Jetzt schon Moosbekänpfung ?

Ansich müsste man die Stelle mal sehen, um gezielte Hinweise zu geben. Aber im grossen und ganzen steht es ja schon hier.


Meist ist Nährstoffmangel die Ursache für Moos. Beim Rasen entzieht man durch das mähen viel Nährstoffe und der Rasen hungert. Niedrig wachsendes Moos hat das Problem nicht und kommt, langsam wachsend auch mit wenig aus. So setzt sich das Moos dann schnell durch. Selbiges gilt für alle anderen Probleme wo Rasen sich schwer tut wie Nässe oder Schatten.


Abhilfe ist bei Nährstoffmangel einfach: regelmässig düngen, dabei insbesondere in der Nähe von Bäumen und Hecken den erhöhten Verbrauch durch selbige mit einkalkulieren. Gegen Staunässe hilft es, den Boden vor der Saat vorzubereiten, z.B. Sand untermischen. Kann man in Grenzen mit sanden von oben auch noch nachträglich. Gegen Schatten gibt es meist nichts zu tun.


Das Moos, wenn es schon mal da ist, zu vernichten ist möglich. "Eisendünger" ist ein Gift, das abgestorbene Moos gehört auf den Sondermüll. Muss nicht sein. Am besten ausharken oder vertikutieren, dann den Boden vernünftig vorbereiten, Rasen aussäen, in den nächsten Monaten die Unkräuter wie Löwenzahn oder Wegerich auszupfen und von da an den Rasen pflegen, d.h. wässern und vor allem düngen.


Dabei sollte man sich bewusst sein, dass Rasen halt viel Pflege braucht, wenn man nicht bereit ist, die Zeit fürs mähen und das Geld für Dünger auszugeben, braucht man das Moos gar nicht erst beseitigen.
 
  • Und ob, ich bin ja kein Stadtkind.

    Um Kloster Lehnin rum gibt's massenweise Wald und Wiese. Bis nach Berlin sieht die Natur so aus. Allein 6 Seen liegen in Reichweite der Dorfkinder. Dazu Sandboden, wie in Ganz Brandenburg. Ich bin ja die ersten Jahre von ner Großmutter geboren 1895, aufgezogen worden. Da kam keine Chemie in den Sand und trotzdem wurde alles an Gemüse als Selbstversorger aus dem Garten geholt, was ging, inklusive Spargel. Die alte Dame hat 12 Kinder da aufgezogen und das über 2 Kriege. Die wusste wie.

    Gründüngung und der Inhalt der Klärgrube im Herbst eingegraben, waren das einzige. Wo wir Moos hatten, wurde Pflanzen gesetzt, die viel Wasser brauchten, wo es zu trocken war, halt was das wenig Wasser brauchte. Und an die Grundregeln halte ich mich heute noch. Das geht auf großen Grundstücken natürlich leichter.

    Wenn wir mal nicht weiterkommen mach ich Augen zu und denke daran wie es damals im Haus am See oder gleich am See war.
    Sicher kann das nicht jeder, weil nicht jeder so aufwuchs. Aber hier im Forum gibt's Erfahrungen. Tipps, die andere schon selbst gemacht haben. Man muss sie halt auf seinen Boden anpassen.

    Suse
     
    Die Frage war wie und wann man seinen Rasen von Moos befreien kann.
    Feivelines Hinweis auf die Düngung ist aus meiner Sicht richtig und gut.
    Mindestens ebenso wichtig ist die Schnitthöhe von im Schatten nicht unter 6cm.

    Manche missionarischen Beiträge, die ständig so oder ähnlich geliefert werden wären in einem Natur -oder Waldwiesen -blog eher angebracht.
    Bei Kulturrasen geht es um unternehmen und nicht um unterlassen.
    Gräsern ist es nicht in die Wiege gelegt lebenslang nur 5cm hoch zu wachsen.
    Wir domnestizieren das Gras durch Zucht und Pflege so wie wir Menschen auch Hunde , Katzen oder Pferde domnestiziert haben.

    Deshalb : Jedem Tierchen sein Pläsierchen.
     
    Zuletzt bearbeitet:
  • Missioniarisch bist du, du teilst es ja in deiner Signatur mit.

    Ich schreibe meine eigenen Erfahrungen, was man daraus macht. Kann jeder selbst entscheiden.

    Dass ein Erwachsener Mann damit nicht klarkommt, wird langsam lachhaft.
     
  • Du hast aber mit einem Rasen absolut null Erfahrung wie Du hier in fast jedem Rasen-Thread gebetsmühlenartig wiederholst... Du hast eine Wiese.
     
    WAs bin ich froh, dass mich mich schon frühzeitig zur Wiese bekannt habe:pa:
    maryrose
     
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