Im Garten die Gedanken ordnen

mona

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27. Juni 2006
Beiträge
267
Ort
Tirschenreuth, Oberpfalz
Hallo,
komme grad aus dem Garten (Rasenmähen - keuch!!) und mußte mal wieder feststellen, das es doch bei der Gartenarbeit immer mal wieder die beste Gelegenheit ist, um über so vieles nachzudenken.

Geht das nur mir so, das mir da die verschiedensten Dinge in den Kopf kommen und man dann auch mal in Ruhe darüber nachdenken kann?
Wie oft schiebt man den Probleme so vor sich her - und dann auf einmal - Schwupss- liegt die Lösung so nahe.

Habe grade erst wieder ein klärendes Gespräch mit einer alten Freundin angeleiert - was ich schon seit Wochen vor mir her schiebe.

Oder man überlegt schon ewig wie man irgendetwas angehen soll, zerbricht sich stundenlang den Kopf darüber - und dann so beim Rasenmäherschieben - fällts dir so einfach vor die Füße (die Lösung meine ich)


Ich hoffe ihr versteht was ich damit sagen will.

Nur mal so.

Liebe Grüße Mona - die mal wieder ein bischen klarer sieht
 
  • Klar verstehe ich das, so was habe ich nur wenn ich am Abend im Bett liegen. Dann drehen die Gedanken noch mal richtig auf bevor ich einschlafe. Bei der Gartenarbeit - auch wenn es Unkraut rupfen oder so was lästiges ist - bin ich immer total entspannt. Denke einfach nur an gar nix und tüdel vor mir hin. Ist total klasse, habe ich vorher noch bei nix so erlebt.
     
    hallo mona,

    yep, so geht mir das auch, aber nicht nur im garten.
    auch beim putzen, bügeln.....eben bei all den tätigkeiten,
    bei denen man nicht wirklich denken muss.

    liebe grüße geli...die einen nassen rasen hat und nicht mähen kann
     
  • Ich oute mich jetzt mal als gespaltene Persönlichkeit :-|

    Wir leben in einer Stadtwohnung, unseren Garten haben wir in einem Kleingartenverein. Jetzt im Sommer verbringen wir die Wochenenden (manchmal etwas länger) im Garten und übernachten auch dort. So wie wir dort ankommen, wird aus mir (eigentlich mehr Kopfmensch) der Bauchmensch. Unkraut zupfen hat auf mich meditative Wirkung, manchmal sitze ich auch den ganzen Tag nur da und lese ein Buch in einem Rutsch, was mir zu Hause nie gelingen würde. Aber dazu ist ein Garten doch da, oder nicht?
     
  • Hallo Ihr Lieben!:eek:
    Dem kann ich nur zustimmen. Im Garten pröddeln und einfach an gar nix denken ist Entspannung pur!
    Mein Mann liebt es deswegen auch den Rasen zu mähen...bitte dann nicht ansprechen...
    er ist in seiner Meditation!;)

    LG
    Dino,im Moment nicht entspannt :rolleyes:
     
    Hallo,
    ich dachte schon, das sei nur eine Marotte von mir....
    Ich empfinde die Gartenarbeit, wenns nicht gerade ums Umgraben geht, auch als eine Art Meditation. Es ist erstaunlich welche Gedankengänge man da manchmal hat, geradezu philosophisch und manchmal einfach nur entspannend.

    Liebe Grüße
    Sokrates, äh, ich meine Helga
     
  • Mir passiert beides:

    Manchmal, nein eigentlich oft, rupf ich einfach da und dort was aus, schnipple und pützle was, grüble ein bisschen im Dreck herum und red mit den Pflänzlein... und schon sind 2-3 Stunden vorbei ohne dass ichs gemerkt hab. Das bisher entspannendste was ich je erlebt hab!

    Oder dann hab ich wirklich irgendwelche Probleme zu wälzen und nehm die dann ganz bewusst mit in den Garten. Dort kommen mir oft die besten Lösungen in den Sinn und es sind keine Schnellschuss-Lösungen die dann in der Realität nicht funktionieren.

    Das dauert zwar immer ne Weile, aber wenn die Lösung dann da ist (und so zig mal von allen Seiten durchgedacht wurde), dann geht es mir besser und das Beet ist meistens auch noch gleich sauber gejätet :-)

    liebe Grüsse aus dem Schweizer Mittelland von Susu
     
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