Feuchter Beton und Wände im Gartenhaus

FrauAna

Neuling
Registriert
24. Apr. 2026
Beiträge
2
Wir haben ein Gartenhaus aus den 50er Jahren, welches wir noch "schnell" vor unserer Haussanierung auf Vordermann bringen müssen, damit wir dort, während der Haussanierung einiges unterstellen können. Ansonsten wird dieses Gartenhaus nur für Gartenmöbel usw. verwendet. Die Nutzung wir also in Zukunft sehr eingeschränkt sein.

Die Wände sind gemauert und "natürlich" feucht.

Das wirkliche Problem ist jetzt aber der Boden aus Beton, der immer mit PVC und drüber noch Teppich abgedeckt war. Der Beton, der etwa 4 cm dick ist, liegt natürlich ungedämmt und ohne Folie in einer Sand-Erd-Stein-Mischung.

Die Steine im Beton sind teilweise größer als 5 mm. Das Problem ist, dass sich die obere Schicht (Sand?) abreiben lässt. An manchen Stellen
etwa einen halben Zentimeter. Siehe Fotos. Habe auch am Rand ein Stück wg. der Stärke (4 cm) herausgestemmt (Foto). Vielleich erkennt man dort ob Beton oder Estrich. Aber das ist wahrscheinlich gar nicht so wichtig.

Ich frage mich jetzt, ob der feuchte Beton ohne Plastik drauf wieder etwas trocknen wird und wie ich sanieren kann ohne das das den finanziellen Rahmen sprengt. Das Haus dürfen wir nicht abtragen, weil wir es sonst nicht mehr errichten dürfen.

Könnte ich die Betonplatte abschleifen (lassen) und dann Dichtschlämme oder einfach nur eine diffusionsoffene Betonfarbe auftragen?

Die feuchten Wände habe ich schon teilweise abgeschlagen.
Frage: Wird jetzt zuerst die Wand verputzt oder der Boden gemacht? Und soll da irgendwas zwischen Mauer und Boden oder schließt der Verputz der Mauer einfach an die Betonplatte an?

Zum Verputzen der Wände: Ich würde da einen Vorspritzer machen und dann so gut ich kann verputzen wahrscheinlich in 2 Schritten verputzen, weil der Putz meist über 2 cm dick ist. Aber WOMIT? Irgendein Untergrund?

Ich freue mich über jeden guten Ratschlag zu meinem "kleinen" Projekt.

Liebe Grüße Ana
 

Anhänge

  • 1000003327.webp
    1000003327.webp
    541,3 KB · Aufrufe: 26
  • 1000003328.webp
    1000003328.webp
    450,7 KB · Aufrufe: 20
  • 1000003325.webp
    1000003325.webp
    707,8 KB · Aufrufe: 22
  • 1000003324.webp
    1000003324.webp
    556,2 KB · Aufrufe: 21
  • 1000003329.webp
    1000003329.webp
    308,3 KB · Aufrufe: 22
  • Hi Ana und willkommen im Forum.

    Mangels Folie unter der Betonplatte kommt die Feuchtigkeit wohl aus dem Erdreich.
    Der bisherige PV-Belag hatte verhindert, dass Feuchte über den Boden abgegeben werden konnte – aber die musste/wollte irgendwo hin und das waren die Wände, die wohl ohne Sperrschicht (z. B. eine Lage Teerpappe) auf der Betonplatte stehen – aufsteigende Feuchtigkeit.
    Deshalb ist auch der Putz in den unteren Wandbereichen zerstört worden.

    Ein Neuverputzen bringt vorerst nur noch mehr Feuchtigkeit in die Räume und Zeit zum Austrocknen –min. 6 Monate habt Ihr wohl nicht.
    Ich würde den Beton wieder luftdicht abdecken, mit Plane oder PVC-Boden und für gute Durchlüftung sorgen.

    Für eine dauerhafte Entfeuchtung müsste ein neuer Betonboden, auf einer Folie gegossen werden und die Wände gegen Bodenfeuchte abgesperrt werden.
     
    Danke Galileo,

    eine neue Betonplatte ist leider z. Z. ein zu großer Aufwand. Wäre auch mein erster Gedanke gewesen.
    Aber die Wände stehen nicht auf dieser Betonplatte sondern auf einem - ich nenne es jetzt einmal "Ring-Fundament", dass laut einem alten Plan etwa 90 cm sein sollte.

    Eine Idee wäre natürlich jetzt einmal innen gar nicht zu verputzen und der Sache Zeit zum Trocknen zu geben.

    Ich habe auch außen schon fleißig abgeschlagen. Wie lange darf denn so eine Außenmauer ohne Putz sein?

    Danke auf jeden Fall für die rasche Anwort.

    Ana
     
  • Zurück
    Oben Unten