Zum Kalziumgehalt von „Fertofit“ kann ich nichts sagen; ein Dünger mit Nährstoffdeklaration 7+3+
6 (gegoogelt) führt den Tomaten aber nur vergleichsweise wenig Kalium hinzu (die „6“ bezeichnet den Kaliumgehalt) und vergleichsweise viel Stickstoff („7“).
Vielleicht läst sich der Kalziumgehalt beim Hersteller in Erfahrung bringen…?
Näheres zur Düngung:
http://www.hausgarten.net/gartenforum/tomaten/63197-wann-tomaten-duengen.html
Ich behaupte mal, das mit relativ gesehen weniger Stickstoff und mehr Kalium generell bessere Früchte zu erzielen sind.
Es wäre zweckmäßig, Kalium, Kalzium und Magnesium zu ergänzen, wobei Komposterde an sich schon viel verfügbares Kalium (und Phosphor) enthält.
Dolomitkalk enthält Kalzium und Magnesium in einem brauchbaren Verhältnis.
Für ein Kilo Tomaten düngt man ~2gr CaO. Erwartet man optimistische 5kg Früchte pro Pflanze, so ist man rechnerisch schon mit 20gr Dolomitkalk pro Pflanze auf der sicheren Seite. Wer also jedes Jahr 100gr pro Quadratmeter ausbringt, macht im Hinblick auf Blütenendfäule nichts falsch. Theoretisch zumindest, man lese diesen Kommentar zur Diskussion über Blütenendfäule bezüglich Stickstoffdüngung:
http://www.hausgarten.net/gartenforum/tomaten/50555-tomatenzoeglinge-2012-a-51.html#post1023744
Kalzium findet sich in der Tomatenpflanze hauptsächlich in den Blättern und nur geringfügig in der Frucht. Wer also durch ungeschickte Stickstoffdüngung hauptsächlich Tomatenblätter „anbaut“, benötigt neben der größeren Menge Wasser auch mehr Kalzium im Boden für die gleiche Menge Früchte.