Gartengestaltung mit Hanglage

mrvn

Neuling
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28. Feb. 2025
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Hallo zusammen,

dies ist mein erster Post in diesem Forum, und ich hoffe, es folgen noch viele weitere! 🙂

Unsere Ausgangssituation:

Vor zwei Jahren haben wir ein Reihenmittelhaus gekauft – der Garten war damals in einem schrecklichen Zustand. Kein GrĂŒn, stattdessen komplett mit Terrassenplatten ausgelegt. Der dazugehörige Hang war völlig verwildert und dicht bewachsen, hauptsĂ€chlich mit Efeu, das sich in die BĂŒsche gezogen hatte.

Was wir bisher gemacht haben:

  • Die Terrassenplatten, inklusive Schotter und Bauschutt, wurden entfernt – eine riesige Arbeit, da wir keinen direkten Gartenzugang haben. Alles musste durch das Haus transportiert oder hinter den Hang gekippt werden. Drainage gelegt und Rasen gesĂ€t, habe hierbei allerdings noch immer mit StaunĂ€sse zu kĂ€mpfen.
  • Der Hang wurde gerodet.

Unser Plan:

  • Neben dem Nachbarn soll – Ă€hnlich wie bei ihm – ein Gartenhaus entstehen.
  • DafĂŒr mĂŒssen Teile des Hangs abgetragen, stabilisiert und eine Bodenplatte gesetzt werden.
  • Die mittige Treppe soll entfernt und stattdessen linksbĂŒndig vom Rasen bis zur oberen Empore neu angelegt werden.
  • Der gerodete Teil des Hangs soll mit Gabionen gestĂŒtzt werden. Die dazu benötigten Steine haben wir bereits aus dem ehemaligen Steingarten im Vorgarten in den Garten transportiert und dort zwischengelagert.

Unsere Herausforderungen:

  1. Die StĂŒtzwand:
    • Sie ist schief und wurde vom Vorbesitzer falsch gebaut.
    • Die tragenden Arme sind links und rechts entgegengesetzt ausgerichtet.
    • Der Hang drĂŒckt zunehmend dagegen, wodurch die Mauer immer instabiler wird.
  2. Nutzung der unteren Empore:
    • Im FrĂŒhjahr steht die Sonne genau dort, aber wir können sie kaum nutzen, weil wir auf dem „PrĂ€sentierteller“ sitzen.
    • Meine Überlegung: Die StĂŒtzwand komplett einreißen, den Hang nach hinten versetzen, um eine grĂ¶ĂŸere RasenflĂ€che zu schaffen.
    • Neue StĂŒtzwand oder Ă€hnliches anlegen

Mein Dilemma:

Ich bin kein Fachmann, möchte aber vieles in Eigenregie umsetzen. Allerdings habe ich noch nie eine Wand betoniert oder Ă€hnliche Arbeiten ausgefĂŒhrt.

Ich ĂŒberlege, mit der Abtragung des Hangs an Empore 1 zu beginnen, um die Grundlage fĂŒr das Gartenhaus zu schaffen. Alternativ könnte ich mit dem Abriss der StĂŒtzwand starten, allerdings habe ich Bedenken:

  • Es wĂŒrde viel Material anfallen, das entweder in den Hang eingebracht oder abtransportiert werden mĂŒsste.
  • Ich habe keinerlei Erfahrung darin, eine neue StĂŒtzwand weiter hinten zu setzen – weder provisorisch noch fachmĂ€nnisch.
  • Der Hang mĂŒsste ohnehin weniger steil gestaltet werden.
Momentan fehlt mir eine klare Vorgehensweise, und ich wĂŒrde mich ĂŒber Anregungen und Tipps freuen. Hat jemand Erfahrung mit einem Ă€hnlichen Projekt?

Ich freue mich auf eure Ideen!
 

AnhÀnge

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  • Herzlich willkommen!

