Die Naturstein Terrasse muss weg - aber wie?

TerrasseMussNeu

Neuling
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01. Mai 2026
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Hallo liebe Community, ich bin neu hier und das auch wegen einem bestimmten Anliegen. Ich bin sehr auf euren Input und Wissen gespannt.

Wir haben ein älteres Haus und das hat leider eine Naturturnstein Terrasse. Diese ist aus sehr massiven Steinen gelegt worden und nach nun mehreren Jahrzehnten löst sich so ziemlich alles auf. Die Steine an sich bröseln an allen Ecken und Enden und die Fugen ebenfalls. Anbei findet ihr ein paar Bilder.

Ich bin darüber hinaus auch kein Fan von der Optik und würde die komplette Terrasse daher erneuern. Da ich das nach Möglichkeit mit so wenig Einsatz von Kapital und Arbeit machen würde, habe ich mir folgendes überlegt:
Ich würde die Steine gerne liegen lassen und dann entweder mit Estrich oder Ausgleichsmasse eine Ebene schaffen, auf welcher dann neuen Terrassenplatten verlegt werden können. Von der Höhe Richtung Haus und Terrassentüren habe ich kein Problem, da hier noch Luft ist.

Was ist von einem solchen Vorgehen zu halten? Ich konnte in Internet nicht so viel zu einer solchen Methode finden, daher vermute ich, dass es irgendeinen Haken gibt. Ich bin aber sehr auf eure Meinungen gespannt.
Gibt es aus eurer Sicht andere sinnvolle Methoden, die einfacher umzusetzen sind als wirklich alle Steine komplett zu entfernen?

Vielen Dank, liebe Grüße und noch ein schönes Wochenende!

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  • Hallo @TerrasseMussNeu,

    uff, da stellst Du wieder eine Frage.....

    Dass Du im Netz nicht viel findest, liegt daran, dass Dein Vorhaben bestenfalls semiprofessionell ist.
    Soll heißen: Eine neue Terrasse auf der Alten zu errichten, ohne den vorhandenen Unterbau zu kennen, kann auf Kosten der Haltbarkeit gehen.
    Der Unterbau kann noch verwendbar sein, wenn die alte Terrasse schon Jahrzehnte lang liegt und sich die Platten nicht wesentlich gesenkt haben. Das scheint bei Dir anhand der Fotos der Fall zu sein.

    Mein Vorschlag daher unter Vorbehalt:
    - Alles lockere Fugenmaterial muss raus (Hochdruckreiniger !).
    - Sitzen alle Polygonalplatten noch fest im Beton, können sie liegenbleiben. Sind sie in Splitt oder Sand verlegt, muss beides raus.
    - Dann kannst Du auf dem hoffentlich vorhandenen Schotter bzw. den in Beton verlegten, fest sitzenden Polygonalplatten eine neue Betonplatte mit 2-3 % Gefälle gießen. Die sollte wenigstens 5 cm mächtig sein, besser mehr und mit einer Armierung versehen sein (Erfahrungswerte).
    - Darauf kommt dann Splitt und die neuen Platten oder Feinsteinzeug. Auch möglich ist, Feinsteinzeug oder Fliesen direkt auf dem Beton zu verkleben.

    Bei Fragen einfach wieder melden.

    Grüße,
    Jörg
     
    wurde bei uns so gemacht: alles lockere entfernt, Baustahlgitter, weiß nicht, was aufgeschüttet wurde, Platten
     
  • Vielen Dank für die Rückmeldungen, das hilft schon mal. Ich habe gerade nochmal nachgemessen und eine 5cm dicke Betonschicht wäre leider nicht über die ganz Länge machbar. Ich denke aber nachdem was ihr geschrieben habt mit Armierung bzw. Baustahlgitter, macht alles darunter wahrscheinlich keinen Sinn.

    Die Steine sind an sich noch fest, nur löst sich die Oberfläche ab und so wie es sehen konnte liegen sie fest in Beton.
    Sofern aber keine dünnere Schicht über den aktuellen Steinen sinnvoll ist, müsste ich sie wohl doch komplett entfernen.
     
  • Soweit ich sehe, hast du da Schieferplatten. Da ist das Bröckeln ganz normal. Gießt du einfach was drüber, bröckeln die trotzdem weiter und die Tragfähigkeit deiner ganzen Renovierung ist fraglich.
    Bohrhammer und weg damit!
     
    Sofern aber keine dünnere Schicht über den aktuellen Steinen sinnvoll ist, müsste ich sie wohl doch komplett entfernen.

    Eine dünnere Schicht halte ich auch nicht für sinnvoll. Die Armierung ist schwierig und die Bruchgefahr ist zu hoch. Sind die Steine und Fugen entfernt, bist Du auf der deutlich sicheren Seite,
     
  • Danke euch! Ich will hier auch eine nachhaltige Lösung und das nicht in ein paar Jahren wieder machen müssen. Daher folge ich eurem Vorschlag und nehme den Bohrhammer ;-)
    Super Community, danke euch nochmal für die Infos und euer Fachwissen!
     
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