Holz-Terrassenbau

Loomer90

Neuling
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27. Juni 2026
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Hallo zusammen,

ich möchte meine bestehende Steinplattenterrasse um eine kleine Holzterrasse (ca. 5qm) erweitern. Diese sollte auf gleicher Höhe anschließen. Ich habe bisher keine Erfahrung mit Terrassenbau, finde das aber ein gutes Sommerprojekt und bin auch einigermaßen handwerklich begabt, sodass ich mir das grundsätzlich zutraue. Austausch mit Experten ist mir da aber ganz wichtig, sodass ich euch das Projekt vorstelle und hoffe, von euch Feedback und die eine oder andere Frage beantwortet zu bekommen...

Auf dem Foto sieht man ganz gut, wo die bisherige Terrasse aufhört (Linie etwa dort wo der Tisch rechts seinen obersten Fuß hat). Dort geht eine Stufe (12cm) runter auf weitere Gehwegplatten, die aber in diesem Zusammenhang von der Holzterrasse überdeckt werden. Ich habe als Umriss für die neue Terrasse bereits eine Schnur gespannt, man sieht sie nicht so gut.

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Geplant ist eine Unterbaukonstruktion - so wie z.B. von OBI erklärt, d.h. Schotter/Splitt (10cm), darauf Vließ, darauf Betonplatten als Auflageflächen, darauf Kanthölzer (7cm hoch), darauf dann die Dielen (bzw. jeweils mit Gummi dazwischen, um nicht Holz auf Beton zu haben), siehe folgendes Bild.
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Ich habe jede Menge Fragen:
1) Erstmal grundsätzlich: Gute Idee? Habt ihr bessere? Ziel des ganzen ist die Vergrößerung unserer Terrasse.
2) Überleben die Bäume (hinten im Bild zu sehen)? Bekommen die genug Wasser ab, wenn wir die Terrasse so nah bauen (Abstand Terrasse zu den Stämmen etwa 10cm)
3) Soll ich die bestehenden Platten unten lieber rausnehmen oder überbauen?
4) Ist es tatsächlich notwendig, Schotter und Split als Untergrund zu machen? Falls ja, reichen 10 cm? Es geht ja nur um 5 Quadratmeter...
5) Wie gleicht man Unebenheiten in der Unterbaukonstruktion aus? Gibt es so etwas wie Nivellierer/Ausgleicher aus Kunststoff (ähnlich Unterlegscheiben beim Schrank)? Ich habe solche Stelzlager gesehen, die lassen sich ja stufenlos verstellen, aber lohnt sich das?
6) Ich habe kein Rüttelbrett - schlimm?
7) Wie bekommt man die Kanthölzer in die Betonplatten?
8) Welches Holz (Diele und Kanthölzer) würdet ihr empfehlen?
9) Wie macht man den Abschluss bzw. die Abgrenzung oben? Hier haben wir ein deutliches Gefälle, siehe Foto.
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Sorry für die vielen Fragen!

Liebe Grüße
Loomer
 
  • Eigentlich brauchst du nicht soviel Aufwand.

    30x30 gehwegplatten. Darunter minimal Split als verlegehilfe ist schon angebracht.

    Vlies zum Schutz gegen Unkraut.

    Auf die Gehwegplatten kommen dann verstellbare stelzlager. Die gibts immer in der richtigen Höhe und für Platten oder Holz. Vorsichtig mit den Gehwegplatten verschrauben. Ohne Schlag!

    Lattung drauf, fertig.

    Alternativ zu Holz könntest du auch deine Gehwegplatten so weiterverlegen. Wäre ein einheitliches Bild.
     
  • Danke euch erstmal!!
    Eigentlich brauchst du nicht soviel Aufwand.

    30x30 gehwegplatten. Darunter minimal Split als verlegehilfe ist schon angebracht.
    Wie viel Split?
    Auf die Gehwegplatten kommen dann verstellbare stelzlager. Die gibts immer in der richtigen Höhe und für Platten oder Holz. Vorsichtig mit den Gehwegplatten verschrauben. Ohne Schlag!

    Lattung drauf, fertig.
    Die Stelzlager wären dann zusätzlich zu meinem Aufbau? Was meinst du dann mit „weniger Aufwand“? Oder ersetzen die Stelzlager etwas anderes?
    Alternativ zu Holz könntest du auch deine Gehwegplatten so weiterverlegen. Wäre ein einheitliches Bild.
    Wie würden die verlegt werden, dass sie fest sitzen?
     
    Ein paar Zentimeter. Nur damit du die Platten ausrichten kannst. Und damit ggf kein Wasser drunter gefriert.

    Die Platte und der Kies können ja auch in den Boden eingegraben werden.

    Die stelzlager kommen dazu, gibt’s von 15mm bis ganz groß. Und es gibt die verstellbar, das das ausrichten und auch nachjustieren sehr leicht macht.

    Machst du das mit Platten, egal welcher Art, hat das stelzlager oben ein Kreuz um die Fuge zu gewährleisten. Dann verrückt auch nichts.