    Du hast da ein spannendes Projekt vor dir! Wir begleiten dich sehr gerne dabei und unterstĂŒtzen dich gerne.

    Da ich allerdings selber auch völliger Laie bin, werde ich nichts zu den bautechnischen Arbeiten sagen können.

    Aber eine Frage sei mir erlaubt:

    Der Hang mĂŒsste ohnehin weniger steil gestaltet werden.
    Wie ist das zu verstehen? So wie ich das sehe, geht der Hang ĂŒber alle GĂ€rten links und rechts weiter, da kannst du doch nicht ein einzelnes StĂŒck vom Hang flacher machen? Ein Loch fĂŒr das Gartenhaus wie beim Nachbarn ja, aber den gesamten Hang kannst du doch nicht verĂ€ndern, oder?
     
    Mal als erste Gedanken.....

    "Spannend" ist aber sehr, sehr wohlwollend ausgedrĂŒckt, @Linserich.
    Schon fĂŒr Fachleute ist die Umgestaltung eine Menge Arbeit und technisch herausfordernd.

    Den Hang (etwas) abzuflachen geht schon, wenn der Höhenunterschied zu den Nachbarn links und rechts durch je eine Mauer abgefangen wird. Die fĂŒr HobbygĂ€rtner am einfachsten zu bewerkstelligende Möglichkeit dĂŒrften 2 Trockenmauern sein, deren Fugen dann noch teilweise bepflanzt werden können - schön fĂŒrÂŽs Auge.
    Auch die vordere Mauer wĂŒrde ich aus optischen GrĂŒnden durch eine Natursteinmauer ersetzen, entweder als Trockenmauer oder mit Beton verfugt.
    Um die notwendige StabilitĂ€t zu erreichen, sind natĂŒrlich ordentliche Fundamente notwendig und kein kleiner Trockenmauerstein, sondern grĂ¶ĂŸeres Böschungspflaster.

    Interessant wĂ€re noch ein Foto der Hang-RĂŒckseite und die Angabe, wie viel Material dort noch abgekippt werden kann.

    FĂŒr den Materialtransport in den Garten wĂ€re zu ĂŒberlegen, ob nach genauer Planung und Materiallieferung fĂŒr ein paar Stunden ein Kran gemietet wird, der alles ĂŒber das Haus hievt.
     
  • Oh, das ist eine schwierige Situation!
    Wir hatten ein Ähnliches Projekt, ebenfalls Reihenhausgarten mit GefĂ€lle, allerdings lĂ€ngst nicht so steil, wie bei Dir. Über die LĂ€nge des Gartens kamen dann immerhin 1,60 m GefĂ€lle zustande. Wir haben den kompletten Garten begradigt, in zwei Ebenen aufgeteilt und das GefĂ€lle mit zwei Trockensteinmauern abgefangen. Ebenfalls alles Material quer durchs Haus getragen, da kein Zugang möglich.
    Das waren mehrere Tonnen Schotter, Steine, Kies und Erde. đŸ˜”â€đŸ’«
    Ich habe das Projekt unter dem Titel „es ist fast vollbracht“ hier vorgestellt.

    Bei so einem steilen Hang wĂŒrde ich die Berechnung der Statik, Höhe und Dicke der Betonmauer, einem Fachmann ĂŒberlassen, ehrlich gesagt. Wir hatten immerhin zwei GaLa-Bauer am Start, die bei der Planung unterstĂŒtzt haben und das Projekt „wohlwollend“ begleitet haben.
    Das Umschichten der Erde kannst du dann ja in Eigenregie erledigen.
    Daran denken, dass zu den Nachbarn hin ebenfalls StĂŒtzmauern erforderlich sind, wenn du am GefĂ€lle etwas Ă€nderst.
    Kran mieten ist eine Möglichkeit. Wir haben es nach der „Ameisen“-Methode gemacht. Immer nur wenig auf einmal, dafĂŒr unablĂ€ssig. Es dauert dann halt lĂ€nger.
     
