Die Angst vorm Autofahren

Wenn es nicht muss, ist es das auch nicht wert :pa:Würde ich beruflich nicht so davon abhängig sein, hätte ich das Thema heute auch gar nicht aufgegriffen... für Reisen und Co. brauche ich kein Auto der Welt...

So hat jeder seine Schwächen und Fehlerchen.... hab mir grad noch mal die Route für morgen genau angesehen... es wird der Horror :(

Liebe Kumi, ich drücke dir ganz kräftig die Daumen.
Wenn es dich tröstet, du bist mit deinen Ängsten nicht allein. Ich habe meinen Führereschein mit knapp 19 gemacht, wie fast alle meine Freundinnen. Aber irgendwie habe ich dann kaum mal fahren müssen, und ich hatte auch nicht so viel Spaß daran, daß ich den Familienchauffeur hätte spielen wollen. Zur Ausbildung bin ich mit der S-Bahn gefahren, dann hat es mich nach Münster verschlagen, wo man besser mit dem Fahrrad vorrankommt als per Auto. (Wenn das Wetter fies wird, gibt es einen ordentlichen Busverkehr.) Mir fehlt also jegliche Praxis. Das letzte Mal bin ich mit einer Freundin in Irland gefahren - ich habe auf der einzigen Kreuzung weit und breit den Motor des Schalt-Leihwagens abgewürgt und nicht wieder anbekommen, wir mußten auf der Kreuzung die Plätze tauschen.
Meine Eltern hatten immer ein Automatik-Auto, das Schalten hatte ich also wirklich komplett verlernt. Zur Zeit brauche ich kein Auto, wenn ich aber doch noch mal fahren sollte, dann weiß ich, daß ich vorher in die Fahrschule gehöre. Außerdem würde ich mich in einem Automatik-Auto wohler fühlen, weil man dann sich nicht auf noch mehr gleichzeitig konzentrieren muß, das ist wirklich eine Erleichterung.
Laß dich nicht unterkriegen. Du bist kein Versager und du bist mit deinem Problem nicht allein.

Liebe Grüße, Pyromella
 
  • Ich kann dazu nichts sagen, mir geht es nicht so und ich kann es mir auch nur sehr schwer vorstellen.
    Jedenfalls liege ich lieber nachts alleine auf einer Landstraße, wenn ich eine Panne habe, als daß mir auf einer Autobahn wer den A....abfährt, während ich im Kofferraum nach dem Warndreieck suche.
     
    Ich kann dazu nichts sagen, mir geht es nicht so


    Unsicherheit beim Fahren kann ich nachempfinden, weil ich beim Ausparkieren mal voll in ein anderes stehendes Fahrzeug geknallt bin...Danach stand ich völlig neben den Schuhen und hatte das Gefühl, ich könne nicht mehr Autofahren. Automatisation und Vertrauen in die eigene Wahrnehmung wie weggeblasen.
    Nach ca. zwei Wochen war die Sicherheit dann wieder da. Ich fahre täglich Auto.

    Eine ehemalige Arbeitskollegin hat das gleiche Problem wie du, sarkuma. Sie fährt nur im äussersten Notfall. Ihre Begründung für die Angst ist, dass ihr im Strassenverkehr zu viel läuft und sie den Eindruck hat, ihre Wahrnehmung sei völlig überfordert und sie dadurch in einer andauernden Stressituation.
    Die Kollegin hat den Arbeitsplatz gewechselt, damit sie einen kürzeren Arbeitsweg hat. Im Gegensatz zu dir wollte sie ihre Autofahrsituation nicht ändern sondern zog den Schluss, dass sie für`s regelmässige Fahren einfach nicht geschaffen sei.

    Ich denke, du wirst selber spüren, in welcher Richtung du Hilfe anzunehmen bereit bist, wenn du die Lage ändern möchtest.
     
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