     
  • Ah, danke! Stelzlager zum Justieren klingt total sinnvoll. D.h. paar cm Split + Betonplatten + Stelzlager wäre für beide Varianten gleich. Und dann a) Steinplatten oder b) Kantholz + Dielen? Und in die Zwischenräume der Stellarer kommt nichts? Da ist also zwischen Terrasse und Betonbodenplatten einige cm Luft?

    Wie macht man denn den Seitenabschluss? Wir haben ja im Grunde eine Stufe zu überwinden bzw. eine Stufe zu bauen (12cm).

    Und was meint ihr? Überleben die Bäume (hinten im Bild zu sehen)? Bekommen die genug Wasser ab, wenn wir die Terrasse so nah bauen (Abstand Terrasse zu den Stämmen etwa 10cm)
     
    Unter deinen Terrassendielen und auch unter den Tragbalken MUSS Luft sein! Das erhöht die Lebensdauer der Hölzer erheblich!
    Abschluss Z.B. so….
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    Unter der Frontleiste ist ebenfalls Luft. Der Rasen ist absichtlich nicht bis ran an die Terrasse gesät. Rasenkante obligatorisch, Schotter optional.

    Wobei unsere Terrasse anders konstruiert ist. Pfostenschuhe mit Punktfundament, darin die Tragbalken, darauf die Dielen. Das würde dir das Gemurkse mit den Höhenunterschieden ersparen…..

    Wegen deinen Bäumen mach dir mal keine Gedanken. So eine Holzterrasse ist ja nicht wasserdicht. Ohne Platten untendrunter eh nicht.
     
    Bei Holz kannst du an die Stelzlager eine Abschlussleiste schrauben wenn ich mich recht erinnere. Ist wie in der Küche, wo du vorn an die Füsse auch deine Leiste fest machst.

    Bei den Platten kannst du pokern. Hoffen, dass es ohne Abschluss hält. Schwere Platte ohne Belastung von Tanzen etc könnten da reichen, oder du machst klassisch ein Kantenbord. Den kannst du auch später nach den Platten machen, falls du Angst hast, Platte und Fugenmaß nicht 100% hinzubekommen. Dein Aussenmaß würde ich in sofern verändern wie es sinnvoll ist, keine oder nur so wenig Platten wie nötig zu schneiden. Hast du ein Aufmass der Fläche, wie groß sind deine anderen Platten? Das scheint mir, es handelt sich nicht um eine Größe..?
     
    Danke. Wir würden uns für Holz entscheiden. Dieselben Steinplatten wie bisher bekommen wir ohnehin nicht und dann hat man optisch sowieso einen Unterschied. Holz finden wir einfach schöner.

    Für die Seite: Holzdiele, verstanden. Aber ich muss ja irgendwie dafür sorgen, dass der Schotter da bleibt, wo er ist. Baut man da irgendeine Barriere...?
     
  • Willst du denn die alte Terrasse auch mit Holz überspannen? Das könntest du auch mal überdenken (kleinste Stelzlager + 1cm für ausrichten+UK etc.

    Eigentlich brauchst du nur etwas größer als die 30x30 Platte wo das Stelzlager draufkommt. Die Platte und den Schotter lässt du quasi in den Boden ein.

    Grundsätzlich: Loch 35x35cm 10cm tief, Vlies rein, 4cm Splitt, Gummipad, Stelzlager drauf, verdübeln, UK drauf (gibt in Plastik), Holz drauf.
     
  • Willst du denn die alte Terrasse auch mit Holz überspannen? Das könntest du auch mal überdenken (kleinste Stelzlager + 1cm für ausrichten+UK etc.
    Ne, das wäre mir zu viel Aufwand und wird tatsächlich auch eng mit den Türen.
    Grundsätzlich: Loch 35x35cm 10cm tief, Vlies rein, 4cm Splitt, Gummipad, Stelzlager drauf, verdübeln, UK drauf (gibt in Plastik), Holz drauf.
    Also doch keine Betonplatten als Auflagefläche?

    Und nochmal wegen der Seite: Holzdiele, verstanden. Aber ich muss ja irgendwie dafür sorgen, dass der Schotter da bleibt, wo er ist. Baut man da irgendeine Barriere...?
     
    Wenn du nur den Teil, der erweitert werden soll, mit Holz gestalten möchtest…..denk noch mal über die alternative Konstruktion nach, die ich oben kurz beschrieb. Kein Splittbett, keine Platten, keine Bodenversiegelung…..
    Und so schön, dass sie unbedingt erhalten werden müsste, ist die jetzige Terrasse auch nicht. Weg mit dem 💩, und komplett neu aufbauen. Dann kannst du in der Aufbauhöhe auch so planen, dass du mit den Türen kein Problem bekommst…..
     
    Wobei unsere Terrasse anders konstruiert ist. Pfostenschuhe mit Punktfundament, darin die Tragbalken, darauf die Dielen. Das würde dir das Gemurkse mit den Höhenunterschieden ersparen…..
    Ist das nicht noch mehr Aufwand - Punktfundamente zu gießen?

