Hi,
so wie Mercedes schwärmt, von ihren Kiwis, fühle ich auch, wenn ich an unsere 'Kiwiplantage' zurückdenke.
Vom idealen Sonnenschutz der schönen Blätter nach einem wunderschönen rot angehauchten, zart bepelztem Austrieb, schöner Blüte im Frühjahr, über keinerlei Schädlingsbefall, 50 kg Ernte im Herbst, echt es war nix zu meckern.
Der einzige Nachteil, der mir einfällt: wir mußten sicher 4 Jahre warten, bis wir das erste Schüsselchen ernten konnten. Bienchen haben wir damals sogar gespielt. Aber danach jedes Jahr große Ernte fällig.
Übrigens: Früchtchen solange hängen lassen im Herbst, wie irgend möglich. Deshalb immer den Wetterbericht hören. Bei Frostgefahr müssen sie dann wirklich ab.
Wir hatten 3 Pflanzen (2 Weibchen und eine männliche Pflanze) an einer L-förmigen Pergola; 10 Jahre brauchten wir, um die richtige Pflanze für den idealen Sonnenschutz zu finden.
Daß wir eine reiche Ernte erwarten durften, war so gar nicht geplant.
Über: nicht zu dicht... nicht zu löchrig... bzw. Pflanzen die gar nicht die erwünschte Höhe erreichten. (Ich sag jetzt mal nur Schlingknöterich, oh mein Gott...)
Leider weiß ich nicht mehr die Sorte, noch nicht mal, ob ich sie jemals gewußt habe :d
Ein Tipp von mir: bei harten Kiwifrüchten die gewünschte Anzahl in eine Gefriertüte geben, zusammen mit einem oder 2 Äpfeln. Dann reifen die Kiwi in wenigen Tagen zur Genußreife (evtl. für Kuchen, wenn man irgendwie termingebunden was braucht)
Unsere Nachfolger hatten noch mehr Glück, weil sie sich mehr Arbeit machten (sie schnitten sie viel stärker, als wir): die Kiwis waren wirklich so groß wie im Geschäft.
Eines hab ich nicht gewußt: daß man die Blätter an Kleintiere verfüttern kann. Sicher hätten sich auch unsere Meeris darüber gefreut.
@ Mercedes: nöö, leider kann ich dir keine Auskunft geben, wie man bei Kiwis Stecklinge macht, oder vielleicht auch Absenker. Wir hatten ja alles soweit begrünt und wollten nicht mehr.
Liebe Grüße :grins:
Maomi (ausnahmsweise aus gutem Grund mal total schwärmerisch )