Erfahrungen mit einem Sonnenacker - Aufwand?

Skaya

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24. Nov. 2011
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Hallo,

ich wurde soeben von meiner Nachbarin gefragt ob ich Interesse an einer 50m langen Ackerfurche auf einem sog. "Sonnenacker" habe.

Ich könnte dort auf 50*1m anbauen was ich will, die einzige Vorgabe wäre dass der Bereich unkrautfrei gehalten wird. Die Ackerfurche wird im April gedüngt übergeben, und bis Oktober kann man anbauen soviel man will.

Jetzt bin ich schwer versucht, das Angebot anzunehmen :D

Dort hätte ich endlich kein Platz-Problem mehr, im Gegensatz zu meinem Handtuch-Garten....

Das einzige was mich zurückhält ist der Aufwand. Ein bis zweimal die Woche für ein paar Stunden rauszufahren ist kein Problem.
Aber mehr sollte es nicht werden.....

Ich hab ja noch mein Handtuch vorm Haus....

Gibt es Pflanzen die sehr pflegeleicht sind? Ich denk da an Kürbis, Buschbohnen oder Mais.

Habt ihr Erfahrungen mit solchen Sonnenäckern?

LG
Sophie
 
  • Hallo Sophie.

    Ich nehme mal an, ein Sonnenacker ist ein Stück Beet auf einem größeren Feld? Wenn ja, dann kommst Du schon mit ein paar Stunden die Woche aus. Wichtig für die Pflanzenauswahl ist, ob Du bewässern kannst. Wenn nicht dann würde ich Pflanzen bevorzugen, die mit wenig Wasser auskommen. Ich denke da an Paprika, Mais, Tomaten, Kräuter, Kartoffeln,... Bei Gurken und Zucchini kommt es auf den Regen an. Gibt es viel davon, dann wächst auch das...

    LG Blitz
     
    Ich hab mich jetzt gegen den Acker entschieden - der Gemüsegarten vor dem Haus ist viel schöner.

    Wenn man morgens mit ner Tasse Kaffee in der Hand mal schnell nach den Tomaten sieht, und kurz den Schlauch in die Kübel hält zum wässern, ist das keine Arbeit.

    Muss man aber 15min hinradeln, dort Wasser schleppen, und 15min wieder zurück, dann ist das Arbeit.....

    Deswegen hab ich meinen kleinen Minigarten planstabsmäßig aufgeteilt. Ich bin zum Ergebnis gekommen, dass das für uns beide ausreicht.
     
  • Schade ...

    Tomaten und den Boden mulchen wäre eine Option.

    Kartoffeln halten das Grundstück von alleine sauber und brauchen auf kein Wasser. Kartoffel legen und ein paar Wochen später anhäufeln und dann zum ernten wiederkommen.
     
  • Hm... Kartoffeln bekomme ich ganz tolle Sorten vom Bauern nebenan. Ich hab leider auch keinen kühlen Keller zum lagern. Deswegen fallen Kartoffeln raus.

    Tomaten wären eine Option, aber die sind da halt völlig dem Regen ausgesetzt. Ich hab keine Ahnung wann die Braunfäule zuschlägt.

    Die nächste Idee waren Kürbisse und Zucchini, aber ich hab Platz für 4 Zucchini im Garten, das langt für 2 Leute. Und wir sind beide keine Kürbisfans.

    Das einzige wären Erbsen, aber die sind mitten im Sommer vorbei.

    Es juckt mich trotzdem immer noch in den Finger, zuzusagen.....

    aber es wäre nicht vernünftig, und ich will das Jahr Triathlon machen, mithelfen ein Pferd einzureiten, daneben arbeite ich noch Vollzeit, hab meinen Garten vor der Tür, einen Freund... Da kauf ich in der Saison lieber ein paar Kilo Erbsen.
     
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