Heidebeet

Lauber

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12. Juni 2007
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Ein freundliches Hallo an alle...

Wir sind gerade dabei ein Heidebeet anzulegen, was bei uns hier an der schwäbischen Alb schon ein recht gewagtes Unterfangen ist. Allen Kalkböden zum Trotz habe ich das zukünftige Heidebeet großzügig ausgekoffert und bin nun dabei es mit allerlei sauren Zutaten zu füllen. Da es ziemlich groß ist, kann ich nicht einfach zum Baumarkt fahren und die entsprechende Menge Rhodoerde kaufen und damit das Beet auffüllen (zu teuer).

Was ich aber habe, ist massenweise teilzersetztes Rindenmulch.
Kann ich damit mein Beet voll machen? Da dieses Material ziemlich nass daher kommt, würde ich klassischen, gelben Sand unterarbeiten, den ich aus einer kleinen Sandgrube im Wald holen könnte.
Außerdem habe ich einige Ballen Torf da.
Nun ist dieses Gemisch, bedingt durch den hohen Rindenanteil, ziemlich grob und hat mit eigentlicher Pflanzerde wenig gemein.
Habt Ihr eine Idee, was dieser Mischung noch fehlen könnte oder was ich zugeben müsste um der ganzen Sache eine etwas feinere Struktur zu verpassen? Tut es da der angesprochene Sand?
Oder kann ich es wagen und direkt in den Rindenmulch pflanzen?
Gepflanzt werden sollen Heide, Skimmie, Gaultherien und Rhodos - also die klassischen Moorbeetpflanzen.
Vielen Dank schon mal für Eure Ideen...
 
  • Moin,
    wir leben in der Heide und haben viele der Pflanzen, die Du gern setzen möchtest.
    Für die Rhodo-Pflanzung rate ich Dir dringend, in den sauren Apfel zu beißen und entsprechend Rhodo-Erde zu kaufen. Wieviel Rhodos sollen es denn werden und wie groß sind sie?
    Unsere Heiden, und es gibt ja seit neuestem ganz tolle verschiedene Farben, stehen in einem Gemisch aus normalem Mutterboden, Sand und Rhodoerde.
    Hortensien mögen gern in der Nähe von Rhodos wachsen und gedeihen dort prächtig, mal so als Tipp.
    Rindenmulch zersetzt sich sehr schnell, wenn er in feuchtem Milieu ausgebracht wird... und neigt dann auch gern mal dazu zu schimmeln.
    Früher habe ich immer Rindenmulch auf die Beete gegeben, um das Wachsen von Unkraut zu verhindern. man konnte förmlich zuschauen, wie das Zeug zerfile. Im nächsten Jahr war man schon wieder dran. Für unsere feucht-sauren Beete hinten im Garten nehme ich nur noch richtige Holzschnetzel, sind wesentlich stabiler und kosten deutlich weniger.
     
    Hallo Eva,

    die Rhodods kommen auf alle Fälle in schöne Rhodoerde. Hab im Frühsommer mal 10 Sack voll gekauft...
    Bei uns haben wir eher trockene Bodenverhältnisse, dass heißt einen sehr durchlässigen, feinkrümeligen Boden. Von demher wäre der für Pflanzen ideal, nur leider besteht er aus verwittertem Kalkstein. Gartenkalk liegt in den Baumärkten bei uns wie Blei in den Regalen.
    Nur um sicher zu gehen und nicht sinnlos Geld kaputt zu machen, habe ich mich bei den Rhodos auch nur für die INKARHO Variante entschieden.
     
  • Hallo,
    warum kaufst Du nicht Erica Pflanzen. Die sind nicht kalkempfindlich und stellen keine große Ansprüche. Wir haben hier Lehmboden und kalkhaltiges Wasser.
    Die Pflanzen sind von Westermann und breiten sich wunderrbar aus. Die Fläche ist noch größer als auf dem Bild. Die Pflanzen hole ich mir vom Friedhof (aus der Tonne). Natürlich sind dann auch Calluna Pflanzen dabei, diese wahcsen aber auch schön.
     

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  • Passende Erde bekommt man günstig bei Erdenwerken. So was gibts bestimmt bei Dir in der Gegend. Du kannst auch einen Landschaftsgärtner fragen, woher er die Erde bezieht. Du wirst Dich wundern, wie wenig Du für einen Anhänger voll Erde bezahlen mußt.
    LG von Hero
     
    Vielen Dank für Eure Meinungen.
    Ich werde wohl doch auf Nummer sicher gehen und E.Carnea einsetzen.
    Die wachsen bei uns erwiesener Maßen.
     
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