Gepflegter Rasen, auch ohne Nachbars Hilfe

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23. März 2012
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Hallo zusammen,

ich möchte mal ein paar Meinungen von euch Rasenprofis hören.
Folgendes Problem:

Ich versuche seit letztem Jahr einen Rasen auf Vordermann zu bekommen der seit ca. 10Jahren keinerlei Pflege mehr bekommen hat.
Nach euren Erfahrungen hier ist das wichtigste regelmäßig Mähen und Düngen, so bin ich letztes Jahr auch vorgegangen.
Stundenlang war ich auf dem Rasen und habe Unkraut ausgestochen. Aber dieses Jahr ein schwerer Rückschlag.
Der Rasen sieht fast schlimmer aus als letztes Jahr. Auf einem geringem Teil macht sich Gundermann breit. Weißklee fühlt sich auch sehr wohl. Die Gänseblümchen sind eigentlich schon akzeptiert. Storchschnabel verteilt sich überall, und scheint immer schlimmer zu werden.
Und Persischer Ehrenpreis dominiert in Teilen auch sehr stark (seit diesem Jahr).

Meine Strategie ist weiterhin alle 6 Wochen düngen und regelmäßig mähen:!:.

Die Frage ist halt ob ich auf Dauer damit Erfolg haben werde. Das Nachbargrundstück (Mehrfamilienhaus) ist nur durch einen Maschendrahtzaun getrennt. Der Rasen .....mmmh.... die Wiese darf auf 30cm wachsen bis sie irgendwann mal gemäht wird. Und dort drüben Blüht es wirklich kräftig.
Denkt ihr ich komme dagegen an, und muss einfach weiter so verfahren?

Ps. Die Bilder sind heute aus langeweile entstanden und nicht aussagekräftig. War der schöne Teil des Rasen:wink:. Wollte damit nur ein bisschen auflockern. Ich glaube ich sollte mein Messer mal nachschleifen:(
 

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  • Hallo Andy,
    wie sag/schreib ich's ..... : Persönlich finde ich deine Wiese/deinen Rasen mit den Farbtupfern schön und die Wiese deiner Nachbarn ist vermutlich noch weitaus insektenfreundlicher nach deiner Beschreibung zu urteilen.

    Unsere Wiese ist mit Flockenblumen und diversen Klee-Arten den ganzen Sommer über ein Paradies für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge, Grashüpfer usw.

    Eine kleine Fläche wird regelmäßig kürzer gemäht für Tisch und Stühle, die sonst auf der Terrasse stehen, oder wenn die Blumen verblüht sind.

    Du glaubst nicht, wie schön es ist, die Zeit mit Tierchen-Gucken oder Lesen oder ... im Garten zu verbringen, statt nützliches Wildkraut auszustechen oder abzumähen.

    Dies .... nur mal so ...... als Alternative ..... zum "Rasen auf Vordermann" ....:?

    Herzliche Grüße
    von
    Moorschnucke:o
     
    Andy, ich hab eine ähnliche Erfahrung gemacht: Letztes Jahr Garten übernommen, regelmäßig gedüngt, 2 mal wöchentlich gemäht und Unkraut ausgestochen. Vor allem beim Klee war ich gut dabei und hatte fast alles raus.
    Dieses Jahr die erschreckende Erkenntnis: Es sieht fas so aus, als sei mehr Klee in der Wiese als vorher.
    Ich werde weiter machen wie im letzten Jahr und besser darauf achten die kahlen Stellen nachzusäen. Allerdings wächst dort nun ein ganz andere Gräser. Meine Wiese besteht glaube ich größtenteils aus Quecke. :(
     
  • Ausstechen vermehrt das Unkraut sehr häufig da die schützende Rasendecke zerstört wird und Boden bewegt wird .Zusätzlich treiben die abgestochenen Unkräuter aus der nicht restlos entfernten Wurzel wieder aus. Du hast die Wahl Kräuter lieben lernen oder Chemie
    sachkundig eingesetzt.(Ich ahne schon wer hier als nächstes kommentiert) Dann hast du ein Jahr Ruhe.
    Es wird der sehr schwer bekämpfbare Fadenförmige Ehrenpreis sein,der persische vertägt kein mähen und ist ein Ackerunkraut.
    Wie du erkannt hast düngen,nicht unter 5cm mähen und auch bewässern bei Trockenheit.
    Mein Standardspruch lautet : Rasen ist eine Wasserpflanze-er liebt das englische Meeresklima-fast täglich etwas Regen.
     
  • Ich belasse meinen Rasen nach 13 Jahren auch so wie er ist, da wächst glaub alles was man so kennt und außer den Löwenzahn und breit Wegerich steche ich nichts heraus, ist sinnlos!

    Sonst wird mein Rasen durch ein Robbo schon kurz gehalten und von alleine gedüngt, klappt prima. Deshalb schaut er immer wie frisch gemäht aus und es fallen die vielen verschiedenen Pflanzen auch nicht so auf!

    Was nur noch nervt sind die kleinen Blüten des Klees, das kann ganz schön weh tun, wenn da die Kinder Barfuß ein Bienchen ...
     
  • Da kamen ja doch schon einige Antworten zusammen.
    Erstmal Danke für die Tips und Meinungen.

    Eigentlich möchte ich schon einen einigermaßen gepflegten Rasen haben. Und für Insekten gibt es bei mir auch noch genug Platz und andere Pflanzen.

    Chemie möchte ich auf meinem Rasen, sowie auch im Rest des Gartens nicht anwenden.
    Gemäht wird so auf 3-4cm. Teilweise ist der Boden uneben, da wird es mal mehr mal weniger. Aber ich denke ich werde den Rasenmäher wohl mal eine Stufe höher Stellen.

    Auf meine Frage hat mir bis jetzt noch keiner antworten können, habe ich überhaupt eine Chance wenn direkt nebenan eine Wiese angrenzt?

    Vg Andy
     
    Auf meine Frage hat mir bis jetzt noch keiner antworten können, habe ich überhaupt eine Chance wenn direkt nebenan eine Wiese angrenzt?
    Jin.

    Eine dichte Grasnarbe verhindert einigermaßen, dass sich die Samen von drüben breitmachen können, ganz verhindern kannst Du es aber nicht.
    Heißt, so lange drüben eine Wiese ist die sich regelmäßig versamt wirst Du auch immer diese Wildkräuter im Rasen haben.
     
    Auf meine Frage hat mir bis jetzt noch keiner antworten können, habe ich überhaupt eine Chance wenn direkt nebenan eine Wiese angrenzt?

    Gehen tut das schon, siehe bei manchen Golfplätzen, aber nicht ohne einen enormen Aufwand und Chemie!

    Mein Rasen ist auch neben Wiesen und Ackerland (absolut Ortsrand), und wie gesagt, ausser mit der Hand den Lowenzahn und Breitwegerich zu entfernen mach ich nichts mehr!
    Denn wenn der Rasen gemäht ist schaut er auch schön aus!!!
     
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