Dreimal M: Mähroboter, Maulwurf, Moos

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26. Feb. 2014
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Hallo Gartenfreunde,
wir überlegen, einen Mähroboter anzuschaffen, haben allerdings ein Heer von Maulwürfen, die regelmäßig große Haufen werfen. Der Verkäufer meinte, der Roboter würde diese sicher schnell vertreiben. Kann dies jemand bestätigen?

Außerdem wurde uns gesagt, dass der Automäher mittefristig durch den permanenten Schnitt auch den Moosanteil verringern würde. Auch für Erfahrungen dazu vorab vielen Dank.
 
  • Kannst Du das aus eigener Erfahrung sagen? Beides kann ja nur über einen längeren Zeitraum halbwegs sicher beurteilt werden. Beim Maulwurf könnte ich es mir ja durch die permanenten Schallwellen erklären, beim Moos hingegen...
     
  • Gegen Maulwurf: Gerät gegen Maulwürfe (macht Lärm) gibt es mit Solarbetrieb für ca. 10 Euro.

    Gegen Moos: erst mal düngen probieren.
     
    Unsere Alternative für ca. 1000 m² Rasenfläche war/ist ein kleiner Aufsitzmäher, da unser dreißig Jahre alter J.D. leider am Aufgeben ist. Allerdings haben wir nun von einigen sehr zufriedenen Mähroboter-Benutzern gehört und suchen natürlich weitere Argumente pro; Gegenargumente (Laub/Akku-Lebensdauer/Beschädigung der Drähte) haben wir auch schon gefunden und sind etwas verunsichert.
     
  • Beides mal ein klares ja !
    Häufiges schneiden führt zu einer Stärkung des Rasens und nimmt dem Moos die ,,Lebensgrundlage'' wohne selber in einer Ecke mit Lehm/Ton Boden und hatte Jahrelang Problem mit Moos. Nach einem Jahr betrieb mit einem Mähroboter ist dies Vergangenheit.
    Wichtig : zu Beginn mit einem Lüfter den größten Teil des Mooses abtragen Langzeitdünger aufbringen (kein Moosvernichter) und dann den Mäher jeden Tag auf Schnitthöhe 4cm laufen lassen. Der Mulch reicht dann später als organischer Dünger.
    Zu den Maulwürfen. Ist so ne Glaubenssache. Allerdings stört die Tiere dauernde Bewegung ( Mäher) und es kann gut sein dass diese verschwinde.
    Zudem werden die lockeren Hügel vom Mäher verteilt.
    Maulwürfe sind Artengeschützt und somit wäre ich eher skeptisch bei Geräten gegen Maulwürfe.
     
    Per Gesetz sind alle Säugetiere geschützt mit expliziten Ausnahmen dazu (Ratten z.B.). Maulwürfe sind nicht annähernd selten ode gefährdet. Nur mal so am Rande.

    Die Bister sind recht resistent gegen Störungen aller Art, allerdings weichen sie aus, wenn sie denn die Möglichkeit haben. Will sagen: Wenn jeder in seinem Garten piepst und mäht, findet der MW sich damit ab. Wenn man der einzige ist, der einen Piepser hat oder einen Robomäher, ist man vermutlich der einzige ohne MW. Aber wenn der MW da schon seine Gänge angelegt hat, braucht es wohl eine Menge Stress, um ihn dazu zu bewegen, die verwaisen zu lassen.
     
  • Danke für Eure Erfahrungen und Meinungen! Wirklich entscheidungsfähig bin ich damit noch nicht ganz. Maulwurf- und Moosargumente für den Roboter habe ich nun; ob ich daran glaube, dass so ein Gerät (Husqvarna steht zur Wahl) auch langlebig genug ist, weiß ich noch nicht. Wie gesagt: dreißig Jahre JDeere sind schon eine Hausnummer...
     
  • Mähroboter gibt es noch keine 30 Jahre, daher wäre ein Vergleich ungleich. Grundlegend sind es auch 2 Mäher die unterschiedlicher nicht sein können.
    Zu den Kosten: Sollte das Accu mal platt sein (ca.4000-6000 Ladezyklen) kostet dieser grob zwische 70- 130 € je nach Modell.
     
    @niwashi:
    Als Experte kannst Du sicher etwas zur Wartung und Störungsanfälligkeit sagen. Unser favorisiertes Gerät ist der Husqvarna 220AC für ca. 1100m²
    Eine weitere Frage betrifft Laub: da wir einen großen Kastanienbaum haben, hat man uns den Tipp gegeben, im Herbst den Bereich um den Baum mit Balken abzugrenzen un dort das Laub zu entfernen, bevor der Roboter wieder dorthin darf. Ist das gängige Praxis?
     
    Kastanienlaub sollte man ja inzwischen möglichst einsammeln und verbrennen wegen der Miniermotte. Von daher würde ich in der Tat versuchen, zu vermeiden, daß der Mäher das kleinhäckselt. Und daß Rasen sinnvoll damit klarkommt, mit Tonnen kleingehäckseltem Laub eines grossen Baumes gemulcht zu werden, kann ich mir auch nicht vorstellen.
    Aber wie gross soll der Bereich sein, den man da abgrenzt? Blätter fallen normalerweise bei Wind ab und der verteilt das dann sehr grosszügig.
     
    Du hast Recht: selbst beim "normalen" Mähen recht man ja das Laub weg. Bin scheinbar mit der Roboteridee noch überfordert... :d
     
    Der Roboter häckselt das Laub nicht gerade klein, da er ja eigentlich drüberfährt, wenn dann vereinzelte Blätter, aber mehr nicht. Wir rechen das Laub jeden Tag zusammen, klar, auch wegen dem Rasen, aber erstens wegen dem Robo.

    Würde aber gerne nochmals auf die Frage um dies abzugrenzen eingehen, da auch gelegentlich Äste mit runterfallen und diese die Messer doch schnell stumpf machen.
    Nur die Balkenvariante finde ich nicht gut, da der Rasen darunter sicher leidet und kaputt geht.

    Meine Idee wäre da nun, ein separates Kabel um den Bereich zu verlegen und dieses an den äußeren Kabelkreis an zu schließen, wäre doch möglich, oder?
    Nur wie macht man da den Anschluss, dass dies im Herbst ab oder an gesteckt werden kann und Witterungsbeständig ist?
     
    Zuletzt bearbeitet:
    Es gibt elektronisch Schaltbare Weichen ( ist aber nicht so meine Welt, bin kein Elektriker) einfacher wäre es die zusätzliche Schlaufe einfach an dem Begrenzungskabel mit einer Lüsterklemme verbinden und dann jeweils im Herbst abklemmen ( zu schalten) oder abklemmen (ab schalten)
     
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