Gartenhaus Untergrund

GartenEd

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25. Sep. 2023
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Hallo liebe Gemeinde,

wir wollen uns ein Gartenhäuschen anschaffen und planen gerade den Untergrund. Ich habe ein Bild des Häuschens sowie zwei Skizzen mit Draufsicht und Schnitt des Untergrundes beigefügt. Anders als auf dem Bild ist die zweite Seite des Anbaus geschlossen. Hütte und unten liegender Balken sind aus Fichte und würden lackiert werden.
Für die Gründung wollen wir 6 ca. 55cm lange Schraubfundamente nehmen, die laut Aussage eines befreundeten Statikers ausreichend bzgl. Last und Wind für dieses ca. 700kg Häuschen sind.
Als Boden wollen wir Terrassenplatten legen, wobei wir den Aufbau klassisch mit 20cm Kies/Schotter, 7cm Split und den Platten machen würden.
Um die Hütte herum würden wir als Spritzwasserschutz einen ca. 20cm breiten Kiesstreifen legen.

Und nun die spannenden Fragen :)
1. Reicht beim Bodenaufbau evtl. weniger Kies, da ja z.B. kein Wasser auf die Platten kommt dank Überdachung?
2. Ich würde gerne auf eine feste Abgrenzung (Kantsteine oder Aluleisten) zwischen Kiesrand und umliegender Erde aus Kostengründen verzichten. Dann vermischen sich Kies und Erde evtl. leicht, aber das stelle ich mir nicht schlimm vor, oder?
3. Die Terrassenplatten würden durch die Balken begrenzt. Dort wo der Anbau nach vorne hin offen ist, würde ich lange Kantsteine nehmen, aber wg. Aufwand möglichst nicht einbetonieren. Habe gelesen, dass man die auch ohne Beton gut in Erde/Kies stabilisieren kann. Hoffe das stimmt :) Ich hatte auch erst an Alu- oder Edelstahlleisten gedacht, aber die müssten ja oben ganz schön dick sein, dass man sich nicht die Füße aufschlitzt wenn man mal drauftritt... :\
4. Die Balken, die auf den Schraubfundamenten liegen und auf denen dann die Hütte errichtet wird, würden Kontakt mit dem Kies haben. Ist das ok oder schlecht wegen Feuchtigkeit? Ansonsten könnte man sie vielleicht 1cm über den Kies ragen lassen, so dass die Platten von innen aber noch dagegenliegen. Bekommt man das so hin oder ist das zu viel Fummelarbeit?

Habt Ihr sonst noch spannende Anregungen für mich?

Vielen Dank :)
 

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  • Ich bin kein Bauexperte, da werden sich im Laufe des Tages sicher noch Einige zu Wort melden ...
    Nur so viel: konstruktiver Holzschutz bedeutet, das Holz so zu verbauen, dass Feuchtigkeit schnell wieder abtrocknen kann. Demzufolge sollte jeglicher Bodenkontakt vermieden werden.
    Ob sich das Einsparen der Kantsteine lohnt, bezweifle ich, soo teuer sind die auch nicht.
    Meist empfehlen doch die Hersteller der Häuser einen Fundamentaufbau, hier nicht ? Zu Schraubfundamenten hätte ich kein Vertrauen.
     
    Die Schraubfundamente halten schon. Ich würde, bzw ich habe es aber nicht so gemacht. Das kommt auch so von den Herstellern, kein Problem.

    Wenn du Platten in Split legen willst, werden sie wandern. Also kommst du um einmal Borde aussenrum nicht herum.

    Der Aufbau ist relativ leicht. Der Mutterboden muss weg. Ob das 10 oder 40cm sind. Dann kannst du Kies oder Recycling auftragen und verdichten. Obendrauf kommt dann Split. Der wird lose abgezogen, 8-10cm.

    Das allein ist schon eine aufwändige Geschichte, da dort Massen zusammenkommen. bei 6x3m und 10cm Split sind das allein 1,8qm bzw 4-5tonnen. Dazu kommt aber noch dein Kies...

    Ich würde Borde auf jeden Fall Borde setzen. In die Ecken dann Punktfundamente, min 60cm tief. Dort wird das Haus verschraubt.

    Die Kantensteine musst du im übrigen nur am Stoß betonieren. Das ist in etwa ein Eimer pro Stoß.
    Holz innen wäre auch nicht meine erste Wahl. Schau doch bitte man nach dem Preis für Nut und Feder Bretter 22mm oder dicker... Immernoch Lust drauf?

    Ansonsten kann ich dir Stelzlager émpfehlen. Die gibt es von Plan 5mm die in den Split gelegt werden, damit die Kreuzfuge nicht verrutscht, bis hin zu "höhe". Mein Holzhaus ist nämlich gut 20cm hoch aufgebaut. Das ganze Haus steht auf Stelzlagern.

    Deine "Kostengründe" sind falsch. Die Kantensteine und der Betonestrich sind nicht teuer. Es ist halt schwere Arbeit. Der Mutterboden Weg ist schwer und viel. Kantensteine sind günstig aber wieder schwer... Estrich das gleiche. Split ist günstig (glaube 55€/to) aber auch schwer...
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    Ich hoffe du kannst das erkennen? Im Boden ein Schaltstein. In die obere runde Öffung innen der Kantenstein betoniert. Damit hält das mit einem Kantenstein oberirdisch.

    25er Kantensteine mit 5-10cm oberhalb wird schon knapp. "Feinsteinzeug" 2cm, dazu 5-8cm Split. da muss der Verbindungspunkt am Stoß nicht zu hoch sein.
     
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