    Und so schön, dass sie unbedingt erhalten werden müsste, ist die jetzige Terrasse auch nicht. Weg mit dem 💩, und komplett neu aufbauen. Dann kannst du in der Aufbauhöhe auch so planen, dass du mit den Türen kein Problem bekommst…..
    Ja, das stimmt schon. Ist dann aber ein Mammutprojekt - und wir wohnen hier nur zur Miete...Das müsste dann alles erstmal geklärt werden...
     
    Ist das nicht noch mehr Aufwand - Punktfundamente zu gießen?
    Nee, überhaupt nicht. Loch graben, Sack Fixzement mit der angegebenen Menge Wasser verrühren, ins Loch kippen, fertig. Pfostenträger rechtzeitig reinstecken nicht vergessen, der härtet echt Fix aus…..
    Ja, das stimmt schon. Ist dann aber ein Mammutprojekt - und wir wohnen hier nur zur Miete...Das müsste dann alles erstmal geklärt werden...
    Dann würde ich da ehrlich gesagt überhaupt nichts baulich verändern. Ohne schriftliche Genehmigung des Vermieters. Du kommst sonst in die Hölle auf Erden, wenn du mal ausziehst!

    Es ist einfach Murks, was du da planst. Der Vermieter kann (und wird!) auf Rückbau bestehen, wenn du ausziehst.
    5cm Splittschicht mag zum nivellieren von Bodenunebenheiten genügen, nicht aber um Frostschutz zu gewährleisten. Dazu müsstest du 80 cm verdichteten Schotter einfüllen. Sonst wirft es dir im Winter die ganze Konstruktion auf und es wird schief und uneben. Viel Spaß, wenn du das dann beim Auszug unter Zeitdruck wieder ausbuddeln und fachgerecht entsorgen musst.

    Ich würde dem Vermieter dein Projekt unterbreiten (kompletter Ersatz der maroden Terrasse durch ein Holzdeck) und mit „Wertigkeit“ argumentieren. Eventuell genehmigt er dir sogar einen Teil der Materialkosten, wenn er den Eindruck hat, dass das solide geplant und ausgeführt wird. Wenn nicht, dann lass es ganz sein!
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ne, das wäre mir zu viel Aufwand und wird tatsächlich auch eng mit den Türen.

    Also doch keine Betonplatten als Auflagefläche?

    Und nochmal wegen der Seite: Holzdiele, verstanden. Aber ich muss ja irgendwie dafür sorgen, dass der Schotter da bleibt, wo er ist. Baut man da irgendeine Barriere...?

    Lies nochmal…

    Loch 10cm tief, etwas größer als die Platte. Vlies drüber, Split drauf, Platte drauf, stelzlager drauf.

    Split liegt auf dem Vlies. Lässt sich gut beseitigen.
     
    Nee, überhaupt nicht. Loch graben, Sack Fixzement mit der angegebenen Menge Wasser verrühren, ins Loch kippen, fertig. Pfostenträger rechtzeitig reinstecken nicht vergessen, der härtet echt Fix aus…..

    Dann würde ich da ehrlich gesagt überhaupt nichts baulich verändern. Ohne schriftliche Genehmigung des Vermieters. Du kommst sonst in die Hölle auf Erden, wenn du mal ausziehst!
    Natürlich werde ich vorab mit dem Vermieter sprechen. Da ist es aber etwas anderes, wenn ich sage: "Da wo früher der Sandkasten war, möchten wir uns eine kleine Holzterrasse bauen" als wenn ich sage "Ich reiße die gesamte 25qm-Terrasse ab und baue sie neu ;-)
    5cm Splittschicht mag zum nivellieren von Bodenunebenheiten genügen, nicht aber um Frostschutz zu gewährleisten. Dazu müsstest du 80 cm verdichteten Schotter einfüllen. Sonst wirft es dir im Winter die ganze Konstruktion auf und es wird schief und uneben. Viel Spaß, wenn du das dann beim Auszug unter Zeitdruck wieder ausbuddeln und fachgerecht entsorgen musst.
    Die 5cm kamen nicht von mir. Ich bin mit 10cm ins Rennen gegangen, aus dem Forum hier kam "ein paar cm reichen"...

    Nun zu @SebDob:
    Lies nochmal…

    Loch 10cm tief, etwas größer als die Platte. Vlies drüber, Split drauf, Platte drauf, stelzlager drauf.
    Ah ;-) In deinem ersten Post dazu hattest du die Platte vergessen - oder ich hab's nicht verstanden. Also du meinst: Je Stelzlager/Platte ein eigenes Loch mit 10cm, Fließ, etwas Splitt (paar cm), Platte + Stelzlager? Die Platten wären doch ohnehin im Abstand von etwa 20-30cm zu legen, muss ich dann nicht eh das ganze Ding ausheben?
     
    Die Löcher machst du ja, damit der Split im Loch bleibt. Ein anderen Hintergrund hätte das bei mir gar nicht. Dann legst du quasi ebenerdig die Platte auf den Split.
     
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