Bitumenanstrich auf Flachdach, die Zweite

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10. Sep. 2009
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107
Hallo Ihr,
ich habe noch eine neue Frage zu meinem Bitumen-Dachlack-Anstrich.
Da ich ihn bald durchführen möchte, also sobald es vom Wetterbericht
heißt, es wird ein, zwei Tage lang trocken sein, lege ich los.
Daher bitte ich Euch, meine letzte Antwort im vorigen Thema (ganz unten)
durchzulesen und mir BITTE (!!) einen Rat zu den erwähnten Wülsten
zu geben. Das bereits aufgetragene Bitumen war nämlich eine Woche lang
mit einer Plastikplane abgedeckt, so dass die Wasserpfütze sich auf dem Plastik bildete. Aber es kam trotzdem Feuchtigkeit und Wasser auch darunter und seither wellt sich das Bitumen an einigen Stellen zu richtigen Wülsten.
kann ich da jetzt drüber streichen oder muss ich das abkratzen, weil etwa
Feuchtigkeit darunter geraten ist. Oder ist das egal. Rostige Flecken sind eh
schon dort (allerdings mit Rostmittel drüber) ?? :confused:

Ich danke Euch,
und ich grüße Euch,
Liebstöckel
 
  • DU machst erst mal Pause und den Bitumenanstrich machste am besten im Sommer!

    LIebe GRüße
    Petra, die das 1. Kapitel nicht gelesen hat
     
    Du hattest den Rost abgeschliffen und Grundierung und Hammerite gestrichen. Das wäre schon ausreichend gewesen als Ersthilfemassnahme ohne grosse Kosten. Ob sich darüber noch ein Speziallack aufzutragen lohnt....wohl kaum.
    Nebenbei: Hammerite braucht keine vorherige Grundierung, und mit Grundierungen auf Zinkbasis (Zinkpulver in Grundierungsfarbe) habe ich bei meinen früheren Uraltautos die Erfahrung gemacht, dass diese Zinkgründe schneller wieder durchrosten als Grundierungen ohne Zink.
    Sehr gute Erfahrungen habe ich über Jahre hinweg bei meinen Altautos mit Hohlraumkonservierwachsen gemacht (Nigrin), aber für die gesamte Dachfläche dürfte das kostenmässig uninteressant sein.


    Bitumen auf Stahl neigt zum Unterrosten. Das ist der Grund, warum man auch den Unterbodenschutz bei Autos nicht mehr auf Bitumenbasis macht. Solange der Anstrich dicht ist, okay. Sobald erste kleine Beschädigungen bis aufs Blech vorhanden sind oder der Anstrich schon nicht völlig durchgängig gestrichen ist....rostet´s.

    Was die Innovationsfreudigkeit in ärmeren Ländern betrifft: Klar, Not macht erfinderisch. Allerdings haben diese Länder auch meist keine strengen Bauvorschriften, und wie oft man wieder an diese Baustellen ´ran muss, weils wieder irgendwo durchbricht....
    Optisch ist´s meist auch nicht der Hit.
    Zum Vergleich: In den USA rechnet man bei einem Holzhaus mit einer Lebensdauer von 30 Jahren.... Wer will denn in Deutschland so etwas haben? Dann ist die Hütte marode, wenn ich gerade die Rente durchhabe.

    Ich tendiere dazu, billigst weiterzuwurschteln, bis das Geld für eine Dauerlösung reicht.

    Im Hinblick auf die Politik: Billiger wird eine Reparatur künftig eher nicht, ist doch schon wieder eine weitere Erhöhung der Merkelsteuer im Gespräch.
    Da würde ich (wie immer) mich nach einem Handwerker umsehen, der eine "gesunde Mischkalkulation" zugrunde legt - sofern ich es nicht ohne hin selber mache.
     
  • Du hattest den Rost abgeschliffen und Grundierung und Hammerite gestrichen. Das wäre schon ausreichend gewesen als Ersthilfemassnahme ohne grosse Kosten. Ob sich darüber noch ein Speziallack aufzutragen lohnt....wohl kaum.
    Nebenbei: Hammerite braucht keine vorherige Grundierung, und mit Grundierungen auf Zinkbasis (Zinkpulver in Grundierungsfarbe) habe ich bei meinen früheren Uraltautos die Erfahrung gemacht, dass diese Zinkgründe schneller wieder durchrosten als Grundierungen ohne Zink.
    Sehr gute Erfahrungen habe ich über Jahre hinweg bei meinen Altautos mit Hohlraumkonservierwachsen gemacht (Nigrin), aber für die gesamte Dachfläche dürfte das kostenmässig uninteressant sein.


    Bitumen auf Stahl neigt zum Unterrosten. Das ist der Grund, warum man auch den Unterbodenschutz bei Autos nicht mehr auf Bitumenbasis macht. Solange der Anstrich dicht ist, okay. Sobald erste kleine Beschädigungen bis aufs Blech vorhanden sind oder der Anstrich schon nicht völlig durchgängig gestrichen ist....rostet´s.

    Was die Innovationsfreudigkeit in ärmeren Ländern betrifft: Klar, Not macht erfinderisch. Allerdings haben diese Länder auch meist keine strengen Bauvorschriften, und wie oft man wieder an diese Baustellen ´ran muss, weils wieder irgendwo durchbricht....
    Optisch ist´s meist auch nicht der Hit.
    Zum Vergleich: In den USA rechnet man bei einem Holzhaus mit einer Lebensdauer von 30 Jahren.... Wer will denn in Deutschland so etwas haben? Dann ist die Hütte marode, wenn ich gerade die Rente durchhabe.

    Ich tendiere dazu, billigst weiterzuwurschteln, bis das Geld für eine Dauerlösung reicht.

    Im Hinblick auf die Politik: Billiger wird eine Reparatur künftig eher nicht, ist doch schon wieder eine weitere Erhöhung der Merkelsteuer im Gespräch.
    Da würde ich (wie immer) mich nach einem Handwerker umsehen, der eine "gesunde Mischkalkulation" zugrunde legt - sofern ich es nicht ohne hin selber mache.

    Hallo CBär,
    danke vielmals für Deine ausführliche Antwort. Wenn ich das so höre, bereue ich es, keinen Handwerker bisher in Anspruch genommen zu haben (wg. der Merkelsteuer...). Naja, billig weiterwurschteln werd ich wohl mal. Das Dach ist aber nicht verzinkt. Das ist einfach Blech halt :confused:
    Rostet aber trotzdem an einigen Stellen. Also ist die Grundierung nur überflüssig gewesen und kann sie die Sache mit dem Rost sogar schlimmer machen? Was würdest Du denn jetzt beachten, an meiner Stelle.
    Bitumen noch drüber und Schluss für dieses Jahr oder etwa einfach so lassen...? Fürs Frühjahr habe ich mir überlegt, Bitumenbahnen drüber verschweißen zu lassen. Das wäre doch auch mal eine Lösung für ein paar Jahre, oder nicht?
    Danke sagt das Liebstöckel
     
  • Hallo Freunde,

    gerade hab ich was über Rhepanol-Kunststoff-Bahnen gelesen.
    Kennt das jemand näher? Haltbarkeit und so...?

    Gruß, Liebstöckel
     
    Also ich leg jetzt mal los.
    Ich streiche das Dach mit Bitumen und mache mir im Frühjahr wieder Gedanken, wie ich es besser isolieren kann.

    Ich danke Euch aber sehr für Tipps und Anregungen.

    Lieben Gruß,
    Liebstöckel
     
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