Franzipanzi
Neuling
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- 21. Juni 2026
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Hallo zusammen,
ich habe eine DDR-Eigenbau-Gartenlaube, die wir im Sommer für ca. 2–3 Monate zum Wohnen und Schlafen nutzen möchten. Es handelt sich um eine temporäre Nutzung, die aber gesundheitlich unbedenklich sein muss.
Die Laube ist ein Eigenbau. Laut Angaben der Familie (unsere eigene) wurden keine asbesthaltigen Materialien verbaut (es sind auch keine typischen Platten oder Dämmstoffe erkennbar).
1. Boden (ca. 35 m² Betonplatte)
Der Boden besteht aus einer Betonplatte, vermutlich auf Kies-/Sandbett, ohne erkennbare Abdichtung unter der Platte. Außen verläuft ein Ring aus Steinen, auf dem die Mauer steht. Innen und außen ist keine Abdichtung nach unten erkennbar.
Aktuelle Situation:
2. Dach (alte Dachpappe, ca. 50 Jahre alt)
Das Dach besteht aus sehr alter Dachpappe mit mehreren Rissen. Ein akuter Wassereintritt ist aktuell nicht sichtbar, aber der Zustand ist deutlich gealtert und spröde und es gab schon lecks.
Geplante Lösung wäre eine EPDM-Folie als neue Abdichtung direkt über die bestehende Dachpappe zu verlegen.
Fragen:
Der Raum hat bisher nur ein Fenster. Wir planen, ein zusätzliches Fenster einzubauen, um die Belüftung und das Raumklima zu verbessern, insbesondere da wir dort schlafen werden.
Die Wandstärke beträgt ca. 15 cm (vermutlich einfache Mauer/Leichtbau). Daher stellt sich die Frage, ob ein zusätzlicher Fenstereinbau in dieser Konstruktion grundsätzlich problemlos möglich ist oder ob statische bzw. bauliche Besonderheiten zu beachten sind.
Fragen:
Mir geht es nicht um eine perfekte Neubausanierung, sondern um eine praktische, einfache und bezahlbare Lösung für eine temporäre Sommernutzung, die gesundheitlich vertretbar ist und keine Feuchte- oder Schimmelprobleme erzeugt.
Danke euch vorab für jede Einschätzung. Und sorry wegen der umfangreichen Fragen!
Liebe Grüße
Franzi

ich habe eine DDR-Eigenbau-Gartenlaube, die wir im Sommer für ca. 2–3 Monate zum Wohnen und Schlafen nutzen möchten. Es handelt sich um eine temporäre Nutzung, die aber gesundheitlich unbedenklich sein muss.
Die Laube ist ein Eigenbau. Laut Angaben der Familie (unsere eigene) wurden keine asbesthaltigen Materialien verbaut (es sind auch keine typischen Platten oder Dämmstoffe erkennbar).
1. Boden (ca. 35 m² Betonplatte)
Der Boden besteht aus einer Betonplatte, vermutlich auf Kies-/Sandbett, ohne erkennbare Abdichtung unter der Platte. Außen verläuft ein Ring aus Steinen, auf dem die Mauer steht. Innen und außen ist keine Abdichtung nach unten erkennbar.
Aktuelle Situation:
- Wir entfernen jetzt das Linoleum vollständig
- Das Linoleum war nur aufgelegt, nicht verklebt
- Der Boden wird anschließend offen liegen gelassen, um die aktuelle Sommerhitze zum Trocknen zu nutzen
- Unter dem Linoleum war es stellenweise feucht
- Ausblühungen treten punktuell auf, vor allem an Fugen/Übergängen des alten Belags
- Zusätzlich gibt es Ausblühungen an der hinteren Innenwand
- keine flächige Durchnässung sichtbar
- hinten gibt es noch einen weiteren, tiefer liegenden Raum
- Spricht das eher für eingeschlossene Feuchte durch den alten Belag oder für aufsteigende Feuchte aus der Bodenplatte?
- Ist eine Epoxidharzbeschichtung in so einer Situation sinnvoll oder besteht Risiko durch Restfeuchte (Blasenbildung)?
- Oder ist bei geringer Aufbauhöhe eher ein sehr flacher Bodenaufbau die bessere Lösung? Geht aber eigentlich nicht wirklich….
- Gibt es einfache Tests (z. B. Folientest), um die Beschichtungsfähigkeit zu prüfen?
2. Dach (alte Dachpappe, ca. 50 Jahre alt)
Das Dach besteht aus sehr alter Dachpappe mit mehreren Rissen. Ein akuter Wassereintritt ist aktuell nicht sichtbar, aber der Zustand ist deutlich gealtert und spröde und es gab schon lecks.
Geplante Lösung wäre eine EPDM-Folie als neue Abdichtung direkt über die bestehende Dachpappe zu verlegen.
Fragen:
- Kann EPDM grundsätzlich direkt auf alte, rissige Dachpappe verlegt werden?
- Muss die alte Dachpappe vorher komplett entfernt werden oder reicht Reinigung/Abkehr?
- Besteht das Risiko, dass sich zwischen alter Dachpappe und EPDM Feuchtigkeit sammelt?
- Welche Vorbereitung des Untergrunds ist in so einem Altbestand sinnvoll oder notwendig?
Der Raum hat bisher nur ein Fenster. Wir planen, ein zusätzliches Fenster einzubauen, um die Belüftung und das Raumklima zu verbessern, insbesondere da wir dort schlafen werden.
Die Wandstärke beträgt ca. 15 cm (vermutlich einfache Mauer/Leichtbau). Daher stellt sich die Frage, ob ein zusätzlicher Fenstereinbau in dieser Konstruktion grundsätzlich problemlos möglich ist oder ob statische bzw. bauliche Besonderheiten zu beachten sind.
Fragen:
- Ist der nachträgliche Einbau eines Fensters in eine ca. 15 cm starke Wand grundsätzlich unproblematisch möglich?
- Gibt es typische Risiken bei solchen Eigenbau-/Altbauwänden (Statik, Risse, Feuchtigkeit)?
- Gibt es Empfehlungen zur sinnvollen Positionierung für eine gute Querlüftung?
Mir geht es nicht um eine perfekte Neubausanierung, sondern um eine praktische, einfache und bezahlbare Lösung für eine temporäre Sommernutzung, die gesundheitlich vertretbar ist und keine Feuchte- oder Schimmelprobleme erzeugt.
Danke euch vorab für jede Einschätzung. Und sorry wegen der umfangreichen Fragen!
Liebe Grüße
Franzi
