Kirschbaum schaut krank aus, was tun?

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Hallo zusammen,

stelle die Frage hier mal rein, da im Obstbaum-Forum ein graues Kettensymbol angezeigt wird... warum?


Nun, mein Kirschenbaum schaut von Jahr zu Jahr schlimmer aus.
Zu Anfang dachte ich, die Flechten machen nichts, aber so langsam brechen immer mehr Zweige ab, ist wie wenn das Holz ersticken würde und Morsch wird. Das Laub wird auch immer weniger und schaut auch recht hell aus.

Anbei mal ein paar Fotos, hoffe die sind aussagekräftig...

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... kann der Baum durch irgendetwas noch gerettet werden oder ist dies eh zu spät? Sonst lass ich ihn wie er ist, mal sehen was daraus noch wird.

Wobei es mich traurig machen würde, da ich den Baum als Kind selbst gepflanzt habe... :(
 
  • wie alt bist du? :D
    das leben eines kirschbaumes ist auch endlich....
    nee, die flechten haben damit nix zu tun, es gibt halt heute nur mehr davon, weil die luft besser ist als in deiner kindheit (die vermutlich länger als 20 jahre zurückliegt ;))
     
    Klick mal auf das vermeintlich leere Obstforum und schau an, wo du dann hingeleitet wirst :)

    Der Baum ist seit Jahrzehnten nicht mehr durch Schnitt verjüngt worden...
     
  • Ahh danke.

    Ja, der Baum ist schon ca. 40 Jahre alt (genau weiß ich das nicht mehr und wie alt der Baum beim Kauf war...) und auch schon gute 20 Jahren nicht geschnitten worden.
    Würde da den ein radikalerer Rückschnitt etwas helfen?

    Wobei ich mir selbst dies glaub kaum zutrauen würde... :d
     
  • Kirsche scheint recht gutmütig auf einen radikalen Schnitt zu reagieren, aber mein Nachbar hat es geschafft, seinem Baum eine Pilzinfektion (die im Holz, nicht an den Blättern) zu geben, nachdem er ihn zweimal hintereinander radikal verkleinert hat, und die Wunden nicht vernünftig verschlossen. Es hat also seine Grenzen, aber im Prinzip geht es.

    Für manche Kirschsorten sind 40 Jahre noch nicht alt. Aber ich würde bei der Größe von Baum auch einen Profi beauftragen. Sowohl was das Werkzeug und die Ausrüstung angeht, als auch die Kenntnis wie genau zu schneiden ist.
     
    Hmm, stelle mir so ein Schnitt auch schwierig vor.

    Ach ja, was ich noch erwähnen wollte... die Kirschen schmecken auch nicht mehr besonders gut, irgendwie so bitterlich und gar nicht saftig, als wolle der Baum einem dies auch mitteilen... schon verrückt.
     
  • Es kann sein das sich im Stamm ein Pilz ausbreitet, dann schmecken auch die Kirschen immer bitterer, da würde nur fällen helfen und man soll auch keinen neuen an diese Stelle setzen da der dann auch krank werden kann.

    Würde es aber auch erst mal mit einem radikalen Rückschnitt versuchen und dann siehst du ja auch wie es im inneren (Holz) aussieht.

    Flechten haben damit nichts zu tun aber auch die sollte man mal ein bischen entfernen(Tipp eines gelernten Gärtners) wenn der Baum zu doll davon überwachsen wird (Dampfreiniger aber nicht volle pulle also Vorsicht das du die Rinde nicht beschädigst)

    Steinobst soll man eh im Sommer schneiden dann wird nicht so viel passieren wegen Pilze und Keime da die Wunden gut abtrocknen können, so viele Stellen kannst du unmöglich alle mit Wundverschluß behandeln, würd nur die größten Wunden damit behandeln.
     
    ich würde das lassen mt dem radikalen rückschnitt - wenn der baum krank ist, stirbt er so oder so, da wird der rückschnitt nicht helfen. ganz im gegenteil.
    zur zeit ist er ein ungepflegter, aber dennoch schöner baum, der auch seinen zweck erfüllt (viele kirschen für viele stare :D).
    ich würde ihn über jahre vorsichtig auslichten, aber nichts mit der brechstange - das wird ihm unter garantie nicht gefallen.
     
    Danke für eure Infos.
    Ein radikaler Rückschnitt würde mir selbst auch irgendwie weh tun... schönes Bäumchen. :(
    Aber wenn ich nichts unternehme... hmm, werde wohl erstmals abwarten bis die Kirschen von den Vögeln aufgefuttert sind (gepflückt haben wir wenn eh nur untenrum).

    Bringt aber evtl. eine Bodenverbesserung etwas?
    Wäre für mich einfacher als am Baum rum zu schnippeln...
     
    Mit radikal meinte ich nicht bis auf den Hauptstamm schneiden :grins:
    Ich würd ein paar Äste rausnehmen die eh zu knorrig, klein etc. sind damit er wieder mehr Luft und Licht erhält und Kraft bekommt.

    Versuch es doch und stech eine Baumscheibe, dort kannst du Kappuzinerkresse, Ringelblumen und Tagetes pflanzen. Die 3 hab ich für meine kränkelnde Nektarine genommen die sich prima erholt hat (sollen gegen Pilze helfen). Vielleicht auch mal düngen...
     
  • Mist hab ich des Öfteren um den Baum verteilt... Tagetes hab ich noch, aber die werden den Schnecken.... :)
     
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