  • Vielen Dank fĂŒr eure RĂŒckmeldungen!

    Ich habe ein paar Bilder von der Hangseite aus gemacht, um die aktuelle Situation zu veranschaulichen.

    Ziel:
    Ich plane, eine neue Mauer oder eine Ă€hnliche StĂŒtzkonstruktion zu errichten – etwa auf Höhe der bestehenden Mauer zum rechten Nachbarn (aus Sicht des Wohnhauses). DafĂŒr muss die alte Mauer entfernt und das gesamte Erdreich abgetragen werden. Diese aufwendige Arbeit wĂŒrde ich selbst ĂŒbernehmen. Den weiteren Bau der Mauer wĂŒrde ich jedoch einem Fachmann ĂŒberlassen. Bis dahin möchte ich eine provisorische StĂŒtze errichten, habe dafĂŒr aber noch keine konkrete Idee.

    Um das Vorhaben besser zu verdeutlichen, habe ich eine einfache Skizze erstellt:

    • Roter Bereich (unten): Hier soll die bestehende Mauer entfernt und – wenn möglich – provisorisch abgestĂŒtzt werden, bis zum blau markierten Bereich. Dieser Abschnitt soll anschließend begradigt werden, Ă€hnlich zur bestehenden RasenflĂ€che.
    • Blauer Bereich: Hier soll das Gartenhaus entstehen, auf einer Mauer, Ă€hnlich der beim Nachbarn.
    • Lilafarbene Linie: An dieser Stelle wird ebenfalls eine StĂŒtzmauer benötigt.
    • Roter Strich (linke Seite): Dort soll eine Treppe entstehen, die bis nach oben fĂŒhrt.

    Meint ihr es ist sinnvoll die erste Wand "alleine" ohne Fachmann zu entfernen und (wie auch immer) provisorisch zu sichern bzw zu stĂŒtzen?Da fehlt mir echt noch die Fatasie. Zumal mir auch die Fantasie fehlt, wie teuer es wird, die StĂŒtzmauern vom Fachmann machen zu lassen.Habt ihr eine Preisindikation parat?

    Falls ihr Ideen oder Tipps zur Umsetzung habt, freue ich mich ĂŒber eure Anregungen!
     

    AnhÀnge

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    Zum Thema provisorische AbstĂŒtzung zum Nachbarn.
    Wir hatten, dort wo es der Fall war, die Erde nicht ganz senkrecht abgestochen, sondern leicht geneigt. SpĂ€tere Korrekturen sind ja leicht noch möglich, wenn es mit dem Bau los geht. Außerdem war auf der Nachbarsseite ein Bewuchs aus Holunder, Eibe, etc. So eine Art Hecke, quasi. Die hat mit ihren Wurzeln die Erde gut stabilisiert. Zur Vorsicht hatten wir die Abstiche noch mit Schalbrettern und eingeschlagenen MetallstĂ€ben stabilisiert. Sah đŸ’© aus, hat aber gut funktioniert. WĂ€re eine Katastrophe gewesen, wenn ĂŒber den Winter Nachbars Hang zu uns rĂŒber gespĂŒlt/gefallen wĂ€re.

    Wenn ich mir dein Foto ansehe, hat dein Rechter Nachbar doch ungefÀhr das realisiert, was du auch vor hast?
    Dann wĂŒrde ich mich im Wesentlichen an ihm orientieren, sowohl was die Platzierung der Mauer, Breite der Ebene, auf der die GartenhĂŒtte stehen soll und daraus folgend die Hangneigung angeht. Das macht vieles erheblich einfacher.
    Zum Beispiel kannst du dann auf eine Mauer zum rechten Nachbarn verzichten. Die beiden HĂŒtten stehen dann RĂŒcken an RĂŒcken, das Erdniveau ist gleich.
    Wenn da ein gutes VerhÀltnis besteht, lad den mal auf ein Bier ein und quetsche alles an Infos aus ihm raus, was du kannst. Je mehr Infos von verschiedenen Seiten, desto besser. U.U. hat er auch noch Tips, wer das bei ihm gemacht hat, was es gekostet hat, usw.

