Geranium "Rozanne" im Kübel?

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Liebe Community,

mein Geranium "Rozanne" (ehem. "Jolly Bee") muß leider aus meinem Beet raus, weil es extrem wuchert und lange überirdische Ausläufer bildet und einfach nicht mehr dorthin paßt und auch an keine andere Stelle. Nun habe ich gelesen, daß man "Rozanne" auch im Topf oder Kübel kultivieren kann. Bei mir im Beet wird "Rozanne" ca 1 Meter breit und ca. 40 cm hoch, mit den Ausläufern noch breiter und höher.

Hat jemand Erfahrung damit? Ich hätte noch einen 45 Liter Kübel übrig - ist der zu groß? Und welche Erde nehme ich dann? Kübelpflanzenerde oder hochwertige Gartenerde?

Danke schonmal und LG

Shantay
 
  • *lach* schon alles drin ;-) Ich war erstaunt, daß das Wurzelwerk so klein war nach 5 Jahren. Die Rozanne selbst hatte jedes Jahr einen Durchmesser von gut einem Meter und lange Triebe. Bin gespannt, wie sie sich im Kübel entwickelt.

    lg Shantay
     
  • Was sind denn Absenker? Die Rozanne blüht noch nicht, aber Knospen sind schon da. Na ja, kein Wunder bei dem naßkalten Wetter die ganze Zeit bei uns...

    Der 45-Liter-Kübel ist jedenfalls schon gut überwachsen. Das wird wieder ein Monster! Aber ich habe noch mal zwei Beete ausgehoben und da hätte ich ein schönes Plätzen für sie. Ich denke, ich werde sie dort einsetzen, denn da stören auch die langen Triebe nicht bzw. wenn Rozanne später auseinander fällt.

    Wenn sich Ableger produzieren lassen, würde ich das jederzeit tun, aber außer Wurzeln teilen fällt mir da nichts ein...

    LG Shantay
     
    Hallo Shantay,

    für Absenker (vegetative Vermehrung = sortenrein) legst Du längere Triebe auf die Erde und sie bewurzeln dann..
    Das war die einfache Erklärung und reicht bei Geranium meistens aus:grins:
    Evt. kannst Du eine kleine Grube ausheben, so dass der Trieb grade reinpasst und oben etwas Erde anfüllen.
    Und oder einen Draht biegen um den Trieb am Boden zu halten (ein Zelthering tut es auch)
    Die Bewurzelung klappt recht zuverlässig und ist stressfreier als Stecklingsvermehrung.

    Das funktioniert so auch bei vielen Sträuchern (Kletterhortensie, Heckenkirsche/Lonicera, Flieder, Rosmarin, Lavendel) - da sollte dann aber die Stelle, die in die Erde zum Bewurzeln kommt, angeschnitten oder angebrochen werden. So bleibt eine Versorgungsleitung zur Mutterpflanze erhalten wobei die Ableger gleichzeitig gezwungen werden, sich zusätzlich selber zu versorgen.

    http://www.hausgarten.net/gartenpflege/veredeln/ableger-vermehrung.html

    Und als Belohnung für die Erklärung bekomme ich irgendwann einmal einen Rozanne-Ableger:grins::pa:

    LG
    Elkevogel
     
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