Bodenheizung im Gewächshaus

jomoal

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14. Dez. 2007
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1.296
Ort
Chiemgau
Hallo Forenmitglieder,
bei B...mann und anderen Firmen gibt es Bodenheizkabel mit Leistungen von 50-350 Watt. Hat hiermit jemand Erfahrung, ob dies eine günstige und gute Lösung ist, oder ob die Gewächshaus-Heizlüfter besser sind??

Auf konstruktive Anregungen freut sich
jomoal
 
  • Es kommt eventuell an wofür Du sie verwenden möchtest!

    Ich habe mir gerade eine Heizplatte von Biogreen zugelegt um meine Samen

    im GW die gewünschte Temperatur und das entspechende "Sonnenlicht" zu

    geben.

    Bin absolut zufrieden,allerdings ist ein Regler wohl noch sinnvoll.

    :cool:
     
    Hallo zusammen,
    es geht hier nicht um eine Heizplatte zur Samenaufzucht, sondern um die Erwärmung des Bodens zur Ernteverfühung für cirka 3-5 qm. Eine Alternative wäre zum Beispiel eine Mistpackung mit hitzigem Pferdemist.

    jomoal
     
  • die Mistpackung mach ich schon seit 4 Jahren - funktioniert super - und die Düngerei biste auch los...
    LG Anneliese
     
  • hab letztes jahr auf die eine seite im GWH Pferdemist (untergemischt). hat sich ganz gut bewährt.
     
  • Wie genau funktioniert das denn mit der Mistpackung?

    Gruß
    Mannomann

    Es gibt da verschiedene Möglichkeiten, je nach dem, wie warm es werden muss und wie lange diese Wärme anhalten soll.

    Man schachtet das Beet je nach Ziel 40-80cm aus. Darein kommt eine Hand breit grobe Häcksel oder Laub, damit es unten keine Fäulnis gibt. Darauf kommt die Mistpackung.
    Für Gurken und veredelte-Melonen/-Tomaten 50-60cm Mist einfüllen. Für alles andere reichen 40cm dicke aus. Es ist günstig, den Mist mit etwas Schnellkomposter, Hornspänen und halbreifem Kompost zu mischen; wegen den Mikroorganismen. Hornspäne, weil die Rotte Stickstoff verbraucht.
    Der Mist:
    -Fetter Mist sorgt für eine heiße Rotte über 6-8Wochen. Gut für die Direktsaat.
    -Sehr stroiger oder mit Laub gemischter Mist rottet langsamer und weniger Warm. Gut für "warme Füße".
    Gleichmäßig anfeuchten und gut festtreten Darüber 20-30 cm feine Komposterde aufhäufeln. Wenn der Mist rottet, schwindet das Volumen und es senkt sich der Hügel.

    Es ist ein nicht unerheblicher Aufwand, aber man kann sehr wärmebedürftige Kulturen schon sehr früh und mit Erfolg anbauen. Der Boden wird sehr gut udn wenn die Rotte nachlässt, erobern die Wurzeln die tieferen Nährstoffreichen Schichten.
    Eine geringe Bodenerwärmung lässt sich auch schon mit halbreifem Kompost erzielen.

    Die Rotte setzt sehr viel Wasserdampf in die Luft frei. Gute Lüftung ist ein muss!!

    Für die Direktsaat etwas später im Jahr kann man meist auch Heizkabel mit Dimmer und Zeitschaltuhr verwenden. Um zusätzlich Strom zu sparen, die Reihen seitlich mit Styroporplatten eingrenzen, sodass nur ein dünner Streifen Licht bekommt und zeitweilig mit Glas o.ä. abdecken.
    -Till
     
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