Beeteinfassung langlebig machen

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Hallo zusammen,

als ich vor ein paar Jahren mit dem Gemüseanbau gewonnen habe, hatte ich drei lange beete mit zehn Meter lange und etwa ein Meter breite angelegt. Zwischen den beeten verlaufen Kieswege. Um die Kiesel aus den Besten fernzuhalten, habe ich einfach Schalbretter mit einer Höhe von etwa 15 cm zwischen Weg und Beet eingegraben. Die Oberkante von weg, Beet und Brett war somit bündig. Das hat im grunde auch ganz gut funktioniert.

Nun sind ein paar Jahre ins Land gegangen und die Bretter sind natürlich durchgefault: die bretter brechen und die Wege gehen teilweise schon in die beete über. Nun will ich was langlebigeres zwischen Beet und Weg machen. Dabei dachte ich entweder an:
a) Beton Rasenkanten oder
b) rote Klinkersteine

Die Klinkersteine sehen natürlich in einem Biergarten viel schöner aus, die Betonrasenkanten sind aber unschlagbar günstig. Nun generell die Frage: meint ihr, ich kann beide Varianten einfach ohne betonieren zwischen weg und beet eingraben?
Im Grunde kommt ja wenig Last auf die Steine, obwohl natürlich der Kiesweg auch die Holzbretter teilweise vor sich hergeschoben hat und daher alle Bretter schräg im Boden stecken.

Vielen dank für eure Antworten!
 
  • Zwischen meinen Beeten habe ich umgedrehte Waschbetonplatten (glatte Seite oben) ca. 3 cm höher als die Erde in den Beeten verlegen lassen. Das ist eine saubere Angelegenheit!
    Nach den Arbeiten kehre ich die Erde wieder in die Beete. Kein Unkraut, keine Stolperfallen.
     
    Wenn du wirklich viel zu machen hast, zahlt sich eine Beton Schalungs Form aus.
    Mit einem Sack Beton kann ich 3 TEC Schalung Formen füllen also 3 Betonsteine Gießen mit 7cm dicke.

    Ich verwende die von TEC, den Bogen und die liegende flache gerade Form.
    Die habe ich angebohrt und alle mit Montageband innen verbunden, das Montageband habe ich mit Beton bedeckt.

    Du kannst aber sicher auch Klinker oder gekaufte Beton Rasenkantensteine mit Montageband verbinden um mehr Stabilität zu bekommen.
    Wenn das Montageband im Beton steckt kann sich das ganze nicht so leicht verschieben.
    Auf dem Foto mit dem Brett sieht man unten noch die Schraubenköpfe.
    2 Steine immer stramm verbinden, dann eine kleine schleife die beim Einbetonieren für Stabilität sorgt und wieder 2 Betonsteine straf miteinander verbinden, wieder Schleife usw usw.
     

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  • Rasenkantensteine in Beton setzen. Muss ja nur an den Stößen sein. Estrichbeton etwas Gestreckt reicht vollkommen aus. In Sand gesetzt hält nur mäßig. Durch umgraben etc legen sie sich immer zur beetmitte.
     
  • Ich bin dieses Jahr bei der Gartenarbeit auf meiner Umrandung gestanden, 90kg und das hält fest ohne Beton darunter zu haben. Diese etwas teure und Aufwändige Konstruktion hält Bombenfest.
    Mit dem Beton an der Seite ist es zu breit um zu versinken. Den Boden hat ich vorher nur mit Körpergewicht gefestigt.
    Entfernen kann ich meine leicht mit einem Winkelschleifer mit einer Steinscheibe,
    Der Beton innen mit Montageband verbindet sich nicht mit den vorher gegossenen Beton Randsteinen, die könnte ich woanders weiterverwenden.

    Durch die Formen kann ich auch in Jahrzehnten noch dieselben Steine gießen.
    Man sollte aber mindestens 3 Formen kaufen, am besten 3 gerade und einen Bogen.
    Benötigt nur Montageband, lange schrauben und Muttern, Fett damit der Beton aus der Form wieder rausgeht und natürlich Beton.
    Die Löcher im Beton groß genug bohren damit die Schrauben etwas Spiel haben und es den Beton im Winter nicht sprengt.

    Ich baue gerade ein 5 Meter Bett mit Umrandung für meine Knopfbüsche, vielleicht mache ich eine Fotostrecke dazu.
     
    5m Bett ist sportlich... Für Riesen?

    Auch deine Umrandung fällt ein, wenn aussen der Weg ist und du auf 5m Länge innen das Beet umgräbst. Nicht im ersten Jahr, aber mit den Jahren.
    Bei meinem Vater waren auch die Borde nur im Erde gesetzt. Hat ein paar Jahre gedauert bis Schräglage.
     
    5m Bett ist sportlich... Für Riesen?

    Auch deine Umrandung fällt ein, wenn aussen der Weg ist und du auf 5m Länge innen das Beet umgräbst. Nicht im ersten Jahr, aber mit den Jahren.
    Bei meinem Vater waren auch die Borde nur im Erde gesetzt. Hat ein paar Jahre gedauert bis Schräglage.
    Ups ein Beet.
    Das Beet mit den Rosen geht ins 4te Jahr, war eben mit der Wasserwaage draußen und es liegt immer noch perfekt wie ich es aufgebaut habe.
    Das wird in 30 Jahren noch so in Waage dort liegen.
    Ich könnte das ganze aufheben und es würde nicht brechen.
    Das Montageband lässt kein verrücken zu, selbst wenn Teile in der Luft ständen würde sich das nicht bewegen und nicht brechen.

    Wenn man Beton ohne Metall vergräbt hält es keine paar Jahre, habe schon viele gesehen die in alle Richtungen schauten.
     
  • @SebDob: ich sehe den selben Effekt mit dem "Umfallen" der Beeteinfassung auch bei den verfaulten Brettern bei mir. Der Weg hat über die Jahre die Bretter etwa 30 bis 45 Grad in Richtung Beetmitte gedrückt.
    Die Betonelemente mit Magerbeton zu verkleben macht sicher Sinn. Den Keil beschränke ich vermutlich aber auf die Stöße um den Wurzelraum nicht zu verkleinern.

    Vielen dank für die tolle Diskussion!
     
  • Noch eine Frage zu der Verbindung der Steine mit metallband: das Band verbindet doch nur die Steine miteinander. Ein "umfallen" der Fassung als gesamtes Stück ist ja dann aber trotzdem möglich.
    Vielleicht denke ich gerade auch falsch, aber die Bänder in axialer Richtung helfen ja nicht gegen ein Verkippen um die axiale-Achse?
     
    Ups ein Beet.
    Das Beet mit den Rosen geht ins 4te Jahr,
    DAS ist der DER Unterschied. Rosen werden nicht umgegraben.

    Das Montageband ist aber nur verzinkt. Das heisst sobald dort Wasser dran kommt, gammelt es auch weg. Ich halte mich da an die klassischen Methoden.
     
    @SebDob:
    Die Betonelemente mit Magerbeton zu verkleben macht sicher Sinn. Den Keil beschränke ich vermutlich aber auf die Stöße um den Wurzelraum nicht zu verkleinern.

    Vielen dank für die tolle Diskussion!

    Genau das meine ich auch. Ich habe mir einen Sack Estrichbeton für 2 Stöße geplant. Das lässt sich im Betonbett auch viel besser ausrichten. Nachher hast du "einen Eimer" (10L) pro Stoß. Der "Klecks" muss ja tiefer als das Bord sein. Dann ist die Fläche auch schön groß und nichts fällt um.
     
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