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hat jemand Erfahrung mit dem Verpflanzen eines Garteneibisches gemacht. Er ist selbstgezogen und etwa 80 cm groß. Ob ich den jetzt verpflanzen kann oder lieber bis zum Herbst warte?
wenn ich davon ausgehe, das der eibisch jetzt in der blüte steht, versetzt man ihn jetzt nicht!
nach dem abblühen würde ich ihn versetzen, damit er noch vor frosteinbruch angewurzelt ist.
im nächsten frühjahr eine gute düngung geben und leicht einkürzen!
ich musste meinen letztes Jahr um diese Zeit Zwangsversetzen.
Es war ungefährt 3 m hoch und 2 breit. Habe ihn auf 1,5m radikal mit unter Tränen und mit blutendem Herzen runtergesägt und so viel wie möglich ausgebuddelt. Auch das unglücklich, weil er halb unter den Weg gewachsen war und ich somit einen Großteil der Wurzeln kürzen musste. An der neuen Stelle immer fein gegossen.
Sah schrecklich aus. Verlor immer mehr Blätter. Irgendwann kahl.
Ein banger Winter. Erst jetzt treibt er so langsam wieder aus. Ist halb voll mit kleinen Blättern, also nicht zu vergleichen mit den "normalen".
Fazit: funktioniert, selbst wenn er nachher schrecklich aussieht. Mindestens bis zum Spätsommer des nächsten Jahres abwarten bevor man ihn für tot erklärt!
wenn jemand warten möchte bis die blätter fallen, dem widerspreche ich nicht!
ich persönlich verfahre nach der art wie von mir erwähnt.wenn sich der saft im herbst dann zurückzieht (blattabwurf), ist das gehölz lange nicht mehr so widerstandsfähig wie in der saftperiode und kleinere schäden behebt das gehölz durch eigene kraft!
wie viele fröste hatten wir schon als die bäume noch belaubt waren und diese fröste waren zum teil so heftig, das dann ein umsetzen und anwachsen nicht mehr möglich war.
dann im frühjahr kann ja umgesetzt werden aber die freude und erfolge sind dann nach der frühjahrsumsetzung geringer !
wenn jemand warten möchte bis die blätter fallen, dem widerspreche ich nicht!
wenn sich der saft im herbst dann zurückzieht (blattabwurf), ist das gehölz lange nicht mehr so widerstandsfähig wie in der saftperiode
Ich will ja echt net streiten anfangen, aber das Gehölz ist nach dem Blattabwurf sehr viel widerstandsfähig als in der Saftperiode, deswegen lässt das Gehölz ja die Blätter fallen, damit es für die extremen Umstände im Winter Widerstandsfähig ist.
Kriegst du einen ordentlichen Wurzelballen ausgegraben ist es pupen-egal.
Dann merkt er es wahrscheinlich gar nicht und es ist vielleicht sogar im Herbst einfacher, weil du dann einfach weniger gießen musst.
Wenn du wie ich richtig viel Wurzelmasse verlierst, dann finde ich früher umpflanzen und gaaaaanz viel gießen bessern. Aber ich habe keine offizielle Ahnung.
Eine Meinung oder These darf jeder für sich selbst haben, aber da genau das mein Beruf ist vertrete ich meine "Meinung" oder mein "Wissen" in diesem Bereich gerne mit Nachdruck.
Da ich vor kurzem ein anderes Beet dringend neu bepflanzen musste, musste ich auch den Eibisch mitten in der Blüte an eine andere Stelle setzen (gleiche Himmelsrichtung). Jetzt verwelken erstmal die ganzen Knospen und einige Blätter. Na mal schauen ob und wann er sich wieder beruhigt.
Glückskäfer, kann fast ein Jahr dauern, bis er sich erholt hat .
Ich habe meinen letztes Jahr, auch im August blühend umgepflanzt.
Jetzt , Anfang Juli hat er zum ersten Mal wieder neue Blätter bekommen.
Ab und zu hab ich probehalber mal einen kleinen Ast abgebrochen, uns als immer noch alles grün innen drin war, war mir auch klar : Er lebt noch
Ups, muß doch morgen mal schauen, ob er Knospen hat .