DDR Störsender Kraftwerk Spionage

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24. Dez. 2011
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Hallo Zusammen!

Zwischen den Bäumen konnte man selbst im Winter nur schemenhaft einige Gebäude im inneren des riesigen Geländes erahnen. Einzig die Wachtürme zeugen von einem sagenhaften Ort...

Einige Betonpfosten sind schon zerstört und haben ihre Mühe mit dem Stacheldrahtzaun. Wahrscheinlich sind es desdhalb gleich zwei Zäune. Und siehe da, mehrere Löcher im Zaun!
Dort wollte ich schon immer mal rein. Mich wie ein kleiner Junge freuen und alles in dem menschenleeren Gelände erkunden. Mein aufgeregtes Gefühl des plötzlichen Stuhlgangs schien mir recht zu geben!

Aber nein, das wäre verboten!

Aber wenn ich durch das Loch gegangen wäre, dann hätte ich auf den eigens angelegten Kopfsteinpflasterstraßen ein mulmiges Gefühl gehabt. Alles wäre verwachsen und mir wären die alten Straßenlampen aufgefallen.
Als erstes wären mir die systematisch angeordneten Gebäude aufgefallen. So riesig mit meterhohen Fenstern, die auf hohe Räume schließen würden. Ich hätte trotz der Gitter davor sehen können, dass es viele Zimmer sind mit Treppen, Hallen und Türen...

An der doppelflügeligen Eingangstür stünde ein Schild mit Aufschrift HAUS D und später hätte ich mich gewundert, dass es kein HAUS A gibt.
Ich wäre weiter gegangen und hätte nun den Haupteingang, kleinere Pförtnerhäuser und ein Balkongeländer mit der Aufschrift 1953 gesehen.

Natürlich wäre ein Kumpel wegen der "Angst" mit gewesen. Und der hätte natürlich an jedem dieser riesigen Gebäude die Türklinke gedrückt. Auf den Weg zwischen den Gebäuden wäre uns eine Art Freileitung aufgefallen die scheinbar ins nichts führte.
Wenn wir ihr nachgegangen wären hätten wir gesehen, dass sie in ein kleines Haus trifft. Weit ab von dem Komplex. Und das wäre offen gewesen! Und darin hätten wir nichts gesehen-garnichts! Nur die Außenwände von innen und eine mittig plazierte Fläche aus Metall.

Zurück am HAUS D wären und Schienen aufgefallen, die direkt in das Haus führen. Und von dort hätten wir in das Gebäude gelangen können!!!
 
  • Damals wurden viele Agenten aus dem Westen dahin geschickt, um die "östlichen Stellungen" zu fotografieren. Gemeint waren natürlich Stellungen der SS-20 Atomraketen. Statt dessen kamen diese Knilche mit Fotos von Nackedeis auf Sofas zurück...

    :(
     
    Was man durchaus verstehen kann.
    Denn ein derart ungezwungener Umgang mit Körperlichkeit,
    war ihnen genau so fremd, wie diese seltsame Umgebung in die sie katapultiert wurden.

    Was meinen Kumpel und mich in der beschriebenen Lage jetzt umtreiben müßte, wäre die Suche nach einem geeigneten Gefährt ...
     
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