Chillis vor Frost gerettet....

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Hallo

Bevor der erste Frost kam, habe ich zwei Chillipflanzen vor dem Kältetod gerettet. Die eine war wohl schon hinüber (sie waren beide starker Witterung (Winde) ausgesetzt). Die andere scheint noch zu leben. Die Schoten erröten alle nach und nach von der Spitze an. Als ich sie gerettet hatte, waren die Schoten alle noch grün.
Sie hat aber quasi keine Blätter mehr und die Schoten wachsen auch nicht mehr.

Ist dieses Verhalten einigermassen normal und die Schoten dann essbar? Sind die Samen weiter verwendbar?

Gruss
Thorsten
 

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  • Ja, die werden notreif. Schmecken nicht wie die anderen im Sommer, aber besser als nichts. Und schau, wenn die Samen ausgewachsen sind, kannst Du sie zum Aussäen nehmen. Nimm sie auf jeden Fall raus, fortwerfen kannst Du sie immer noch.
     
  • Das bedeutet, alle Äste abschneiden und nur den Strunk überlassen und abwarten (regelmässig wässern natürlich auch noch)?
     
  • Viele Ziele führen nach Rom.

    Ich habe es 2018 (November) so gemacht, dass ich manche Paprika/Chili aus meinen Hochbeeten wieder ausgetopft habe.
    Die Wurzeln musste ich etwas beschneiden und als sie wieder etwas eingewurzelt waren, habe ich rigoros geschnitten.
    (Alle Blätter und eigendlich alles außer den Hauptstamm)
    Hat Indoor recht gut funktioniert...
     
    Du kannst natürlich noch nach Staunässe oder Wassermangel gucken.. Ansonsten scheint deine Pflanze in einer recht dunklen Ecke zu stehen.. Gerade Chilipflanzen brauchen viel Licht und Wärme. Manchmal braucht sie auch einfach Nährstoffe, also guten Dünger und das richtige Wasser zum Gießen. Regenwasser oder destilliertes Wasser ist gut.
    Anlässich der vorangegangen Wetterverhältnisse würde ich die Pflanze auch überwintern lassen, wie meine Vorgänger hier beschrieben haben ;-)
     
    Vielleicht ganz interessant:

    Chili Ende Oktober noch draußen, kaum ausgereift, weil ein wenig zu spät vorgezogen
    DSCN6550.webp


    Dann fast ausgereift im eher kühlenTochterzimmer dirket unter dem Dachfenster (Dezember)

    )DSCN9761.webp

    Und die Ernte im Januuar
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    Danach gekappt, aber weiter versorgt und ab Spätfrühjahr wieder nach draußen...

    Ohne großen Aufwand: Topf von draußen nach drinnen....:-)
     
    Vielleicht ganz interessant:

    Chili Ende Oktober noch draußen, kaum ausgereift, weil ein wenig zu spät vorgezogen
    Anhang anzeigen 664282


    Dann fast ausgereift im eher kühlenTochterzimmer dirket unter dem Dachfenster (Dezember)

    )Anhang anzeigen 664283

    Und die Ernte im Januuar
    Anhang anzeigen 664284


    Danach gekappt, aber weiter versorgt und ab Spätfrühjahr wieder nach draußen...

    Ohne großen Aufwand: Topf von draußen nach drinnen....:)
    oh, das ist tatsächlich interessant.. das wusste ich noch nicht, dass das so geht :eek: anscheinend können Chilis dann im Winter auch in eher kälteren Ecken gedeihen?
     
  • Ja, grundsätzlich schon. Kühlere Ecken bedeutet, geringerer Lichtbedarf. Kommt der dunklen Jahreszeit zugute. Der optimale Standort lautet kühl(er) aber dennoch so hell wie möglich.

    Bei der Überwinterung hast halt n zeitlichen Vorteil. Die Pflanzen sind im Frühjahr dann schon groß, und müssen nicht erst vom Keimling groß werden.

    Richtig lohnenswert finde ich das allerdings nur bei Chili-Arten wie C. chinense oder C. pubescens, die einen langen Sommer erwarten (der länger sein sollte, als den, den wir haben). Solche Sorten sollten früh ausgesät werden (Dez./Jan., manche machen schon Nov.). Und tragen dann im zweiten Jahr dann wenigst anständig.

    Allerdings hab ich häufig mit Schädlingen zu kämpfen wie Läuse, Weiße Fliege oder Spinnmilben bei der Überwinterung. Man sucht zwar die Pflanzen ab, bevor man die Pflanzen im Herbst reinholt. Dennoch, irgend eine schwangere Laus hockt dann doch irgendwo unbemerkt. Sie lieben das Hauswetter, das Fehlen von Fressfeinden und die lichtmangelgeschwächten Pflanzen. Da vermehren sie sich sehr gerne.

    Grüßle, Michi
     
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