    Die Treppe „ganz nach oben“, muss die sein? Warum sollte Jemand rauf wollen/mĂŒssen? Treppen sind vergleichsweise aufwendig zu errichten und auch teuer.
    Zur Pflege der Hangbepflanzung musst du eh abseits der Treppe rum turnen. Da gilt es eine Bepflanzung zu wÀhlen, die das möglichst selten erforderlich macht.
     
  • Unser Nachbar auf der rechten Seite ist ĂŒber 80 und nicht mehr besonders gesellig – gemeinsames Biertrinken fĂ€llt also eher aus. Er hat als Begrenzung auf seiner gesamten Seite lange Stahlbarrieren aufgestellt – keine Ahnung, wo man sowas ĂŒberhaupt herbekommt.

    Die Treppe nach ganz oben muss bleiben, denn dort befindet sich eine weitere Terrasse, die wir als LagerflĂ€che nutzen. Außerdem können wir von dort aus Rasen- und GrĂŒnschnitt entsorgen oder Erde abtransportieren, je nachdem, was anfĂ€llt.

    Heute beginne ich damit, die grauen Schottersteine nach oben zu tragen und dort abzulegen. In den nĂ€chsten Tagen werde ich dann wohl den Meißel und Bohrhammer in die Hand nehmen und die unterste Wand einreißen – zumindest erstmal die Klinker entfernen.
     
    Vielen Dank fĂŒr eure RĂŒckmeldungen!

    Ich habe ein paar Bilder von der Hangseite aus gemacht, um die aktuelle Situation zu veranschaulichen.

    Ziel:
    Ich plane, eine neue Mauer oder eine Ă€hnliche StĂŒtzkonstruktion zu errichten – etwa auf Höhe der bestehenden Mauer zum rechten Nachbarn (aus Sicht des Wohnhauses). DafĂŒr muss die alte Mauer entfernt und das gesamte Erdreich abgetragen werden. Diese aufwendige Arbeit wĂŒrde ich selbst ĂŒbernehmen. Den weiteren Bau der Mauer wĂŒrde ich jedoch einem Fachmann ĂŒberlassen. Bis dahin möchte ich eine provisorische StĂŒtze errichten, habe dafĂŒr aber noch keine konkrete Idee.

    Um das Vorhaben besser zu verdeutlichen, habe ich eine einfache Skizze erstellt:

    • Roter Bereich (unten): Hier soll die bestehende Mauer entfernt und – wenn möglich – provisorisch abgestĂŒtzt werden, bis zum blau markierten Bereich. Dieser Abschnitt soll anschließend begradigt werden, Ă€hnlich zur bestehenden RasenflĂ€che.
    • Blauer Bereich: Hier soll das Gartenhaus entstehen, auf einer Mauer, Ă€hnlich der beim Nachbarn.
    • Lilafarbene Linie: An dieser Stelle wird ebenfalls eine StĂŒtzmauer benötigt.
    • Roter Strich (linke Seite): Dort soll eine Treppe entstehen, die bis nach oben fĂŒhrt.

    Meint ihr es ist sinnvoll die erste Wand "alleine" ohne Fachmann zu entfernen und (wie auch immer) provisorisch zu sichern bzw zu stĂŒtzen?Da fehlt mir echt noch die Fatasie. Zumal mir auch die Fantasie fehlt, wie teuer es wird, die StĂŒtzmauern vom Fachmann machen zu lassen.Habt ihr eine Preisindikation parat?

    Falls ihr Ideen oder Tipps zur Umsetzung habt, freue ich mich ĂŒber eure Anregungen!
    Erst mal danke fĂŒr die neue Bilder, damit kann man was anfangen:-)
     
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