Himbeerkrankheit, aber welche?

Registriert
26. Juni 2012
Beiträge
16
Ort
Randberlin
könnte mir jemand sagen,welche krankheit meine himbeeren befallen hat,und was ich dagegen machen kann.erst sind die blätter,kräftig satt grün und werden später welk und faulen ab.an den ruten habe ich auch flecke gefunden.
 

Anhänge

  • P1070160.webp
    P1070160.webp
    290,8 KB · Aufrufe: 490
  • P1070163.webp
    P1070163.webp
    306,6 KB · Aufrufe: 528
  • P1070164.webp
    P1070164.webp
    411,9 KB · Aufrufe: 914
  • P1070159.webp
    P1070159.webp
    349,6 KB · Aufrufe: 853
  • Upps, ich dachte gerade, es seinen Fotos von meinen Himbeeren.
    Ich lese gerade, reichtzeitig auslilchten. Ich lichte nach der Ernte aus und kann doch im Frühjahr nicht schon wieder schneiden, da kommen doch dann keine Früchte mehr, oder?
    Seit ich diese hohe Mauer an der Gartengrenze habe, kann ich meine Himbeeren vergessen, sie sehen schrecklich aus. Keine Windbewegung und keine Sonne mehr, in der Folge auch kaum noch Früchte.:schimpf:
     
  • Hi,

    doch, wenn die Bedingungen nicht so gut sind dann muß man noch mehr auslichten. versuch 'mal nur ca 20-30% die neue Triebe zu lassen und den Rest entfernen.

    Wenn Bodenprobleme herrschen (stauende Nässe, sehr schwere Böden usw) dann entweder eine neue Standort für die Beeren suchen oder Bodenverbessernde Maßnahmen ergreifen.

    LG,
    Mark
     
  • also, letztes jahr war es das gleiche und ich dachte eher an einen pilz oder eine virenkrankheit.ich habe alle blätter entfernt und auch das abgestorbene laub auf dem boden aufgesammelt.es kam nicht mit in den kompost!im frühjahr habe ich bis dreißig cm zurückgeschnitten und es hat sich alles sehr gut entwickelt,doch leider fängt es wieder an.ich habe auch eine raupe gefunden,fett,groß und braun mit ganz langen haaren.das kann aber auch nur ein einzelgänger gewesen sein der vielleicht nur mal naschen wollte.
     
  • Wenn ich mich mal dranhängen darf: Wie muss ich denn die Blattveränderungen bei meiner Himbeere deuten? Das eine Foto zeigt nur eine leichte glänzende Verfärbung - da wurde in einem anderen Thread die Kombination von Wasser und zu viel Sonne vermutet. (Was definitiv nicht sein konnte.) Aber inzwischen sehen sie aus wie auf dem zweiten Bild. Ich schätze, es ist ein Pilz, nur welcher?

    Ich habe mal bei dem Link geschaut, bin aber nicht so wirklich sicher, die sehen sich teils so ähnlich, die Schäden. Vielleicht kann jemand helfen?
     
    Nur das eine, rechts. Ich wollte es zum Vergleich drin haben. Wobei zugegebenermaßen das linke nicht wirklich anders aussieht, dank der Unschärfe. :-/ Das Blatt sieht aber inzwischen definitiv anders aus, nicht mehr glänzend, sondern matt, hellgrün-bräunlich-gelblich verfärbt. Die Stellen sind nicht trocken, das Blatt ist dort noch genauso beweglich wie vorher. (Zumindest zum aktuellen Stand.)

    Unzufrieden ist relativ. Nein, denn hier besteht kein Recht auf Antwort. Ja, denn ich habe noch keine Antwort auf meine Frage, was das ist und damit keine klare Richtung, was ich dagegen tun kann. Denn es breitet sich aus, und Wasser+Sonne ist es definitiv nicht. Das bereitet mir natürlich schon Sorgen.
     
  • OK, dann versuchen wir das einzugrenzen.
    meine Fragen:

    Bodenverhältnisse sind?
    Bestandsdichte ist?
    gemulcht? Falls ja, mit was?
    Im Streiflicht schimmern die Blätter etwas silbrig?
    Die Himbeeren steht vollsonnig oder im Halbschatten/Schatten?
    Schaden an die Ruten vorhanden?

    LG,
    Mark
     
  • Bodenverhältnisse
    Stinknormale Blumenerde

    Bestandsdichte
    Wie dicht die stehen meinst? Also erst mal: Balkon, Topf, je eine Pflanze. (Ja ich weiß, Freiland...) Es handelt sich um frisch gezogene Pflanzen, dieses Frühjahr als Wurzeln in die Erde, sie sind also noch nicht riesig. Teils sind zum Hauptstamm auch kleine Ausläufer gekommen, aber die sind noch winzig. Die Töpfe stehen aktuell relativ eng.

    Gemulcht? Falls ja, mit was?
    Nein.

