Fragen an Gewächshausprofis

  • Auf gar gar gar keinen Fall will ich das mit dem Strom selbst machen. Ein Pflanzenlicht bringt warscheinlich tatsächlich nur was, wenn man auch heizt, sonst ists so früh im Jahr warscheinlich sowieso zu kalt für die Aussaat. Ich lasse mich glaube ich, von der tagsüber entstehenden Wärme noch täuschen....
    Aber an ein Radio habe ich auch schon gedacht! Wo ich ja jetzt quasi in den Profianbau einsteige, wird da wohl die ein oder andere Stunde draufgehen....:D
     
  • Hab da noch `ne andere Frage an die Experten.
    Hatte in diesem Jahr sehr mit der 'Weissen Fliege' zu kämpfen, trotz Einsatz von Raubmilben. In der nächsten Saison will ich es mit der 'Nicandra' versuchen.
    Meine Frage: Überleben die Eier der 'Weissen Fliege', die es ja sicher noch im Boden gibt, Frostgrade? (hab im Winter meine Heizung nicht an, erst ab ca März)
    Gibt es 'Mittel' die ich in den Boden einarbeiten kann, vielleicht Gesteinsmehl.......?
    Welche Erfahrungen habt Ihr gemacht.
    Marie
     
    Hab gerade gegoogelt, die "Weisse Fliege" überlebt strenge Winter. Wie ich sie im Winter los werde, also,wie ich sie in der kommenden Saison nicht wieder an den Tomaten habe, wurde nicht erklärt.
    Habt Ihr Erfahrungen?
     
  • Ich weiß nur, dass die Nicandra erst wirken soll, wenn die Blüten geöffnet sind, also müsste man die warscheinlich auch vorziehen, damit die Antifliegenwirkung schnell in Schwung kommt, wenn das denn so stimmt...
     
    Danke schreberin,
    die Nicandra hab ich spätestens ab März in der Anzucht, die Tagetes soll auch wirksam sein.... Mal sehen!
    Dachte nur, dass es für den Boden, in dem ja (denke ich) die "Brut" liegt und scheinbar überwintern kann, ein wirksames "Mittel" gibt. Will den Boden nicht abtragen, seh den Sinn nicht wirklich, und ist ja auch ein riesen Aufstand.
    In etwa 2 Wochen werde ich die letzten Tomis aus dem GH holen und den freien Boden, hab dann noch Ackersalat, ein wenig Kopfsalat und ein paar andere Kleinigkeiten drin, mit altem Kuhmist bearbeiten. Andererseits befürchte ich auch eine Überdüngung...., hab gelesen, dass die meisten Gewächshausböden überdüngt sind. Lass dann mal eine Bodenprobe machen, unabhängig von der Fliege.
    Grüssle Marie
     
    Ich habe gute Erfahrungen mit Rainfarntee gemacht, der hat zumindest alle meine sonst sehr zahlreichen Frostspannerlarven abgemurkst, so dass ich dieses Jahr tatsächlich Äpfel ohne einen einzigen Wurm habe.
    Dann müsste man natürlich den unterirdischen Entwicklungszyklus der weissen Fliege kennen, um zum richtigen Zeitpunkt zu gießen, aber ein Versuch wäre es wert, ist ja bio und ich schwöre inzwischen als Geheimwaffe gegen alle Möglichen Viecher drauf und habe bisher nur sehr gute Erfahrungen gemacht.
     
  • Ich sammel den, der wächst hier überall. dann mit heißem Wasser aufgießen, abkühlen lassen und unverdünnt gießen, für Frostspanner im September. Ich nutze den auch als Spritzmittel, z.b. gegen diese Raupen, die meine Stachelbeeren immer leer fressen, und jetzt habe ich gelesen, dass er auch gegen Wurzelläuse hilft (habe ich an meinen Pastinaken entdeckt, ekelige Biester). Von daher könnte er auch gegen das ?Larvenstadion? der weissen FLiege helfen denke ich.
    Viel Erfolg!
     
  • Danke schreberin,
    die Nicandra hab ich spätestens ab März in der Anzucht, die Tagetes soll auch wirksam sein.... Mal sehen![/COLOR][/FONT]
    Grüssle Marie[/COLOR][/FONT]

    Hallo,
    spät - aber noch nicht zu spät: :grins:

    Mein Rosenkohl (und später noch der Grünkohl) waren 2012 fast rundum mit Tagetes eingefasst - nix hat's gebracht:schimpf:
    Die überschüssigen Tomatenpflanzen haben es eingedämmt - kaum waren die der Braunfäule zum Opfer gefallen, waren auch die weißen Fliegen wieder da!
    Ich werde es auch im der Nicandra versuchen - im Freiland.

    Viele Grüße
    Elkevogel
     
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