Ein Ende der Dürre oder Dürre ohne Ende?
Hallo Freunde des gepflegten Grüns,
jetzt wird es nicht nur auf dem Lande eng für die californische Frohnatur. Auch der Pazific spielt verrückt. Die Fischwelt vor der amerikanischen Westküste ändert sich nachhaltig.
"Dort tummelten sich neuerdings tropische Tiere wie der Zwerggrindwal, berichtet der Biologe Robert Pitman vom Southwest Fisheries Science Center in San Diego im Wissenschaftsblatt "Science". Die Wale lebten üblicherweise 2500 Kilometer südlich. Ursache der Tierwanderung sei eine rund 2000 Kilometer breite Lache warmen Wassers, berichtet der Wetterdienst der USA (NOAA). Im Innern des Flecks sei das Meer bis in 100 Meter Tiefe ein bis vier Grad wärmer als normalerweise."*
Natürlich hat diese riesige warme Lache auch Einfluß auf das Wetter, nur wissen die Forscher noch nicht in welcher Form - ist ein Ende der bereits seit vier Jahren andauernden Dürre in Sicht oder wird alles nur noch schlimmer?
Fakt ist, dass mit diesem Phänomen die heimische Tierwelt maßgeblich beeinflusst wird. Auch wenn sich die Meeresbiologen über viele neue fremde Fische freuen können, so wird eher wohl ein großes Fisch- und Vogelsterben einsetzen.
"Nun drohe auch noch dramatischer Fischschwund, warnt NOAA-Forscher Kris Holderied: Wie ein Deckel liege die leichtere Warmwasserpfütze auf nährstoffreicherem Kaltwasser, das normalerweise Meerestiere versorgt. Vor der Küste Oregons schwinden bereits die Krabben. Und an der Küste Kaliforniens sind Tausende Seevögel verhungert - vermutlich ebenfalls eine Folge des wunderlichen Fleckens im Pazifik, meint der Ozeanograf Frank Whitney. Auch der Fleck vor Kalifornien dürfte wohl noch eine Weile Wetter und Tierwelt in Aufruhr versetzen. "Sehr warmes Wasser auf kühlem Wasser besitzt Stabilität, die Vermischung verringert sich", erläutert Latif. "Auswirkungen auf das lokale Wetter und Ökosysteme sind denkbar."*
Es bleibt also weiter spannend im Staate California. Ein Ende der Dürre oder Dürre ohne Ende...
Gruß der Rasenmaster
Hier der ganze Artikel:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/...rmer-fleck-im-pazifik-erstaunt-a-1027363.html
*Quelle SPIEGEL online