Edelkastanie im Topf mit gelben Blättern

Leon1

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Hallo!

Nachdem ich schon viele Laubbäume im Topf herangezogen habe, versuche ich es derzeit mit einer Edelkastanie.

Sie ist inzwischen das zweite Jahr alt, der Topf hat einen Durchmesser von 17 cm, sie hat sehr früh ausgetrieben, weil ich sie im Winter bei Minusgraden immer mal wieder in die Wohnung stellen musste.

Nun hat sie gelbe Blätter und ich überlege, woran das liegt. Kleine Tierchen, wie Blattläuse, Thripse, etc habe ich nicht gefunden. Gegossen habe ich sie bei hohen Temperaturen jeden zweiten Tag, sobald die Erde oben sehr trocken wurde.

Staunässe dürfte sie keine bekommen, da der Topf unten offen ist.

Eventuell ist der Topf inzwischen zu klein oder ich sollte sie mal düngen?

Bin gespannt auf eure Vermutungen!

Liebe Grüße aus Lüneburg!
 

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  • Auf Bild 3 meine ich Spinnmilben zu erkennen. Die tun der Kastanie sicher nicht gut, können sie sogar zum Absterben bringen.
    Die gelben Blätter deuten auf Spurenelementemangel hin. Dünger wäre also nicht verkehrt.
     
    Habe nochmal mit dem Vergrößerungsglas gesucht. Gespinnste, die ich eindeutig identifizieren konnte, hab ich keine gefunden. Auch, was diese kleinen weißen Punkte sind, hab ich keine Ahnung. Am ehesten hätte ich Pollen vermutet. Oder Staub. Könnten aber auch Milben sein. Bewegt hat sich jedenfalls nichts.

    Dennoch habe ich der Kastanie nun eine ausgiebige Dusche gegönnt und sie gedüngt.

    Mal sehen, wie ihr das so gefällt :)
     
  • Wenn der Dünger einen positiven Effekt hat, würden die gelben Blätter dann wieder grüner? Oder bedeutet einmal gelb, dass sie endgültig abgestorben sind?
     
  • Einmal gelb bedeutet gelb. Aber die grünen Teile im Blatt können wieder etwas grüner werden und so noch weiter Photosynthese betreiben.
    Ah, okay. Das war auch meine bisherige Erfahrung.

    Dann werd ich mal sehen, was passiert und berichten, wenn sich etwas interessantes verändert.
     
  • Die braunen Stellen können Sonnenbrand sein, zumal nur an erhabenen Stellen und nicht alle Pflanzenseiten.
    Weiteres Indiz, die Kastanie war in der Wohnung, wurde wohl nicht erst aussen in den Schatten gestellt, um sich an das Vielfache an Licht zugewöhnen.
     
    Hallo,
    gugel mal nach Mycosphaerella maculiformis.
    Die braunen Stellen können Sonnenbrand sein, zumal nur an erhabenen Stellen und nicht alle Pflanzenseiten.
    Weiteres Indiz, die Kastanie war in der Wohnung, wurde wohl nicht erst aussen in den Schatten gestellt, um sich an das Vielfache an Licht zugewöhnen.
    Gute Ideen!

    Was den Pilz betrifft, da kann man offenbar nur bedingt was gegen tun. Die braunen kleinen Stellen sehen jedenfalls schon so ähnlich aus.

    Dagegen werden einige Blätter insgesamt langsam gelb. Das könnte dann schon etwas mit zu viel Sonne zu tun haben. Daher hab ich den Topf mal an einen Ort gestellt, wo er nur selten direkte Sonne bekommt.

    Fazit: Wenn man sich die Blätter ansieht, könnten da schon mehrere Ursachen beteiligt sein. Ich beobachte das mal weiter :)

    Dank euch!
     
    Nicht „zu viel Sonne“, sondern zu krass aus dem dunklen Innenraum raus in die Sonne gestellt. Am Besten ist immer, man vermeidet bei laubabwerfenden Gewächsen den Austrieb in der Wohnung. Soooo frostempfindlich sind Edelkastanien nun auch wieder nicht, als dass man da übermäßig besorgt sein müsste.
     
  • Ah, okay. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die jungen Pflanzen sehr frostempfindlich sind.
    Ich war ein wenig ein gebranntes Kind, da mir im ersten Versuch alle Jungpflanzen einmal erfrohren sind.

    Der Austrieb war, glaube ich im Februar/März im Keller, wo sie 2 Wochen lang stand, als es sehr kalt war. Ich hatte noch die Hoffnung, dass sie bei Dunkelheit nicht austreibt. Aber dann war es schon zu spät ...

    Hab sie auch nicht direkt aus dem Keller in die Sonne gestellt, sondern so langsam an viel Licht gewöhnt, bis sie zuletzt so 8 Stunden am Tag in der Sonne stand. Kann natürlich trotzdem sein, dass die Pflanze während des Austriebs die Blätter auf die aktuellen Lichtverhältnisse konditioniert. Und im Keller wars eher dunkel ... Und selbst wenn man dann später nach und nach mehr Licht an die Pflanze lässt, ist die Konditionierung sozusagen schon passiert. So eine Pflanze geht ja im allgemeinen nicht davon aus, dass sie in ihrem Leben mal hier und mal da steht. :) (Aber das nur mal als Spekulation.)
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass die jungen Pflanzen sehr frostempfindlich sind.
    In der freien Natur müssen selbst gekommene Babybäume auch mit Frost zurechtkommen. ;)

    Im Topf ist natürlich etwas Schutz nötig, aber ich würde es eher wie @Linserich halten und ihr ein wenig Frostschutz (Laub o.ä.) gönnen und sie im Winter etwas geschützt, bspw. an eine Hauswand, stellen.
     
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