    Im Streiflicht schimmern die Blätter etwas silbrig?
    Das taten sie. Inzwischen hat sich das eher zu einer klaren hellgrün-gelb-braun-Färbung gewandelt

    Die Himbeeren steht vollsonnig oder im Halbschatten/Schatten?
    Sie stehen an sich vollsonnig (Mittag bis Sonnenuntergang), überdachter Balkon (deswegen auch keine Nässe auf den Blättern). So weit man dieses Jahr volle Sonne hatte... Es handelt sich um zwei Sommer- und zwei Herbsthimbeeren.

    Schaden an die Ruten vorhanden?
    Nein, die sehen jung und frisch aus.


    Tiere konnte ich bisher keine Entdecken, allerdings ist die letzte "Großinspektion" ein paar Tage her, so dass ggfs. aktuell etwas dem "normalen Blick" entging.

    Gedüngt werden müssten sie, allerdings sollen sie demnächst umgetopft werden, weswegen ich es noch nicht tat. Nährstoffmangel würde ich jedoch eher in "schlaff" und nicht in Verfärbungen erwarten. (Wenn er denn bereits so extrem sein sollte.) Evtl. liege ich da falsch?
     
    kann durchaus sein daß die Töpfe zu klein sind, viele Leute die Beerenobst am Balkon halten haben größe Kästen oder Kübel.

    Himbeer ist ursprunglich eine Waldpflanze die viele Wurzelausläufer bildet, er mag gerne eine höhere Luftfeuchte haben (daswegen empfehle ich Mulch aus Hackschnitzel oder getrocknete Rasenschnitt) als üblich im Beet (und erst recht am Balkon). Meine Frage bezüglich Mulch bei Dir bezieht sich auf Chlorose bei Mulch aus Rinde oder Stroh (Stickstoffzehrung bei der Zersetzung).

    Konkrete Empfehlung: umtöpfen bzw. düngen - die Färbung vom Blatt in Bild 1 denke ich ist durch Nährstoffmangel verursacht. Die Färbung auf Blatt 2 ist (sofern es nur auf einige wenige Blätter vorkommt) zu vernachlässigen.
     
    Dann hoffe ich mal auf die Umtopfaktion, dass sich das dann gibt. Aktuell stehen sie auf jeden Fall viel zu klein.

    Mit Hackschnitzel meinst du Rindenmulch? Oder ist das noch mal etwas anderes? Ich glaube, das bekommt man ganz normal dort, wo es auch andere Erde gibt.
     
    Himbeer sollst Du in Frühjahr nicht runterschneiden.

    Wie hast Du bisher die Kultur gepflegt?

    halte alles ziemlich unkrautfrei und grubber immer den boden durch.im frühjahr gab es unidünger.nass ist es bei uns nicht,derboden ist eher trocken weil wir hier keinen fruchtbaren haben.die umgebung in brandenburg besteht nur aus dreck und sand.der boden lässt wasser nicht gleich durch,oben nass,unten trocken.also,es perllt sozusagen ab.und wenn es mal regnet ist es unten auch trocken.unser sprenger macht meißtens überstunden.ansonsten mach ich immer die ersten gelben blätter weg und schneide die befallenden ruten ab.
     
    Guten Morgen!

    @Knofilinchen - Hackschnitzel (ich bekomme es aus Heckenpflegemaßnahmen) ist nicht dasselbe wie Rindenmulch. Warum Rindenmülch nicht gut ist habe ich schon geschrieben. Hackschnitzel dagen bietet Schutz für den Boden, dauerhafte leichte Nährstoffzuführ und verbessert die Luftfeuchte unter die Himbeeren.

    @wassertotti - bei solchen Bodenherhältnisse wäre Mulchen genau das richtige, viele die Probleme werden dadurch gelindert und auf das düngen kann man getrost verzichten.

    LG,
    Mark
     
    Dann frage ich mal bei der Stadt nach, die betreiben ja genug Heckenpflege. Vielleicht kann man dort kleine Mengen bekommen.

    Vielen Dank für deine Hinweise.
     
    Himbeer sollst Du in Frühjahr nicht runterschneiden.

    Kommt doch auch auf die Sorte an. Meine waren sogar so deklariert das sie im Frühjahr zurück geschnitten werden ;)

    Was die Himbeeren angeht so haben bei uns alle Pächter kein gutes Jahr.
    Alle Himbeersträucher sehen so wie deine aus ,die Blätter gelb und verwelkt , die Beeren verfaulen innen.
    Das liegt aber dann nicht am Auslichten etc....sondern eher an den Wetterbedingungen. :)
     
    Hi,

    ich weiß - die Herbsthimbeeren wird empfohlen im Frühjahr runterzuschneiden, die Problematik daß diese Schnittflächen eine offene Pforte ist (gerade in so häufig gewordene feuchtwarme und wechselhafte Frühjahrswitterung) für allerlei Erreger/Sporen wird nie erwähnt.

    LG,
    Mark
     
  • Zurück
    Oben Unten