaten-Fans und -Experten,

ich habe 'mal 'ne Frage als Anfänger, von der ich hoffe, dass sie Euch nicht langweilt, weil Ihr sie schon zum n-ten Mal hört ...

Ich mag keine Tomaten, aber der Rest der Familie tuts. Also werden wir in diesem Jahr 'mal welche anbauen. Zum einen werden wir einige in Töpfe unter einen Schuppendachüberstand pflanzen. Da werden wir wohl einfach ein paar Pflanzen aus der Gärtnerei besorgen.

Zum anderen wollen wir welche in unser Hochbeet pflanzen, auch weil sie wohl in Mischkultur ganz nützlich sein können. Hier wollen wir keine Überdachung, weil das Beet an recht exponierter Stelle steht. Die Tomaten sollten also recht robust bzgl. der Krautfäule sein. Ich habe an verschiedenen Stellen gelesen, dass kleine, frühe Sorten und Wildtomaten da am besten passen sollten. Klein ist sowieso gut, da sie wahrscheinlich mehr zum Naschen gedacht sind.

Folgende Sorten habe ich ausgeguckt:

"Rote Murmel" ist früh und als Wildtomate wohl robust. Wie groß sind denn da die Früchte?

"Cerise rot" ist nicht so früh, wird aber von den Arche-Noah-Leuten als recht robust empfohlen.

Was meint Ihr?

Solche Sorten werden wir wohl nicht in der Gärtnerei um die Ecke bekommen. Also plane ich eine Aussaat Ende März.

Viele Grüße und vielen Dank,
heiteck.
 
  • Hallo Heiteck,

    ich hatte 2013 erstmals "Wildtomate gelb" von Gartenland Aschersleben (und die Samentüte grad letztes WE im Real gesehen)
    Im Kübel in geschützter/halbüberdachter Lage hat sie bei mir, meiner Ma (Balkon) und einer Freundin reichlich und lecker getragen (winzige gelb-orange Früchtchen)
    Im offenen Freiland - überzählige Setzlinge als Abwehr der weißen Fliege einfach irgendwo zwischen den Rosen- und Grünkohl gepflanzt - blieb sie gesund, hat aber nur wenig getragen. Das lag aber wohl eher an mangelnder Zuwendung und gezielter Düngung sowie daran, das dies die schwächsten Setzlinge waren.
    Als Naschtomate werde ich sie dieses Jahr wieder säen (auch Ma und Freundin wollen sie wieder).
    "Klein" ist subjektiv: wir hatten bei den gepflegten Kübeltomaten etwa 100 cm Höhe - der Umfang lässt sich durch hochbinden und - sparsames - ausgeizen gut nach Bedarf begrenzen.

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
  • Danke Euch beiden.

    Ja, Ruthje steht auch auf der Arche-Noah-Liste der robusten Paradieser. Mit 50g ist die zwar keine Cherry-Tomate, aber auch eher klein und zum Naschen geeignet. Richtig? Sie soll ja auch auf geringeren Nährstoff- und Wasserbedarf gezüchtet worden sein. Das kommt uns entgegen, da wir manchmal nicht soo zuverlässig sind.

    @Elkevogel: mit "klein" meinte ich eigentlich die Früchte. Aber stimmt: in Mischkultur wäre auch eine kleine Pflanze irgendie passender. Danke für den Tipp gegen die Weiße Fliege. Wildtomaten werden wir wohl auch probieren ... könnten auch den Naschgarten ergänzen.

    Gruß,
    heiteck
     
  • Für mich ist die Ruthje ne Cherry. Gut, so süß wie ne Black Cherry ist se jetzt nicht. Dafür ist se schön ausgewogen tomatig.
     
    Danke, nochmal.
    So, nun habe ich endlich Ruthje und Black Cherry ausgesät.
    Gruß,
    heiteck.
     
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